Rotenburg an der Fulda

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Stadt Rotenburg an der Fulda
Koordinaten:510?N, 944?O
Basisdaten
Bundesland:Hessen
Regierungsbezirk:Kassel
Landkreis:Hersfeld-Rotenburg
Hhe:183m .NHN
Flche:79,84km2
Einwohner:14.411 (31. Dez. 2015)
Bevlkerungsdichte:180Einwohner je km2
Postleitzahl:36199
Vorwahl:06623
Kfz-Kennzeichen:HEF, ROF
Gemeindeschlssel:06632018
Stadtgliederung:8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 15
36199 Rotenburg an der Fulda
Webprsenz:www.rotenburg.de
Brgermeister:Christian Grunwald (CDU)
Lage der Stadt Rotenburg an der Fulda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Rotenburg an der Fulda (amtlich Rotenburg a. d. Fulda) ist eine Kleinstadt im Nordosten von Hessen und liegt am Fluss Fulda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.



Inhaltsverzeichnis



Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Häuserzeile in Rotenburg (an der Fulda)
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Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt südlich des Stölzinger Gebirges im engsten Bereich des Fuldatales. Der tiefste Punkt liegt mit 180 m ü. NN im Bereich der zwei Fuldabrücken („Alte Fuldabrücke“ und „Brücke der Städtepartnerschaften“). Der höchste Punkt ist der 548,7 m ü. NN hohe Alheimer, der auf der Gemarkungsgrenze zwischen der Stadt und der Gemeinde Alheim liegt.

Nahegelegene Städte sind Bebra etwa 6 km südöstlich und Bad Hersfeld etwa 16 km im Süden. Die nächsten größeren Städte sind das etwa 50 km nördlich gelegene Kassel und das etwa 60 km südlich gelegene Fulda.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die angrenzenden Gemeinden sind, von Norden beginnend, Alheim, Spangenberg, Cornberg, Bebra und Ludwigsau. Auf der sogenannten „Stölzinger Höhe“, im Nordosten oberhalb des Stadtteiles Dankerode hat Rotenburg eine gemeinsame Grenze mit der Stadt Waldkappel.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kernstadt liegt beiderseits der Fulda und es bestehen lediglich vier Brücken. Davon ist die Brücke der Städtepartnerschaften die einzige vollwertige Straßenbrücke. Auch die Altstadt besteht im Grunde genommen aus zwei Teilen, welche nur durch die Alte Fuldabrücke nahe dem Schloss, die dem Radfahrer-, Fußgänger- und Anlieger-Verkehr dient, getrennt sind. Die anderen beiden Brücken liegen in den Stadtrandbereichen und sind reine Fußgängerbrücken. Zu Rotenburg an der Fulda zählen die Stadtteile Lispenhausen, Braach, Schwarzenhasel, Erkshausen, Seifertshausen, Dankerode, Atzelrode (mit Gut Alte Teich und Wüstefeld) und Mündershausen.



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgrafenschloss in Rotenburg, Frontansicht des Zentralbaus
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Im Güterverzeichnis Breviarium Sancti Lulli des Klosters Hersfeld von 769 wurden die Dörfer (heutige Stadtteile) Braach, Lispenhausen und das wüst liegende Breitingen (Gedenkstein im Bereich der Schrebergärten, Tennisplätze) das erste Mal urkundlich erwähnt. Diese Dörfer bestanden aus sechs Gutshöfen und 90 Morgen Land.

Die Gisonen waren Vögte der Abtei Hersfeld. Sie bauten eine erste Sicherungsburg im Fuldatal, als es ihnen gelang, die Vogtei in ihren Besitz zu bekommen. Um diese Burg entstand eine Siedlung. Die Thüringer Landgrafen, die nach den Gisonen durch Erbschaft in den Besitz der Vogtei kamen, erbauten auf dem Berg Alter Turm die Burg Rodenberg, die heute noch in Ruinen sichtbar ist und von deren Namen vermutlich auch der Stadtname abgeleitet wurde.

