Geboren & Gestorben

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Gestorben: Mihály Iglói stirbt in Budapest. Mihály Iglói war ein weltweit erfolgreicher ungarischer Trainer von Mittel- und Langstrecklern, dessen Athleten 49 Weltrekorde erzielten. Iglói trainierte Sándor Iharos, István Rózsavölgyi, László Tábori, Bob Schul und Jim Beatty. Iglói begann als Stabhochspringer und war mit 19 Ungarischer Juniorenmeister. Von 1929 bis 1933 studierte er Sport an der Universität Budapest. Er wurde ungarischer Meister über 800 m und nahm an den Olympische Sommerspielen 1936 in Berlin über 1500 m teil; 1939 war er Mitglied der ungarischen Weltrekordstaffel über 4x1500. Nach fünf Jahren sowjetischer Kriegsgefangenschaft wurde er zunächst Lehrer für Geschichte und Sport, dann Trainer von Honvéd Budapest, dem Armee Sport Club, für die gesamte Leichtathletik. Die ersten Weltrekorde in den Mittel- und Langstrecken erreichten seine Athleten 1953 und von dann ab in ungebrochener Folge, sodass sie die klaren Favoriten für die Olympischen Spiele in Melbourne 1956 waren. Nach dem Ungarischer Volksaufstand waren sie jedoch mental so außer Form, dass sie nichts gewinnen konnten. Iglói und Tábori nutzten die Olympischen Spiele in Australien und kehrten nicht nach Ungarn zurück, sondern emigrierten in die USA. Igloi trainierte zunächst das ‘Santa Clara Youth Valley,‘ dann den ‘Los Angeles Track Club‘ und schließlich den Santa Monica Track Club. Mit Igloi begann der Aufschwung im amerikanischen Langstreckenlauf, da sein Schüler Jim Beatty als Erster in der Halle die Meine unter 4 Minuten lief. Bob Schul, Olympiasieger über 5000m bei den Olympischen Spielen 1964, war der letzte große Sieger der Ära des Intervalltrainings. Zweiter in dem Endlauf wurde der von Ernst van Aaken trainierte Harald Norpoth.
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Gestorben: Sándor Iharos wird. März 1930 in Budapest. Sándor Iharos war ein ungarischer Leichtathlet, der in den 1950er Jahren als Mittel- und Langstreckenläufer in Erscheinung trat. Er machte vor allem durch seine Weltrekorde Furore, war jedoch ein Läufer ohne Glück: Die Rekorde waren nur kurzlebig, und eine internationale Medaille konnte er weder bei Olympischen Spielen noch bei Europameisterschaften gewinnen.
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Geboren: Sándor Iharos wird in Budapest geboren. Sándor Iharos war ein ungarischer Leichtathlet, der in den 1950er Jahren als Mittel- und Langstreckenläufer in Erscheinung trat. Er machte vor allem durch seine Weltrekorde Furore, war jedoch ein Läufer ohne Glück: Die Rekorde waren nur kurzlebig, und eine internationale Medaille konnte er weder bei Olympischen Spielen noch bei Europameisterschaften gewinnen.
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Geboren: Mihály Iglói wird in Budapest geboren. Mihály Iglói war ein weltweit erfolgreicher ungarischer Trainer von Mittel- und Langstrecklern, dessen Athleten 49 Weltrekorde erzielten. Iglói trainierte Sándor Iharos, István Rózsavölgyi, László Tábori, Bob Schul und Jim Beatty. Iglói begann als Stabhochspringer und war mit 19 Ungarischer Juniorenmeister. Von 1929 bis 1933 studierte er Sport an der Universität Budapest. Er wurde ungarischer Meister über 800 m und nahm an den Olympische Sommerspielen 1936 in Berlin über 1500 m teil; 1939 war er Mitglied der ungarischen Weltrekordstaffel über 4x1500. Nach fünf Jahren sowjetischer Kriegsgefangenschaft wurde er zunächst Lehrer für Geschichte und Sport, dann Trainer von Honvéd Budapest, dem Armee Sport Club, für die gesamte Leichtathletik. Die ersten Weltrekorde in den Mittel- und Langstrecken erreichten seine Athleten 1953 und von dann ab in ungebrochener Folge, sodass sie die klaren Favoriten für die Olympischen Spiele in Melbourne 1956 waren. Nach dem Ungarischer Volksaufstand waren sie jedoch mental so außer Form, dass sie nichts gewinnen konnten. Iglói und Tábori nutzten die Olympischen Spiele in Australien und kehrten nicht nach Ungarn zurück, sondern emigrierten in die USA. Igloi trainierte zunächst das ‘Santa Clara Youth Valley,‘ dann den ‘Los Angeles Track Club‘ und schließlich den Santa Monica Track Club. Mit Igloi begann der Aufschwung im amerikanischen Langstreckenlauf, da sein Schüler Jim Beatty als Erster in der Halle die Meine unter 4 Minuten lief. Bob Schul, Olympiasieger über 5000m bei den Olympischen Spielen 1964, war der letzte große Sieger der Ära des Intervalltrainings. Zweiter in dem Endlauf wurde der von Ernst van Aaken trainierte Harald Norpoth.

3000 m – Herren

1955

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14. Mai – Sándor Iharos, Ungarn, lief die 3000 m der Herren in 7:55,4 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1500 m – Herren

1955

5000 m – Herren

1955

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23. Oktober – Sándor Iharos, Ungarn, lief die 5000 m der Herren in 13:40,6 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

1955

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10. September – Sándor Iharos, Ungarn, lief die 5000 m der Herren in 13:50,8 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

10.000 m – Herren

1956

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15. Juli – Sándor Iharos, Ungarn, lief die 10.000 m der Herren in 28:42,8 min (Liste der Leichtathletikweltrekorde der Männer nach Disziplinen bis 1970)

Sport

1959

Weltrekord:
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4x1Meile: 16,25,2 min am 29. September (Sándor Iharos)
Leichtathletik:
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Sandor Iharos, Ungarn, lief die 10.000 m der Herren in 28:42,8 min.
Leichtathletik:
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Sandor Iharos, Ungarn, lief die 5000 m der Herren in 13:40,6 min.

1955

Weltrekord:
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15:14,8 min am 29. September (Sándor Iharos)

1954

Weltrekord:
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15:21,2 min am 14. Juli (Sándor Iharos)

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