Royal National Theatre

Das National Theatre ist ein in London ansässiges Theater. Es liegt an der Waterloo Bridge direkt an der Themse im renovierten Teil von South Side am Thames Foot Path.

Der Theaterbau entstand zwischen 1967 und 1976 nach Entwürfen des Architekten Denys Lasdun. Er gilt als markantes Beispiel für architektonischen Brutalismus mit der Verwendung von Sichtbeton als hervorstechendem Merkmal. Die Architektur des Gebäudes war Gegenstand öffentlicher Diskussionen. So meinte Prinz Charles, dass es einem Atomkraftwerk gleiche. Das Royal National Theatre wurde von der Londoner Bevölkerung sowohl unter die zehn beliebtesten als auch unter die zehn meistgehassten Gebäude in London gewählt. Es besteht aus drei Theatern:

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Max Rayne, Baron Rayne stirbt. Max Rayne, Baron Rayne, of Prince’s Meadow in the County of Greater London Kt FRCP FRCPsych war ein britischer Immobilienunternehmer und Philanthrop, der mehrere Jahre Vorsitzender des Royal National Theatre war und 1976 als Life Peer aufgrund des Life Peerages Act 1958 Mitglied des House of Lords wurde. Mehr als vier Jahrzehnte lang baute Rayne London Merchant Securities (LMS) auf, eine Immobiliengruppe, die sich hauptsächlich auf gemeinsame Entwicklungen mit Grundbesitzern wie dem Verwaltungsgremium der Church of England (Church Commissioners) und den großen Londoner Grundstückseigentümern spezialisierte. Zuletzt besaßen Rayne und seine Familie ein Drittel der Anteile an LMS, welches eine Marktkapitalisierung von rund 250 Millionen Pfund Sterling hatte. Zahlreiche Erlöse wurden für wohltätige Zwecke verwendet wie zunächst durch anonyme Spenden und später durch die Max Rayne Foundation, eine Stiftung, die jährlich Zuwendungen von 2 Millionen Pfund für Kunst, wissenschaftliche und medizinische Forschung vergab.
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Gestorben: Denys Lasdun stirbt in London. Sir Denys Lasdun CH CBE RA war ein britischer Architekt. Er gehörte zu den wichtigsten Vertretern der britischen Nachkriegsmoderne. Sein bekanntester Bau ist das Royal National Theatre in London.
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Gestorben: Lilian Baylis stirbt in London. Lilian Mary Baylis CH war eine englische Theaterleiterin. Auf die von ihr gegründeten Ensembles am Old Vic Theatre und am Sadler’s Wells Theatre gehen das Royal National Theatre, die English National Opera und das Royal Ballet zurück.
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Geboren: Jonathan Miller wird in London geboren. Sir Jonathan Wolfe Miller CBE ist ein britischer Theater- und Opernregisseur sowie Autor. Er studierte Medizin und Neuropsychologie. Obwohl er nur einige wenige Opern gesehen hatte und nicht in der Lage war Noten zu lesen, begann er in den 1970er Jahren selbst Regie zu führen und gilt inzwischen als einer der führenden Opernregisseure weltweit. 1982 inszenierte er die Oper Rigoletto als Mafia-Stück, angesiedelt in Little Italy der 1950er Jahre. Er arbeitete am Royal National Theatre in London und am Old Vic Theatre, ebenfalls in London. Im britischen und amerikanischen Fernsehen ist er auch als Moderator bekannt.
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Gestorben: Frank Hann stirbt in Cottesloe, Perth, Western Australia, Australien. Frank Hugh Hann war ein britischstämmiger Entdeckungsreisender und Viehzüchter in Australien.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1998

Ehrung:
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Laurence Olivier Award (Beste Theaterchoreographie der Saison 1997 für „The Caucasian Chalk Circle“ (»Der kaukasische Kreidekreis«), aufgeführt am Royal National Theatre, Olivier Stage, London) (Simon McBurney)

Produktionen mit Katie Mitchell

2006

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Waves von Virginia Woolf, Royal National Theatre London (Leo Warner)

Kunst & Kultur

2006

Bühnenauftritte:
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The Voysey Inheritance – als Voysey, Royal National Theatre, London (Lucy Briers)

2002

Theater:
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Mother Clap’s Molly House – Royal National Theatre und West End (Crispin Bonham-Carter)

1999

Theaterauftritte:
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Sleep With Me – Royal National Theatre, London (Adrian Lukis)

1995

Inszenierung:
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Die lustigen Weiber von Windsor (am Royal National Theatre) (Terry Hands)

1994

Uraufführungen:
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Royal National Theatre - HURRICANE ROSES (David Spencer)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2007

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Bühnenrollen: Attempts on her Life (Claudie Blakley)

2006

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Film: Die History Boys -Fürs Leben lernen ist ein Spielfilm des britischen Regisseurs Nicholas Hytner aus dem Jahr 2006. Die Tragikomödie basiert auf dem preisgekrönten Theaterstück The History Boys von Alan Bennett, der für die Filmversion auch das Drehbuch schrieb und wurde von Free Range Films, der BBC, DNA Films, dem Royal National Theatre und dem UK Film Council produziert. Der Film feierte seine Premiere in Großbritannien am 6. Oktober 2006, während er am 17. Mai 2007 in den deutschen Kinos gestartet ist.

Stab:
Regie: Nicholas Hytner
Drehbuch: Alan Bennett
Produktion: Nicholas Hytner, Damian Jones und Kevin Loader
Musik: George Fenton
Kamera: Andrew Dunn
Schnitt: John Wilson

Besetzung: Samuel Anderson, James Corden, Stephen Campbell Moore, Richard Griffiths, Frances de la Tour, Andrew Knott, Russell Tovey, Jamie Parker, Dominic Cooper, Samuel Barnett, Sacha Dhawan

1993

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Bühnenrollen: Royal National Theatre, Lady Croom in "Arkadien" von Tom Stoppard (Harriet Walter)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2013

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Werk: DeoxyriboNuleic Acid (DNA): 2007 für das Royal National Theatre Connections Festival 2007; DEA: DNA, Theater Oberhausen (Dennis Kelly)

2005

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Werke: Lunch in Venice aufgeführt auf dem Shell Connections Festival des Royal National Theatre. (Nick Dear)

2003

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Werke: Power aufgeführt auf dem Shell Connections Festival des Royal National Theatre. Power zeigt die Intrigen und Spannungen am Hofe des jungen Ludwig XIV. von Frankreich. Das Stück wurde an Theatern in Portugal, Polen und Ungarn, und am Finnisches Nationaltheater inszeniert. (Nick Dear)

2000

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Werk > Theaterstücke für Kinder: Don't eat little Charlie!; Uraufführung am Royal National Theatre London / Erstaufführung in Deutschland als Friss mir nur mein Karlchen nicht! an den Städtischen Bühnen Heidelberg, Regie: W. M. Bauer. (Tankred Dorst)

1999

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Werke: Summerfolk aufgeführt auf dem Shell Connections Festival des Royal National Theatre. (Nick Dear)

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