Die Siedlung am linken Fuldaufer, die heutige Altstadt, wurde 1248 das erste Mal als Stadt erwähnt und nach dem hessisch-thüringischen Erbfolgekrieg 1264 gehörte die Stadt zur Landgrafschaft Hessen. Die alte Talburg, auf der Seite der Altstadt, soll nach 1423 abgetragen worden sein. Im Jahre 1470 entstand das erste Schloss Rotenburg. Ein großer Stadtbrand zerstörte 1478 die Altstadt und auch das erst kurz zuvor errichtete Schloss. Von 1627 bis 1834 war Rotenburg Residenzstadt der landgräflichen Nebenlinie Hessen-Rotenburg, der sogenannten Rotenburger Quart.

Rotenburg auf einem Stich von Matthäus Merian von 1655; ganz links der Bergfried der Burg Rodenberg
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1615 brannten in Braach 57 Häuser ab, und im Dreißigjährigen Krieg wurden 1637 die Stadt und das Rathaus von Soldaten aus dem Regiment Isolani niedergebrannt.

Im März 1882 wurde die Freiwillige Feuerwehr als Verein gegründet; sie erhielt im Jahr 1900 ein Feuerwehrhaus mit Schlauchturm in der Nähe der Fulda.

Während des Zweiten Weltkrieges war Rotenburg Standort eines Kriegsgefangenenlagers für Offiziere, das Oflag IX A/Z. Eine Truppführerschule des Reichsarbeitsdiensts wurde im ehemaligen Landgrafenschloss eingerichtet.

Rotenburg war bis 1972 Kreisstadt des Altkreises Rotenburg; seit 1972 gehört es zum Landkreis Hersfeld-Rotenburg. 2003 erlangte die Stadt Bekanntheit durch den Kriminalfall Armin Meiwes.

Im Jahr 2004 erhielt die Stadt im Bundeswettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ eine Silbermedaille und im darauffolgenden Jahr 2005 eine Goldmedaille und einen Sonderpreis für die Gestaltung des renaturierten Landschaftsraumes in der Flussaue der Fulda.

Im August 2007 richtete die Freiwillige Feuerwehr der Stadt anlässlich des 125-jährigen Jubiläums ihrer Gründung den 20. Hessischen Feuerwehrtag aus.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Stadt Rotenburg gehört heute zur Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck und dem weitgehend deckungsgleichen katholischen Bistum Fulda. Landgraf Philipp der Großmütige führte nach der Homberger Synode 1526 die Reformation ein. Die Stadt ist mehrheitlich evangelisch. Rotenburg ist Sitz des Evangelischen Kirchenkreises Rotenburg.

In der Stadt gibt es zehn evangelische, zwei katholische und eine neuapostolische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. Dezember 1971 wurden im Rahmen der hessischen Gemeindegebietsreform die ehemals selbständigen Gemeinden Atzelrode (mit dem Wohnplatz Wüstefeld), Braach (mit der Grundmühle) und Mündershausen eingegliedert. Am 1. August 1972 kamen Dankerode, Erkshausen, Lispenhausen, Schwarzenhasel und Seifertshausen hinzu. Alle diese ehemaligen Gemeinden sind jetzt Stadtteile von Rotenburg an der Fulda.



Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis, in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
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Von 31 Sitzen entfallen auf:SPD: 11FDP: 1CDU: 13UBR: 6
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Parteien und Whlergemeinschaften%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPDSozialdemokratische Partei Deutschlands35,61145,81751,81950,419
CDUChristlich Demokratische Union Deutschlands42,41338,61435,91337,714
UBRUnabhngige Brger Rotenburgs18,8615,6610,349,33
FDPFreie Demokratische Partei3,21??2,012,51
gesamt100,031100,037100,037100,037
Wahlbeteiligung in%49,749,648,256,2

Brgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Rotenburg neben dem Bürgermeister acht ehrenamtliche Stadträte angehören. Christian Grunwald (CDU) wurde am 25. September 2011 mit einem Stimmenanteil von 59,5 % zum neuen Bürgermeister gewählt. Er löste damit den langjährigen Bürgermeister Manfred Fehr (SPD) ab.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus von Rotenburg (erbaut zwischen 1597 und 1598)
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Stadtwappen an der Rathaustreppe in Rotenburg
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Blasonierung: „In Silber ein roter Dreiberg, darauf ein waagrechter grüner Ast, aus dem ein gebogener grüner Zweig mit drei Lindenblättern aufwächst.“

