Sächsischer Landtag (1946–1952)

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Der Sächsische Landtag war das Landesparlament des Landes Sachsen in der SBZ und DDR von 1946 bis zur Suspendierung der Länder 1952. Nach der Wende wurde das Land Sachsen wieder errichtet und der Sächsische Landtag neu gewählt.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sächsische Landtag, der sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges konstituierte, trat erstmals am 25. Juni 1946 zusammen. Die Mitglieder waren noch nicht gewählt, sondern setzten sich nach einem von der Verwaltung vorgegebenen Schlüssel zusammen. Erst nach der Wahl am 20. Oktober 1946 trat in Sachsen erstmals ein gewählter Landtag zusammen. Laut der Verfassung des Landes Sachsen setzte sich der Landtag aus 120 Mitgliedern zusammen, die für die Dauer von drei Jahren in allgemeiner, gleicher und unmittelbarer Wahl gewählt wurden. Es gilt jedoch als sicher, dass die erste Wahl genauso wie die nachfolgende Wahl vom 15. Oktober 1950 manipuliert war. In der Zwischenzeit hatte das Parlament 1949 sein Mandat selbstständig um ein Jahr verlängert. Bis zur Auflösung des Parlamentes 1952 war Otto Buchwitz Präsident des Landtags. Erst nach dem Beitritt des Landes Sachsen zur Bundesrepublik wurde der Landtag neu konstituiert und gab dem Freistaat Sachsen am 26. Mai 1992 eine neue Verfassung.



Erste Wahlperiode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Wahl am 20. Oktober 1946 trat erstmals der Sächsische Landtag zusammen. Die Mitglieder des Parlamentes finden sich unter Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags (1946–1952) 1. Wahlperiode.



Zweite Wahlperiode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl nach der Verfassung die Wahl hätte 1949 stattfinden müssen, wurde der zweite Landtag erst am 15. Oktober 1950 neu gewählt, da das Parlament sein Mandat eigenmächtig um ein Jahr verlängert hatte. Die Mitglieder des Parlamentes finden sich unter Liste der Mitglieder des Sächsischen Landtags (1946–1952) 2. Wahlperiode.



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aspekte schsischer Landtagsgeschichte, Prsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952, Schsischer Landtag, 2001, S.165.
  • Siegfried Sacher: Der Schsische Landtag ? ein revolutionr-demokratisches Machtorgan. In: Schsische Heimatbltter 19(1973)5, S.217?222

Der Sächsische Landtag war das Landesparlament des Landes Sachsen in der SBZ und DDR von 1946 bis zur Suspendierung der Länder 1952. Nach der Wende wurde das Land Sachsen wieder errichtet und der Sächsische Landtag neu gewählt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hans Marschall (Politiker) stirbt in Liebertwolkwitz. Willy Hans Marschall war ein deutscher Politiker (DDP, LDPD) und Publizist, Vizepräsident und Mitglied des Sächsischen Landtags.
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Gestorben: Gertrud Glöckner stirbt. Gertrud Glöckner war eine deutsche Politikerin (SPD/SED) und Funktionärin des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD). Sie war Mitglied des Sächsischen Landtags und der Volkskammer.
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Gestorben: Friedrich Paul Selbmann stirbt in Aue. Friedrich Paul Selbmann war ein Verleger und Politiker der DDP und LPD. Von 1946 bis 1950 war er Abgeordneter für die LPD im Sächsischen Landtag.

1953

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Gestorben: Ernst Lewek stirbt. Ernst Lewek war ein deutscher evangelischer Pfarrer jüdischer Herkunft, Gegner des NS-Regimes, Häftling im KZ Sachsenburg, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), Mitglied des Landtags von Sachsen und der Volkskammer der DDR.
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Geboren: Susanne Häber wird in Stollberg/Erzgeb. als Susanne Vogel geboren. Susanne Häber ist eine deutsche Politikerin. Sie war Mitglied des Sächsischen Landtags und Volkskammerabgeordnete der DDR (DBD).

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