Russell-Tribunal

Das erste Russell-Tribunal, auch unter der Bezeichnung Vietnam War Crimes Tribunal (englisch für „Vietnam-Kriegsverbrechen-Tribunal“) bekannt, wurde 1966 von dem britischen Mathematiker, Philosophen und Literaturnobelpreisträger Bertrand, Lord Russell, sowie Ken Coates und weiteren Beteiligten, unter dem Dach der Bertrand Russell Peace Foundation (Bertrand-Russell-Friedens-Stiftung) ins Leben gerufen. Ziel des Tribunals war die Untersuchung und Dokumentation US-amerikanischer Kriegsverbrechen im Vietnamkrieg nach 1954.

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Mitglieder des ersten Russell-Tribunals

1955

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Lázaro Cárdenas del Río - mexikanischer Ex-Präsident und General der mexikanischen Armee, Empfänger des State Peace Price (Staatsfriedenspreises)

1952

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Vladimir Dedijer (Tribunal Chairman and President of Sessions, „Vorsitzender und Sitzungsleiter des Tribunals“) - jugoslawischer Schriftsteller, Professor für moderne Geschichte, jugoslawischer Gesandter der UN-Generalversammlung 1945

Internationale Wahrnehmung/Nachwirkungen

2009

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Russell-Tribunal zu Palästina zur Lage der Menschenrechte in den besetzten Gebieten Palästinas

2005

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World Tribunal on Iraq („Welt-Tribunal über den Irak“) zur US-Invasion im Irak von 2003

2001

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5. Russell-Tribunal über Menschenrechte in der Psychiatrie in Berlin, als Teil des Kongresses "Freedom of Thought"

1980

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4. Russell-Tribunal in Rotterdam über die Unterdrückung der indigenen Völker Nord- und Südamerikas

"Russell-Tribunal" in den Nachrichten