Bedeutung: Das Wappen stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert. Der Berg steht für den Rotenberg, auf dem eine Burg stand. Von dieser hat die Stadt ihren Namen. Der Lindenzweig stammt von älteren Zunftsiegeln, auf denen ein Kleeblatt und ein Stern abgebildet waren. Daraus entstand der Lindenzweig, der in das Stadtwappen übernommen wurde. Es gehört damit zu der nordhessischen Kleeblatt-Wappenfamilie wie Kassel und Felsberg. Die erste Darstellung der heute gültigen Form findet sich im Rittersaal, der Ende des 18. Jahrhunderts abgerissen wurde. Siehe Wilhelm Wessel 1623: „Folgen die Wapen aller Städte in Fürstenthümern und Graffschaften dero Fürsten zu Hessen wie sie in Rotenbergk im Fürstlichen Schloß / im großen Saal zu finden.“ Die ersten Darstellungen auf dem mittelalterlichen Stadtsiegel zeigen einen Heiligen, einen Palmenzweig tragend, vor einem Stadttor. Es handelt sich vermutlich um den Stadtpatron, St. Jakobus den Älteren.

Der Wappenspruch lautet:
Rotenburg an der Fuld die Stadt,
im Schild drei grne Bltter hat.
Der Berg ist rot, der Schild ist wei,
der grnt, wer ehrbar lebt mit Flei.

Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neustadt mit Fulda-Wehr bei Hochwasser; im Vordergrund die Schleuse aus dem 16. Jahrhundert
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Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu den Städten



Kultur und Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kreisheimatmuseum Rotenburg, uerer Schlosshof
  • Puppen- und Spielzeugmuseum, Brgerstrae 1
  • Museum fr zeitgenssische Kunst, Kultur und Karikatur (muzkkka), zum 31. Dezember 2011 aufgelst
  • Jdisches Museum in der ehemaligen Mikwe, Gedenk- und Begegnungssttte, Brauhausstrae 2

Bauwerke und Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind:

