Rumänien

Rumänien (rumänischRomânia; Audio-Datei / Hörbeispiel[romɨˈnia]?/i) ist eine semipräsidentielle Republik im Grenzraum zwischen Mittel- und Südosteuropa. Das Land liegt am Schwarzen Meer und erstreckt sich in westlicher Richtung über den Karpatenbogen bis zur Pannonischen Tiefebene. Rumänien grenzt an fünf Staaten: im Süden an Bulgarien, im Westen an Serbien und Ungarn, im Norden sowie im Osten an die Ukraine und die Republik Moldau.

Der moderne rumänische Staat entstand 1859 durch die Vereinigung der Fürstentümer Moldau und Walachei. Nach 1945 war Rumänien während des Kalten Krieges Teil des Warschauer Paktes. Es unterhielt als einziges Land des Warschauer Paktes ununterbrochen diplomatische Beziehungen zu Israel. Seit 1989 hat sich Rumänien politisch den westeuropäischen Staaten angenähert und wurde Mitglied der NATO (2004) sowie der Europäischen Union (2007).

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Tagesgeschehen > Mittwoch, 13. April

2007

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Straßburg/Frankreich. Das Europaparlament stimmt mit großer Mehrheit für die geplante Aufnahme Bulgariens und Rumäniens in die Europäische Union im Januar (April 2005)

