Säkularjahr

Ein Säkularjahr ist das Jahr, das ein Jahrhundert abschließt. Seine Jahreszahl ist durch 100 ohne Rest teilbar. Beispiele sind die Jahre 1900, 2000, 2100.

Alle Säkularjahre, außer denen, deren Jahreszahl durch 400 ohne Rest teilbar ist, sind im Gregorianischen Kalender keine Schaltjahre (Anwendung der Sonnengleichung). Deshalb waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre. Aber das Jahr 2000 war ein Schaltjahr (wie 1992, 1996, 2004, 2008, 2012 …).

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Gregorianische Kalenderreform

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Gregor XIII. unterschreibt die Päpstliche Bulle Inter gravissimas zur Einführung des Gregorianischen Kalenders. Die Bulle dekretiert, dass die Tage vom 5. bis 14. Oktober 1582 zu entfallen haben und der 15. in diesem Jahr direkt auf Donnerstag, den 4. Oktober folgt. Auf diese Weise werde erreicht, dass im Jahre 1583 das Frühjahrsäquinoktium wieder auf den 21. März fällt. Zum anderen legte die Bulle fest, dass das Jahr 1600 wie üblich ein Schaltjahr ist, die Säkularjahre1700, 1800 und 1900 jedoch nicht, dafür aber das Jahr 2000 wieder, und so weiter. So werde erreicht, dass es in den folgenden Jahrhunderten zu keiner weiteren systematischen Verschiebung des Frühjahrsäquinoktiums kommt. Der Kalenderstreit mit den Protestanten beginnt.

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