Ritual

Ein Ritual (von lateinischritualis ‚den Ritus betreffend‘, rituell) ist eine nach vorgegebenen Regeln ablaufende, meist formelle und oft feierlich-festliche Handlung mit hohem Symbolgehalt. Sie wird häufig von bestimmten Wortformeln und festgelegten Gesten begleitet und kann religiöser oder weltlicher Art sein (z. B. Gottesdienst, Begrüßung, Hochzeit, Begräbnis, Aufnahmefeier usw.). Ein festgelegtes Zeremoniell (Ordnung) von Ritualen oder rituellen Handlungen bezeichnet man als Ritus.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Roy Rappaport stirbt. Roy Abraham Rappaport war ein US-amerikanischer Anthropologe, der durch seine Beiträge zum Studium des Rituals sowie zur ökologischen Anthropologie bekannt wurde.

1997

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Gestorben: Roy Rappaport stirbt. Roy A. Rappaport war ein US-amerikanischer Anthropologe, der durch seine Beiträge zum Studium des Rituals sowie zur ökologischen Anthropologie bekannt wurde. Er erwarb seinen Doktortitel an der Columbia University und lehrte danach an der University of Michigan. Sein berühmtestes Werk Pigs for the Ancestors: Ritual in the Ecology of a New Guinea People von 1968 war eine ökologische Darstellung des Rituals bei den Tsembaga in Neuguinea. Sein Buch gilt als die einflussreichste und am häufigsten zitierte Arbeit auf dem Gebiet der ökologischen Anthropologie.
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Gestorben: Victor Turner stirbt in Charlottesville, Virginia. Victor Witter Turner war als Ethnologe ein Vertreter der symbolischen Anthropologie. Er war schottischer Herkunft. Seine ethnologische Tätigkeit ist der Richtung der Manchester School of Anthropology zuzurechnen. Seine Hauptforschungsarbeit leistete er im südlichen Afrika. Weiter untersuchte er Pilgerreisen in Mexiko, Brasilien und Irland. Am bekanntesten ist seine Erforschung der Rituale und Symbolik der Ndembu im heutigen Sambia.

1957

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Geboren: Christian Rätsch wird in Hamburg geboren. Christian Rätsch ist ein deutscher Altamerikanist und Ethnopharmakologe. Sein Fachgebiet ist die Erforschung des ethnomedizinischen und rituellen Gebrauches von Pflanzen, insbesondere der kulturellen Nutzung psychoaktiver Pflanzen im Schamanismus.

1926

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Geboren: Roy Rappaport wird geboren. Roy A. Rappaport war ein US-amerikanischer Anthropologe, der durch seine Beiträge zum Studium des Rituals sowie zur ökologischen Anthropologie bekannt wurde. Er erwarb seinen Doktortitel an der Columbia University und lehrte danach an der University of Michigan. Sein berühmtestes Werk Pigs for the Ancestors: Ritual in the Ecology of a New Guinea People von 1968 war eine ökologische Darstellung des Rituals bei den Tsembaga in Neuguinea. Sein Buch gilt als die einflussreichste und am häufigsten zitierte Arbeit auf dem Gebiet der ökologischen Anthropologie.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2000

Werk:
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das Hörstück CavæTóna (Stimme, Perkussion) für den Saarländischen Rundfunk, Thema sind u. a. die außergewöhnliche Akustik in der Höhlenkunst des Paläolithikums und Rituale des Schamanismus (Norbert Walter Peters)

1989

Organisation von Tagungen im internationalen Kontext:
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Rituale und Interpretationen im internationalen Vergleich, Sozialwissenschaftliches Institut, Universität Düsseldorf (Werner Gephart)

1989

Werk:
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Resistance Through Rituals (Stuart Hall (Soziologe))

1862

Werk:
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A prayer from the Egyptian Ritual. Dublin (Peter le Page Renouf)

Tagesgeschehen

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Mena/Saudi-Arabien. Bei der alljährlichen PilgerfahrtHaddsch” kam es in der Stadt Mena zu einer Massenpanik bei der mindestens 345 Menschen getötet wurden. Zehntausende Menschen hatten sich dort versammelt, um die symbolische Steinigung des Teufels zu vollziehen. Dieses Ritual ist Teil der Wallfahrt nach Mekka. 2003 wurden bei einer Massenpanik 244 Menschen zu Tode getrampelt. 1990 waren es über 1000. Saudi-Arabien hatte sich nach den letzten Unglücken bemüht, für mehr Sicherheit zu sorgen. Es waren rund 60.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.

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