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Bukarest/Rumänien: Die sozialliberale Koalition von Ministerpräsident Victor Ponta gewinnt die Parlamentswahl mit über 55% der Stimmen.
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Rumänien: Staatskrise in Rumänien -das rumänische Verfassungsgericht erklärt die Volksabstimmung zur Entmachtung von Präsident Traian Băsescu für ungültig. Mit der Entscheidung bleibe der Staatschef im Amt, berichteten die private Nachrichtenagentur Mediafax und die staatliche Agerpres.
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Rumänien: Volksabstimmung zur Amtsenthebungsverfahren gegen Staatspräsident Traian Băsescu.
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Bukarest/Rumänien: Das Parlament suspendiert Staatspräsident Traian Băsescu und beschließt die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen ihn.
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Bukarest/Rumänien: Mit einem 3:0-Finalsieg über Athletic Bilbao hat Atlético Madrid die UEFA Europa League für sich entschieden.
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Bukarest/Rumänien: Das rumänische Parlament wählte mit deutlicher Mehrheit den Sozialdemokraten Victor Ponta zum neuen Ministerpräsidenten.
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Bukarest/Rumänien: Das Parlament spricht der Regierung von Ministerpräsident Mihai Răzvan Ungureanu sein Misstrauen aus.
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Bukarest/Rumänien: Der frühere Leiter des Auslandsgeheimdienstes, Mihai Răzvan Ungureanu, wird zum Ministerpräsidenten gewählt.
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Bukarest/Rumänien: Ministerpräsident Emil Boc gibt nach anhaltenden Protesten gegen die Sparpolitik den Rücktritt seiner Regierung bekannt.
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Paris/Frankreich: Zehntausende von Bürgern protestieren im ganzen Land gegen die Politik von Präsident Nicolas Sarkozy und fordern ihn auf, die massenhafte Abschiebung von Roma nach Bulgarien und Rumänien zu beenden.
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Paris/Frankreich: Die Behörden beginnen mit der Abschiebung von insgesamt 700 rumänischen und bulgarischen Roma.
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Constanța/Rumänien: Bei einem Flugzeugabsturz kommen zwölf Menschen ums Leben und zwei weitere werden verletzt.
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Bukarest/Rumänien: Bei Überschwemmungen im Nordosten des Landes kommen mindestens 21 Menschen ums Leben.
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Bukarest/Rumänien: Mit Hilfe unabhängiger und oppositioneller Abgeordneter erlangt die Minderheitsregierung aus PD-L und UDMR unter Emil Boc nach Monaten der politischen Instabilität nun eine parlamentarische Mehrheit.
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Bukarest/Rumänien: Bei der Präsidentschaftsstichwahl kann der bürgerliche Amtsinhaber Traian Băsescu seinen sozialdemokratischen Herausforderer Mircea Geoană äußerst knapp bezwingen.
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Rumänien: Bei den Präsidentschaftswahlen erringen Amtsinhaber Traian Băsescu von der bürgerlich orientierten PD-L und der Sozialdemokrat Mircea Geoană die meisten Stimmen, ohne die absolute Mehrheit zu erreichen. Beide werden sich am 6. Dezember 2009 in einer Stichwahl gegenüberstehen.
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Bukarest/Rumänien: Nach nur neun Monaten Amtszeit zerbricht die Koalitionsregierung von Emil Boc an Streitigkeiten zwischen den Regierungsparteien Demokratisch-Liberale Partei (PD-L) und Partidul Social Democrat (PSD) im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen. 12 Tage später und sechs Wochen vor den Präsidentschaftswahlen scheitert Ministerpräsident Emil Boc beim Versuch, mit seiner Partei PD-L allein weiter zu regieren, an einem Misstrauensvotum der Oppositionsparteien Nationale Liberale Partei (PNL) und Demokratische Union der Ungarn in Rumänien (UDMR) sowie des ehemaligen Regierungspartners PSD.
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Bukarest/Rumänien: Zwölf Menschen, darunter ein Kind, kommen ums Leben, als ein Kleinbus an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst wird.
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Rumänien: Nach den Parlamentswahlen am 30. November wird der PD-L-Vorsitzende Emil Boc neuer Ministerpräsident.
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Rumänien: Bei einem Grubenunglück in Petrila sterben 13 Personen.