  • Das Schloss Rotenburg im Stil der Renaissance, in den Jahren 1570?1607 neu gebaut, um das Jahr 1790 umgebaut, einschlielich erhaltener Nebengebude und der Schlosspark, seit 1953 Landesfinanzschule Hessen.
  • Das in den Jahren 1597?1598, anstelle eines lteren Baues, gebaute dreigeschossige Rathaus. Es wurde im Dreiigjhrigen Krieg, dem sogenannten ?Kroatenjahr? 1637 fast vollstndig niedergebrannt. Danach wurde der Fachwerkgiebel erbaut. Das Portal aus der Renaissance und dem Kleeblattwappen ist erhalten geblieben (1598 datiert) und zeigt sich bis heute mit einer zweilufigen barocken Treppe.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die nach dem Schutzpatron der Stadt benannte Pfarrkirche St. Jakobi
  • Die ebenfalls evangelische Pfarrkirche (ehemalige Stiftskirche ?St. Elisabeth und Marien?) in der Neustadt, wurde ab 1371 (Inschrift am sdlichen Turm) anstelle des Elisabeth-Hospitals erbaut. Zu dem ersten Bauabschnitt, der bis 1379 andauerte, gehren noch die zwei Chorflankentrme (bis in Hhe der Traufhhe des Langhauses) und die Basismauern der zwei ersten Langhausjoche. Die dreischiffige und dreijochige Kirchenhalle (ursprnglich 5 Joche) wurde zwischen 1484 und 1501 errichtet. 1651 wurde im Erdgeschoss des Nordturmes die Gruft des Landgrafen Hermann von Hessen und dessen zweiter Ehefrau Juliane Kunigunde von Anhalt-Zerbst eingebaut. Sowohl die Halbrundapsis im Westen, der dreiseitige Ostabschluss, der erhhte Sdturm und die Gewlbe und Pfeiler in der Kirchenhalle gehren der Neugotik an und wurden zwischen 1822 und 1892 errichtet. Das alte gotische Westportal ist an der Nordseite des Langhauses eingebaut.
Schleuse an der Fulda aus dem 16. Jahrhundert; rechts das Schloss
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Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auf dem Berg Alter Turm (418,1m.NN) liegen verborgen im Wald die Ruinen der Burg Rodenberg (etwa 1150 von den Thringer Landgrafen erbaut).
  • In der Nhe der Fuldabrcke befindet sich eine historische Wehranlage mit Schleuse aus dem 16. und 17. Jahrhundert (gebaut auf Veranlassung des Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel). Dort liegt auch das Wasserkraftwerk mit 3 Turbinen (davon ein ber 100 Jahre altes Museumsstck). Das Gebude steht zum Teil auf den Resten der Herrenmhle, die 1612 von Landgraf Moritz erbaut wurde und 1923 bis auf die Grundmauern abgebrannt ist.
  • Die Mikwe, das rituelle Tauchbad der ehemaligen jdischen Gemeinde, wurde archologisch gesichert und ist seit 2006 als Jdisches Museum mit Gedenk- und Begegnungssttte eingerichtet.
  • Im Bereich der Altstadt sind Teile der mittelalterlichen Stadtmauer aus dem 12. und dem 13. Jahrhundert mit zwei Rundtrmen erhalten.
  • In der Kernstadt gibt es interessante Stein- und Fachwerkbauten mit Zwerchbau und einige noch erhaltene historische Gartenhuschen.
  • In den Stadtteilen stehen auerdem einige historische Kirchen und traditionelle hessische Wilder-Mann-Fachwerkbauten:
    • Gebude und Anlage der Grundmhle in Braach
    • Die letzte wasserbetriebene Mhle in Erkshausen
    • Sehenswerte Wasserburg Schwarzenhasel mit 3/4 Wassergraben in Schwarzenhasel im Haselgrund, Patronats- und Wohnhaus
    • Wasserburg in Lispenhausen, heute Wohnhaus
    • Berghhe Alheimer mit Alheimerturm als Aussichtspunkt
    • Hofgut Wstefeld mit ehemaligen Schafstall und Hofgut Dankerode mit Pferdezucht

Denkmler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vierzehn Stolpersteine erinnern seit dem 25. Mai 2010 an Rotenburger Juden, die Opfer des Holocaust wurden. Am 27. Mai 2011 wurden weitere 29 Stolpersteine verlegt.
  • Rotenburg besitzt neben Homberg (Efze) eine ganze Reihe Skulpturen des hessischen Bildhauers Professor Ewald Rumpf, darunter die Gruppe "Tratsch der Marktweiber" auf dem Marktplatz, "Die Diakonisse" mit ihrem Dackel vor der Jakobikirche, der "Htejunge mit Ziege" an der Stadtmauer und die "Die zwei Knaben" auf der Neustdter Seite der alten Fuldabrcke.

Regelmige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimat- und Strandfest (jedes Jahr am ersten Wochenende im Juli)
  • Historischer Weihnachtsmarkt auf dem Rotenburger Marktplatz und den angrenzenden Gassen (ab Anfang Dezember fr 16 Tage) mit einer der hchsten Weihnachtspyramide Deutschlands (16,16 m)
  • Kuckucksmarkt im Rotenburger Stadtteil Braach (nordhessischer Kunst-, Handwerker- und Bauernmarkt, der jedes letzte Wochenende im Monat Mai bis Oktober stattfindet)

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Oktober 2011 spielt der vom Hessischen Rundfunk produzierte Radio-Tatort in Rotenburg an der Fulda.



Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg
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Eine besondere Bedeutung für die Stadt und die ganze Umgebung hat das auf einem Südhang über der Stadt gelegene Herz- und Kreislauf-Zentrum (HKZ).

