Ereignisse

487 n. Chr.

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Odoaker, König von Italien, zieht an die Donau und zerstört das dortige Reich der Rugier. Ihr König Feletheus wird gefangengenommen und in Ravenna hingerichtet, dessen Sohn Fredericus flieht zu den Ostgoten unter Theoderich den Großen.

454 n. Chr.

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In der Schlacht am Nedao gelingt es den Gepiden unter Ardarich und den mit ihnen verbündeten Völkern der Skiren, Rugier, Sueben, Heruler und Ostgoten die Reste der Hunnen unter Attilas Sohn Ellac und dessen Brüdern endgültig aus Ungarn zu vertreiben. 30.000 Hunnen, unter ihnen Ellac, finden den Tod. Die Ostgoten unter Walamar bzw. Theodemir werden rechts der Donau im oströmischen Reich angesiedelt.

Europa

541 n. Chr.

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In der Führung der Ostgoten, die sich mühsam in Oberitalien gegen das oströmische Heer behaupten, kommt es zu Krisenerscheinungen: Der Nachfolger des Witichis, Hildebad, regiert nur gut ein Jahr, ehe er bei einem Bankett von einem Gepiden ermordet wird. Auf ihn folgt Erarich, ein Rugier, der vom ostgotischen Adel nicht anerkannt wird und daher noch 541 abtreten muss. Schließlich wird Totila, der Neffe des Hildebad neuer Führer der Ostgoten. Ihm gelingt schließlich eine Stärkung des Widerstandswillens seines Volkes, zumal Kaiser Justinian I. einen Teil seiner Truppen zum Kampf gegen die Sassaniden abziehen muss.

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