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Brüssel/Belgien: Eine vielbesuchte Konferenz der Europäischen Union zur Lage der Roma und anderer „Zigeuner“-Ethnien findet statt. Laut EU-Präsident José Barroso würden die etwa zehn Millionen Roma, die mit der EU-Erweiterung 2004 in die Union gekommen seien, nach wie vor diskriminiert, insbesondere in der Ostslowakei und in Rumänien. Sozialkommissar Vladimir Spidla betont, die EU müsse alle rechtlichen Möglichkeiten dagegen ausschöpfen und die Staaten zu mehr Engagement auffordern.
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Ukraine/Rumänien: Hochwasserkatastrophe Juli 2008 in der Ukraine und in Rumänien: fast 36.000 Menschen werden evakuiert und mindestens 26 Todesopfern. In der Region wurde eine deutsche Touristengruppe mit 200 Personen mit Hubschraubern evakuiert.
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Bukarest/Rumänien: Beim XX. NATO-Gipfel wird der Beitritt von Albanien und Kroatien im Frühjahr 2009 beschlossen. Außerdem beschließen die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten Beitrittsverhandlungen mit Bosnien-Herzegowina und Montenegro aufzunehmen.
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Bochum: Nachdem der finnische Telekommunikationskonzern Nokia die baldige Schließung seines Bochumer Werkes angekündigt hat, erklärte sich NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers solidarisch mit den Beschäftigten. Er forderte Nokia auf, seine Verlagerungspläne in einen neuen Industriepark in der rumänischen Gemeinde Jucu (Kreis Cluj) zu überdenken.
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Sibiu, Rumänien: In Sibiu beginnt ein Ökumenisches Treffen von christlichen Kirchenvertretern aus 125 Kirchen
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Cannes: Die 60. Auflage der Filmfestspiele von Cannes endet mit der Preisverleihung, bei der der rumänische Beitrag 4 luni, 3 săptămâni şi 2 zile (dt.: 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage) von Cristian Mungiu mit der Goldenen Palme, dem Hauptpreis des Festivals, ausgezeichnet wird. Der deutsche Beitrag Auf der anderen Seite von Fatih Akın wird mit dem Drehbuchpreis prämiert, während der österreichische Film Import Export von Ulrich Seidl leer ausgeht.
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Brüssel/Belgien: Nach Beschluss der EU-Kommission sind Luxemburg und Sibiu (Hermannstadt) die Kulturhauptstädte Europas 2007. Luxemburg hatte sich die 170.000-Einwohner-Stadt im Zentrum Rumäniens als Partner gewünscht, weil die Sprache der deutschen Minderheit dem „Lëtzebuergesch“ ähnlich sei.
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Europäische Union: Die Bundesrepublik Deutschland übernimmt für sechs Monate den Vorsitz in der Europäischen Union, der seit der Silvesternacht Bulgarien und Rumänien angehören. Bundeskanzlerin Merkel will die EU-Ratspräsidentschaft vor allem der EU-Verfassung widmen, um der zunehmend komplexeren Kommunikation der nun 27 Mitgliedsstaaten mit nunmehr 23 Amtssprachen gerecht zu werden. Die Verfassung wurde bereits in 19 Staaten ratifiziert, erhielt jedoch in beiden Volksabstimmungen der Wähler in Frankreich und den Niederlanden 2005 keine Zustimmung.
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Brüssel/Europäische Union: Mit dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien um 23 Uhr MEZ wird die Europäische Union auf 27 Mitgliedsstaaten erweitert.
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EU, Bulgarien, Rumänien: Kommissionspräsident Barroso will der bulgarischen Europaministerin Meglena Kunewa, die als Kommissarin des Beitrittslandes nominiert wurde, das Ressort Konsumentenschutz zuteilen. Bisher verwaltete es der zyprische Gesundheits-Kommissar Markos Kyprianou. Politischen Beobachtern erscheint diese Änderung ausgewogen und dürfte beim Hearing des EU-Parlaments durchgehen. Für Rumäniens Varujan Vosganian wurden noch keine Pläne bekannt. Gegen ihn äußert der Vizechef der SP-Fraktion Hannes Swoboda Bedenken. Er habe „kein europäisches Format“ und sei Gründer einer weit rechts stehenden Partei.
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Bulgarien, Rumänien: „Gelbe Karte“ der EU-Kommission, die den aktuellen Bericht zur Lage der beiden EU-Beitrittsländer als keineswegs zufriedenstellend einstuft. Anders als Ende 2005 liegt nun Bulgarien in einigen Integrations-Aufgaben hinter Rumänien zurück. Die Entscheidung, ob der Beitritt mit Januar 2007 oder erst 2008 erfolgen soll, wird auf Oktober 2006 vertagt. Ende April verlautete inoffiziell, dass der 1. Juli 2007 erwogen werde, um das Gesicht beider Seiten zu wahren.
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Südosteuropa: Entlang des Unterlaufs der Donau herrscht das gewaltigste Hochwasser seit über 100 Jahren. Tausende Nothelfer im besonders betroffenen Rumänien, aber auch in Bulgarien und Serbien arbeiten an Abdichtungen der Dämme. Wegen Dammbrüchen beim südrumänischen Bistret müssen tausende Personen ihre Häuser verlassen; sieben Dörfer stehen unter Wasser. In Ungarn überschwemmt die Theiß noch immer tiefliegende Teile Pannoniens.