Mit Stand vom Januar 2006 sind in der Stadt 4.188 Beschäftigte angestellt. Davon bietet das produzierende Gewerbe 989 Stellen, im Dienstleistungsbereich sind 2.143 Beschäftigte angestellt, im Handel sind es 367 Beschäftigte, im Bereich Land/Forstwirtschaft sind es 80 Beschäftigte und alle andere Branchen stellen 609 Beschäftigte. Für den Fremdenverkehr sind 1.325 Betten ausgewiesen.

Ansssige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rotenburg liegt an der Bundesstraße 83 und an der sogenannten Friedrich-Wilhelms-Nordbahn, die heute Teil der Mitte-Deutschland-Verbindung ist.

Radwanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet führen folgende Radwanderwege:

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Tageszeitung erscheint von Montag bis Samstag die Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) mit dem Lokalteil Rotenburg/Bebra. Mittwoch und Sonntag erscheint zusätzlich noch das kostenlose Anzeigenblatt „Kreisanzeiger“.

Staatliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bis zur Auflsung im Mrz 2006 war in der Alheimer-Kaserne an der Dickenrcker Strae 16 das Panzergrenadierbataillon 52 stationiert. Seit Juli 2006 befindet sich dort das neu aufgestellte Fhrungsuntersttzungsbataillon (FUstgBtl) 286. Hinzu kam noch die 6. Kompanie des Feldjgerbataillons 251, die zuvor in Schwalmstadt stationiert war. Das FUstgBtl 286 gehrt dem Fhrungsuntersttzungsregiment 28 in Mechernich an und ist Teil der Streitkrftebasis (SKB) der Bundeswehr. Am 26. Oktober 2011 wurde bekannt gegeben, dass nach langer Diskussion und einer Sanierung im mittleren zweistelligen Millionenbereich der Bundeswehrstandort Rotenburg a. d. Fulda aufgelst wird. Nach einem Bericht der Tageszeitung HNA vom 24. Mrz 2012 verbleibt das Feldjgerkontingent wahrscheinlich bis 2015 in der Alheimer Kaserne.
  • Studienzentrum Rotenburg: Landesfinanzschule Hessen, Hessische Hochschule fr Finanzen und Rechtspflege des Landes Hessen
  • Amtsgericht Rotenburg an der Fulda (bis 31. Dezember 2011)
  • Aus- und Fortbildungssttte von Hessen Mobil ? Straen- und Verkehrsmanagement
  • BKK Akademie ? Bildungszentrum im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Straenmeisterei Rotenburg a. d. Fulda
  • Finanzamt Hersfeld-Rotenburg ? Verwaltungsstelle Rotenburg a. d. Fulda

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg
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  • In der Stadt gibt es 10 Schulen, darunter die Jakob-Grimm-Schule, die als additive Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe ttig ist.
  • Die BKK Akademie fhrt als Bildungszentrum Aus-, Fort- und Weiterbildungsseminare im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung fr Krankenkassen und interessierte Kunden durch.
  • Im Schloss werden die zuknftigen Finanzbeamten und Finanzbeamtinnen des Landes Hessen ausgebildet


Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shne und Tchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persnlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Luca (* 1644 in Brieg; ? 1708 in Rotenburg an der Fulda), Pfarrer und Verfasser der Chronik "Das edle Kleinod an der Hessischen Landeskrone ? Amt Rotenburg", Hofprediger in Kassel (ab 1676), Metropolitan in Spangenberg (ab 1694), Oberpfarrer der Jakobi-Kirche in Rotenburg an der Fulda (ab 1696)
  • August Vilmar (* 1800 in Solz; ? 1868 in Marburg), Pfarrer und Lehrer in Rotenburg (1824?1833), Professor an der Marburger Universitt; Straenbezeichnung: "Vilmarstrae" als Abzweig "Am Alten Feld" in Rotenburg an der Fulda
  • Jakob Wilhelm Georg Vilmar (1804?1884), Pfarrer der Hessischen Renitenz, Pfarrer in Rotenburg (1830?1851); Straenbezeichnung: "Vilmarstrae" als Abzweig "Am Alten Feld" in Rotenburg an der Fulda
  • Heinrich Eisenach (* 1814 in Kassel; ? 1891 in Rotenburg an der Fulda), in Rotenburg als Kreisphysikus und Sanittsrat ttiger Naturkundler, Zoologe und Botaniker
  • Paul Scheffer (* 20. April 1877 in Kassel; ? 4. April 1916 in Berlin), deutscher Maler, der die ?Rotenburger Mappe?, geschaffen hat, das sind elf Steindrucke mit Ansichten von Rotenburg an der Fulda
  • Gustav Adolf Hauert (* 20. Februar 1896 in Fermersleben/Magdeburg; ? 9. Oktober 1988 in Rotenburg an der Fulda), Lehrer, Schulrat, Schriftsteller, Heimatdichter, Sozialdemokrat seit 1920 in Rotenburg an der Fulda; Frderer des Jugendherbergswerkes, des Schauspielvereins Rotenburg an der Fulda, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Rotenburg an der Fulda, Mitbegrnder des SPD-Ortsvereins Rotenburg an der Fulda; Teile seines lyrischen Nachlasses und die Theaterstcke mit allen Auffhrungsrechten gingen an die Stadtverwaltung Rotenburg an der Fulda (Archiv der Stadt), sein Wohnhaus in der Altstadt diente zur Einrichtung des SPD-Vereinshauses Rotenburg an der Fulda
  • Peter Zirbes (1898?1988), deutscher Maler, der in Rotenburg wirkte und starb. Nach ihm ist der Zirbes-Brunnen in der Rotenburger Altstadt benannt.
  • Georg Ellenberger (* 26. Juni 1906 in Bad Hersfeld; ? 1. Dezember 1983 in Rotenburg an der Fulda), Kaufmann und Kommunalpolitiker, 1946?1966 im Stadtparlament Rotenburg an der Fulda; 1972 Ehrenbrgerrecht fr die zahlreichen Verdienste um die Stadt Rotenburg an der Fulda
  • Walter Wallmann (1932?2013), Oberbrgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Bundesminister fr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (1986?1987), Hessischer Ministerprsident (1987?1991), Richter am Amtsgericht in Rotenburg (1966)
  • Gnter Schabowski (1929?2015), Journalist und Politiker, Mitglied des ZK der SED und des Politbros, Redakteur der ?Heimatnachrichten? (1993?1999) in Rotenburg
  • Armin Meiwes (* 1961), Computertechniker, bekannt geworden als ?Kannibale von Rotenburg?, nachdem er einen Menschen gettet und Teile der Leiche verspeist hatte.


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert Deist, Thomas Sippel: Rotenburg an der Fulda. Sutton Verlag, 2005, ISBN 3-89702-852-2.
  • Heinrich Nuhn: Ein Rundgang durch Rotenburg a. d. Fulda. Spuren jdischen Lebens, 2001, ISBN 3-933231-18-3.
  • Heinrich Nuhn: Die Rotenburger Mikwe. Kulturdenkmal und Zeugnis der Vielfalt jdischen Lebens, 2006, ISBN 3-933734-11-8.
  • Heinrich Nuhn: In Memoriam. 43 Rotenburger Opfer des Holocaust, 2011, Selbstverlag Jdisches Museum Rotenburg
  • Angela Pooch: Historische Einblicke in unsere Stadt. Archiv der Stadtverwaltung, 1997, ISBN 3-932580-02-8.
  • Albert Deist, Thomas Sippel: Rotenburg an der Fulda: 1948 bis 1983, Sutton Verlag, 2008, ISBN 3-86680-251-X.
  • Achim Meyer: Rotenburg an der Fulda ? Huser, Gassen und Geschichten.
  • Achim Meyer: Bilder aus Rotenburg an der Fulda. (Bildband in Fnf Sprachen)


