Ritualmord

Ein Ritualmord ist die Tötung eines Menschen als rituelle Handlung. Der Begriff kennzeichnet diese als Mord, setzt also voraus, dass religiöse Menschenopfer nicht durch gesellschaftlichen Konsens gedeckt sind. Konstruierte Ritualmordlegenden sind ein klassisches Stereotyp des Antisemitismus.

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Geschichte

1873

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Angeblicher Ritualmord an Elisabeth Schütte, Tochter eines Kötters, in dessen Folge die jüdischen Familien bis 1892 Enniger verließen. (siehe Hauptartikel: Jüdische Gemeinde Enniger)

Vorkommen

Tagesgeschehen

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Sendai/Japan: Die wegen sechsfachen Ritualmordes verurteilte Sektenführerin Sachiko Eto wird hingerichtet durch den Strang.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1970

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Film: Blumen ohne Duft (englischer Originaltitel: Beyond the Valley of the Dolls) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Russ Meyer aus dem Jahr 1970. Meyers erste Produktion für ein großes Hollywoodstudio beschreibt den Aufstieg und Fall einer Mädchen-Rockband und lehnt sich thematisch an Jacqueline Susanns Roman Das Tal der Puppen und den gleichnamigen Film von 1967 an, ohne jedoch auf die typischen Elemente eines Russ-Meyer-Films zu verzichten: Drehbuchautor Roger Ebert beschreibt den Film als „Camp-Sexploitation-Horror-Musical, das in einem Vierfach-Ritualmord und in einer Dreifachhochzeit endet“. Der Film wurde von der Kritik verrissen, stellte sich jedoch als Publikumserfolg heraus.

Stab:
Regie: Russ Meyer
Drehbuch: Roger Ebert
Produktion: Russ Meyer, Eve Meyer
Musik: Stu Phillips
Kamera: Fred J. Koenekamp
Schnitt: Dann Cahn Dick Wormell

Besetzung: Dolly Read, Cynthia Myers, Marcia McBroom, John Lazar, Michael Blodgett, David Gurian, Edy Williams, Erica Gavin, Phyllis Davis, Harrison Page, Duncan McLeod, James Inglehart, Charles Napier, Henry Rowland, Haji

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