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Deutschland. Mit Tiefstwerten bis unter minus 34 Grad ist die Nacht vom 22. zum 23. der bisher kälteste Tag im Winter 2005/06. Bundesweit waren seit dem 22. Januar mindestens vier Menschen erfroren. Die Kältewelle aus Russland erreichte aber auch Frankreich, Tschechien, Rumänien, Österreich, Ungarn, Griechenland und die Türkei. Besonders schlimm bleibt die Lage in Polen. Dort erfroren seit Winterbeginn 150 Menschen, mindestens 21 allein am Wochenende 21./22. Januar.
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Rumänien-Österreich: Die rumänische Commerzbank BCR (größte Bank des künftigen EU-Beitrittslandes) wird mehrheitlich von der Erste Bank (Wien) übernommen. Das Spitzeninstitut des österreichischen Sparkassensektors, das seit 2000 einige große Sparkassen in Tschechien, Slowakei, Ungarn und Kroatien übernommen hat, zahlt für die Mehrheitsbeteiligung 3.7 Mrd. Euro, was die bisher größte Transaktion eines österreichischen Unternehmens im Ausland darstellt. Die BCR hat in Rumänien 25–30 Prozent Marktanteil, 300 Filialen und etwa 12.000 Mitarbeiter.
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London: Ein britisches Labor stellt in einer Eiluntersuchung fest, dass neben der Türkei auch in Rumänien die aufgetretene Vogelgrippe auf den für den Menschen gefährlichen Erreger H5N1 zurückzuführen ist. Österreichs Gesundheitsministerin Rauch-Kallat teilt mit, dass viele Länder Europas bereits Impfpläne haben und Ansteckungsgefahr nur direkt im Hühnerstall bestehe.
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Die Serie der schweren Überschwemmungen (siehe 11. Juli) verlagert sich zum Unterlauf der Donau. Betroffen ist vor allem Rumänien, aber auch Bulgarien.
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Brüssel/Belgien. Die Europäische Union hat am 25. April 2005 die Beitrittserklärungen von Rumänien und Bulgarien mit unterschrieben. Beide Staaten treten voraussichtlich ab 1. Januar 2007 der EU bei. Damit wird die EU aus 27 Staaten bestehen.
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Straßburg/Frankreich. Das Europaparlament stimmt mit großer Mehrheit für die geplante Aufnahme Bulgariens und Rumäniens in die Europäische Union im Januar 2007.
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Bukarest/Rumänien. Der rumänische Ministerpräsident Adrian Năstase tritt nach verlorener Wahl zurück.
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Brüssel/Belgien. Die Europäische Union nimmt ab dem 3. Oktober 2005 Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auf. Voraussetzung ist die Anerkennung der Republik Zypern durch die Türkei. Bulgarien und Rumänien sollen am 1. Januar 2007 beitreten können, die Unterzeichnung ist für den 25. April 2005 vorgesehen.
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Bukarest/Rumänien. Bei der Präsidentschaftswahl in Rumänien gewinnt Traian Băsescu die Stichwahl gegen den amtierenden Regierungschef Adrian Năstase.
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Ceanu Mare/Rumänien. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat erstmalig das Grab seines Vaters in einem kleinen Dorf Siebenbürgens besucht.
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Bukarest/Rumänien. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verlor ein Testspiel zur Europameisterschaft 2004 in Portugal gegen Rumänien mit 1:5. Torschütze für die Auswahl von DFB-Teamchef Rudi Völler war Philipp Lahm vom VfB Stuttgart.
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Bulgarien und Rumänien: Die EU hebt die Visapflicht auf.
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Rumänien: Prof. Dr. Adrian Năstase wird Premierminister.
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Rumänien: Ion Iliescu wird Staatspräsident.
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Baia Mare/Rumänien: Der Baia-Mare-Dammbruch löst eine schwere Umweltkatastrophe aus.
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Rumänien: Radu Vasile tritt als Ministerpräsident zurück.
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Rumänien: Der Fußballtorhüter Florin Prunea wird vom rumänischen Fußballverband mit einer Sperre von neun Monaten belegt, weil er eine Gruppe von ca. 100 Spielern angeführt hatte, die gegen verspätete Gehaltszahlungen protestiert und den Rücktritt von Verbandspräsident Dumitru Dragomir gefordert hatten. Nach Intervention von UEFA, FIFA und FIFPro wird sie aber schon am 28. Januar wieder aufgehoben.

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