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevlkerungsstand am 31.12.2015 (Landkreise und kreisfreie Stdte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)(Hilfe dazu).
  2. ?Kirchenkreis Rotenburg, abgerufen am 29. Juli 2017
  3. ?Angaben auf der Seite des Statistischen Landesamtes Hessen, abgerufen am 29. Juli 2017
  4. ?Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis fr die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlsselnummernnderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S.406und407.
  5. ?Ergebnis der Gemeindewahl am 6. Mrz 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  6. ?Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. Mrz 2011
  7. ?Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. Mrz 2006
  8. ?Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Rotenburg an der Fulda
  9. ?Webseite des ?Jdischen Museums in der ehemaligen Rotenburger Mikwe?
  10. ?Stolpersteine erinnern an ermordete Juden HNA vom 26. Mai 2010
  11. ?Initiative Stolpersteine fr Rotenburg
  12. ?Stadt Rotenburg an der Fulda. In: www.rotenburg.de. Abgerufen am 25.Dezember 2016.
  13. ?Standortdatenbank Bundeswehr. Rotenburg an der Fulda. Zentrum fr Militrgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, abgerufen am 19.Juni 2013.
  14. ?Feldjger bleiben bis 2015 ? Rotenburg/Bebra ? Lokales ? Nachrichten ? HNA Online. Website HNA Online. Abgerufen am 25. Mrz 2012.
  15. ?Von Juni 1940 bis Mrz 1945 dienten die Schul- und Internatsgebude als Lager fr kriegsgefangene Offiziere der Alliierten (Oflag IX A/Z).
  16. ?Titelblatt der Rotenburger Mappe


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachweis über die Ausbildung der Beamten in Rotenburg https://studienzentrum-rotenburg.hessen.de/irj/Studienzentrum_Internet?cid=7bd203a2944e89915bbd923ebda6ef9d

Historische Häuserzeile in Rotenburg (an der Fulda)Bild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Landgrafenschloss in Rotenburg, Frontansicht des ZentralbausBild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Rotenburg auf einem Stich von Matthäus Merian von 1655; ganz links der Bergfried der Burg RodenbergBild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Rathaus von Rotenburg (erbaut zwischen 1597 und 1598)Bild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Stadtwappen an der Rathaustreppe in RotenburgBild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Neustadt mit Fulda-Wehr bei Hochwasser; im Vordergrund die Schleuse aus dem 16. JahrhundertBild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Schleuse an der Fulda aus dem 16. Jahrhundert; rechts das SchlossBild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Herz- und Kreislaufzentrum RotenburgBild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Jakob-Grimm-Schule in RotenburgBild: upload by SteschkeLizenz: PD Coa Germany
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Wappen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg

Wappen Rotenburg an der Fulda.png

Rotenburg an der Fulda (amtlich Rotenburg a. d. Fulda) ist eine Kleinstadt im Nordosten von Hessen und liegt am Fluss Fulda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

mehr zu "Rotenburg an der Fulda" in der Wikipedia: Rotenburg an der Fulda

Persönlichkeiten > Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

1966

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Walter Wallmann (1932–2013), Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (1986–1987), Hessischer Ministerpräsident (1987–1991), Richter am Amtsgericht in Rotenburg

Geboren & Gestorben

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Geboren: Fabian Bäcker wird in Rotenburg an der Fulda geboren. Fabian Bäcker ist ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer steht beim Hessenligisten FC Bayern Alzenau unter Vertrag.
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Gestorben: Peter Zirbes (Maler) stirbt in Rotenburg an der Fulda. Peter Zirbes war ein deutscher Maler.
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Geboren: Sebastian Gatzka wird in Rotenburg an der Fulda, Hessen geboren. Sebastian Gatzka ist ein deutscher Leichtathlet.
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Geboren: Annika Becker wird in Rotenburg a.d. Fulda geboren. Annika Becker ist eine deutsche Leichtathletin im Stabhochsprung und im Weitsprung.
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Geboren: Alexander Ferro wird in Rotenburg an der Fulda geboren. Alexander Ferro ist ein deutscher Schlagersänger und Songwriter.

