Robert Schuman

Jean-Baptiste Nicolas Robert Schuman [ʀoˈbɛʀ ʃuˈman] (* 29. Juni 1886 in Clausen, heute Stadtteil von Luxemburg; † 4. September 1963 in Scy-Chazelles) war ein französischer Staatsmann mit ursprünglich deutscher Staatsbürgerschaft.

Geboren wurde er als Reichsdeutscher in Luxemburg. Seine Muttersprache war das moselfränkische Deutsch, wie es in Luxemburg und im deutschen Lothringen gesprochen wurde. Im Ersten Weltkrieg war er in der deutschen Verwaltung tätig, nach der Annexion Deutsch-Lothringens durch Frankreich wurde er französischer Staatsbürger. Im Zweiten Weltkrieg schloss er sich der französischen Résistance an. Als französischer Außenminister setzte er sich für die Aussöhnung mit Deutschland und die deutsch-französische Freundschaft ein.

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Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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Der ORF sendet die erste Ausgabe der Wissenschaftsreihe Salzburger Nachtstudio. Den Inhalt der ersten Sendung bildet ein Vortrag von Robert Schuman.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1959

Ehrung:
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Erasmuspreis

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Robert Schuman stirbt in Scy-Chazelles. Jean-Baptiste Nicolas Robert Schuman war ein deutsch-französischer Staatsmann.
Geboren:
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Robert Schuman wird in Clausen, heute Stadtteil von Luxemburg geboren. Jean-Baptiste Nicolas Robert Schuman war ein französischer Staatsmann mit ursprünglich deutscher Staatsbürgerschaft.

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Robert Schuman starb im Alter von 77 Jahren. Robert Schuman war im Sternzeichen Krebs geboren.

Politik & Weltgeschehen

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Nach dem Rücktritt von Robert Schuman als französischer Regierungschef am 7. September bildet Henri Queuille ein neues Kabinett.
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Robert Schuman wird erneut Premierminister Frankreichs. Er löst den am 27. August zurückgetretenen André Marie ab, bleibt selbst jedoch nur zwei Tage im Amt.
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In Frankreich tritt das erste Kabinett Robert Schumans zurück; am 26. Juli übernimmt André Marie das Amt des Regierungschefs, bleibt aber nur sechs Wochen im Amt.
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Robert Schuman wird neuer Regierungschef in Frankreich an der Spitze eines sozialistisch-volksrepublikanischen Kabinetts. Er ist Nachfolger von Paul Ramadier.

Deutschland

1950

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3. März: Saar-Abkommen zwischen dem französischen Außenminister Robert Schuman und dem Ministerpräsidenten des Saarland, Johannes Hoffmann. Das Abkommen sieht eine engere Anlehnung des Saarlands an Frankreich vor, das die außenpolitische Vertretung übernimmt und die Kohlegruben kontrolliert; auch die Preise und Löhne werden dem französischen Standard angeglichen.

Europa

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Der französische Außenminister Robert Schuman präsentiert den nach ihm benannten Schuman-Plan; danach soll die französische und die deutsche Produktion von Kohle und Stahl einer gemeinsamen Oberbehörde unterstellt werden, die als Kernelement für die europäische Einigung dienen soll. Der Plan wird 1951 in Form der EGKS umgesetzt.

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