Rio de Janeiro

Rio de Janeiro [ˈʁi.u d(ʒi) ʒɐˈne(j)ɾu, ˈʁi.u d(ʑi) ʑɐˈne(j)ɾu] ist nach São Paulo die zweitgrößte Stadt Brasiliens und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name (deutsch Januar-Fluss) beruht auf einem Irrtum des Seefahrers Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und für die Mündung eines großen Flusses hielt.Im administrativen Stadtgebiet leben rund 6,4 Millionen Menschen (2013). Die Metropolregion hat 11,9 Millionen Einwohner (2010). Somit gehört Rio de Janeiro zu den Megastädten dieser Erde.

Von 1815 bis 1821 war Rio de Janeiro Hauptstadt des Königreiches von Portugal und Brasilien und nach der Unabhängigkeit Brasiliens 1822 bis 1960 die Hauptstadt des Landes. Danach trat sie diese Funktion an Brasília ab, bleibt aber nach São Paulo bedeutendstes Handels- und Finanzzentrum des Landes. Von 1808 bis 1822 war die Stadt auch Sitz des portugiesischen Hofes, der wegen eines Angriffs durch Napoleon Bonaparte nach Brasilien flüchten musste. Die Bewohner der Stadt nennt man Cariocas, nach einem Wort aus der zum Tupí-Guaraní gehörenden Sprache der Tupinambá, welches „Hütte des weißen Mannes“ bedeutet.

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Übersetzungen

1917

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erschien in Kristiania eine Übertragung der Erzählung ins Norwegische (Übersetzerin: Anna Lassen) und 1923 in Rio de Janeiro eine ins Portugiesische. (Zum wilden Mann)

Werkeverzeichnis

1984

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Die Wannseekonferenz, Fernsehspiel des Bayerischen Rundfunks, Regie: Heinz Schirk, weltweiter Kinoeinsatz: Premiere in Los Angeles, als prämierte ausländische Produktion auf Festivals in Caracas, Toronto und Rio de Janeiro (Paul Mommertz)

Werke > Realisierte Projekte

1984

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SambódromoRio de Janeiro – (Oscar Niemeyer)

1968

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Nationalhotel – Rio de Janeiro – (Oscar Niemeyer)

1954

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Casa das Canoas – Rio de Janeiro – sein früheres Wohnhaus in São Conrado ist heute öffentlich zugänglich – (Oscar Niemeyer)

Projekte und Funktionen

1987

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Leiter des Sozialwerks des Franziskaner-Drittordens in Rio de Janeiro (Eckart Höfling)

Werk > Ausstellung

2003

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iszw - Rio, 17. Internationaler Architekturkongress, Rio de Janeiro, Brasilien (Sissi Farassat)

Werk

2009

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Das Schicksalsschiff: Rio de Janeiro-Lissabon-New York 1942; DVA (Rosine De Dijn)

1991

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Projekt "Sun Rite for Anna Livia" mit Musik von Bruno Spörri. Videoarbeit in Dublin, Kulturstadt Europas , Videopremière im Museum für moderne Kunst in Dublin. Teilnahme an der 21. Biennale in São Paulo: Installation "Echo Wall", Gemälde, live Performance mit brasilianischen den brasilianischen Tänzern Carlos dos Santos und César Volpe und Musik von Bruno Spörri. Präsentation des Projekt "Sun Rite - Baptism", Performance "A Man and a Wave", Strand Apoi d'or, Rio de Janeiro mit dem Tänzen Carlos dos Santos und Musik von Hermeto Pascoal. (Maria Dundakova)

Geschäftsfelder > Mineralölverarbeitung und -vertrieb > Liste der Raffinerien

2013

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COMPERJ – Itaboraí – 300.000 bpd – Inbetriebnahme vorgesehen für (Petrobras)

"Rio de Janeiro" in den Nachrichten