Rosch ha-Schana

Rosch ha-Schana (auch Rosch ha-Schanah, Rosch Haschana, in aschkenasischer Aussprache Rausch ha-Schono oder Roisch ha-Schono oder volkstümlich auf jiddisch Roscheschone, Roscheschune genannt; hebräischרֹאֹשׁ הַשָּׁנָה ‚Haupt des Jahres, Anfang des Jahres‘) ist der jüdische Neujahrstag. Die Mischna, die wichtigste Sammlung religiöser Überlieferungen des rabbinischen Judentums, legt dieses Fest als Jahresbeginn und für die Berechnung von Kalenderjahren fest.

Der Neujahrsgruß ist שנה טובהschana tova bzw. aschkenasisch (le)schono tauwo ‚ein gutes Jahr‘ oder auch שנה טובה ומתוקהschana tova u'metuka bzw. aschkenasisch schono tauwo u'messuko ‚ein gutes und süßes Jahr‘. Ein traditioneller aschkenasischer Neujahrsgruß ist auch leschono tauwo tikossëiw ‚zu einem guten Jahr mögest du (in das Buch des Lebens) eingeschrieben sein‘, der oft durch wessechosëim ‚und besiegelt‘ ergänzt wird.

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Religion

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Am jüdischen Neujahrsfest wird die Neue Synagoge in der Berliner Oranienburger Straße in Anwesenheit von Preußens Ministerpräsident Otto von Bismarck feierlich eingeweiht.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1935

Veröffentlichungen:
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Predigt am Vorabend zu RoschhaschanaRoschhaschana 5696. Ludwigshafen (Lothar Rothschild)

1890

Werk:
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Die Vertheidigungsrede der Religion und der Vertheidigungsrede des Judenthums. Zwei Predigten gehalten am Neujahrsfeste und am Versöhnungstage im israelitischen Tempel zu Hamburg. G. Fritzsche, Hamburg (Caesar Seligmann)

Tagesgeschehen

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Israel: Am Abend beginnen in Israel und den jüdischen Gemeinden weltweit die Feierlichkeiten zum jüdischen NeujahrsfestRosch ha-Schana. Gemäß der jüdischen Ära ist es das Jahr 5768 seit Beginn der Schöpfung und ein sogenanntes Sabbatjahr.

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