Politik & Weltgeschehen

1988

Politik > Städtepartnerschaften:
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Rothenburg (Schweiz) seit

1978

Politik > Städtepartnerschaften:
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Gedling (Großbritannien) seit

1976

Politik > Städtepartnerschaften:
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Argentan (Frankreich) seit

Sport

1998

Sportliche Großereignisse in Deutschland:
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fand die Basketball-Weltmeisterschaft der Damen in Deutschland statt. Austragungsorte der Spiele waren Münster, Wuppertal, Rotenburg an der Fulda, Karlsruhe, Dessau, Bremen und Berlin. Es gewann die USA vor Russland und Brasilien. Deutschland belegte als Gastgeber den 11. Platz. (Basketball in Deutschland)

Tagesgeschehen

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Rotenburg an der Fulda/Deutschland. Armin Meiwes, der im Jahre 2001 eigenen Angaben zufolge einen Mann auf dessen Einwilligung grausam getötet und verspeist hatte, wird wegen Totschlags zu 8 1/2 Jahren Haft verurteilt. Das Verfahren wird 2006 erneut aufgerollt, wobei das Strafmaß für Meiwes wegen Mordes zu lebenslänglich angehoben wird.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1990

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Auflösung: The Thrilling Tortures war eine Hardcore-Punk-Band aus dem nordhessischen Rotenburg, die ihren Style selbst als Trash Punk bezeichnete. Sie spielten schnellen harmonischen Punk. Der Schlagzeuger wechselte zweimal. Uwe Graser löste Karsten Schlüter ab, der dann von Kai-Uwe Schönewolf (Maniacs) abgelöst wurde. Die Band löste sich 1990 auf, da Arne Gesemann nach Berlin verzog.

1986

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Gründung: The Thrilling Tortures war eine Hardcore-Punk-Band aus dem nordhessischen Rotenburg, die ihren Style selbst als Trash Punk bezeichnete. Sie spielten schnellen harmonischen Punk. Der Schlagzeuger wechselte zweimal. Uwe Graser löste Karsten Schlüter ab, der dann von Kai-Uwe Schönewolf (Maniacs) abgelöst wurde. Die Band löste sich 1990 auf, da Arne Gesemann nach Berlin verzog.

1983

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Auflösung: Blutverlust war eine Hardcore-Punk-Band, die sich in 1978 im hessischen Rotenburg an der Fulda gründete. In ihren Texten griff die Band klassische politische Punkthemen auf und sang gegen Krieg und die etablierte Gesellschaft.

1982

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Gründung: Maniacs war eine Hardcore-Punk-Band, die im Sommer 1982 im hessischen Rotenburg an der Fulda aus einigen lokalen Bands („Blutverlust“und"Bunker") entstand und von Anfang an dem englischen Hardcore-Punk-Stil verbunden war. In ihren Texten griff die Band klassische politische Punkthemen auf und sangen gegen Rechtsextremismus und die etablierte Gesellschaft.

1978

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Gründung: Blutverlust war eine Hardcore-Punk-Band, die sich in 1978 im hessischen Rotenburg an der Fulda gründete. In ihren Texten griff die Band klassische politische Punkthemen auf und sang gegen Krieg und die etablierte Gesellschaft.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2006

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Film: Rohtenburg ist ein Kinofilm aus dem Jahr 2006. Regie führte der frühere Videoclip-Regisseur Martin Weisz, die Hauptrolle wird von Thomas Kretschmann gespielt. Der Kinofilm orientiert sich an den tatsächlichen Ereignissen im Fall Armin Meiwes, welcher im März 2001 auf ähnliche Weise in Rotenburg einen Mann getötet hat. Der für den 9. März 2006 geplante deutsche Kinostart wurde vom Oberlandesgericht Frankfurt per einstweiliger Verfügung untersagt. Der Bundesgerichtshof hob das Verbot drei Jahre später auf. Der Film lief ab dem 18. Juni 2009 in deutschen Kinos an.

Stab:
Regie: Martin Weisz
Drehbuch: T.S. Faull
Produktion: Marco Weber Andreas Schmid Vanessa Coifman
Musik: Steven Gutheinz
Kamera: Jonathan Sela
Schnitt: Sue Blainey

Besetzung: Thomas Kretschmann, Keri Russell, Thomas Huber, Nikolai Kinski, Valerie Niehaus

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