Saalkirche

Eine Saalkirche ist ein Kirchengebäude, dessen Innenraum nicht durch freistehende Stützen unterteilt ist. Neben der Hallenkirche, der Basilika, dem Zentralbau und der Querkirche ist sie einer der Grundtypen des Kirchenbaus. Die Klassifizierungen Zentralbau und Saalkirche schließen einander ebenso wenig aus wie Kreuzkirche und Saalkirche.

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Sehenswürdigkeiten

2003

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Johanniterkirche als spätgotische Saalkirche vom 15. Jahrhundert auf alten Fundamenten von 1217; hölzerner Turm von (Sülstorf)

Kunst & Kultur

1880

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Kultur und Sehenswürdigkeiten > Sehenswürdigkeiten: Die evangelische St.-Petri-Kirche in Oyten ist ein Backsteinbau von 1861. Die kreuzförmige Saalkirche hat eine polygonale Apsis und einen Westturm. Durch die Stützen der Emporen ist das Langhaus innen in drei Schiffe geteilt; darüber befindet sich eine Holzdecke. Die alte Farbfassung des Raumes wurde 1986/87 wiederhergestellt; durch gemalte Säulen und Rippen wurde die Apsis gegliedert. Erwähnenswert ist noch das von Carl Vinnen (Düsseldorf) gestaltete Altargemälde von

1676

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Kultur und Sehenswürdigkeiten: Die Filialkirche Hl. Margarethe im Norden von Trebesing wurde urkundlich 1307 und 1420 erwähnt, verfiel jedoch im 17. Jahrhundert zur Ruine und wurde 1829 durch einen Brand weiter zerstört. Sie wurde 1959/60 wieder instand gesetzt. Der heutige Bau ist eine Saalkirche mit einem Torturm, der um 1600 auf den Mauern des ehemaligen gotischen Langhauses errichtet wurde. Der ehemalige Chor und die daran anschließende Sakristei der gotischen Ruine wurden im Zuge der Instandsetzung 1959 bis auf einen Mauerrest von einem Meter Höhe abgetragen und bilden jetzt den Vorhof der heutigen Kirche.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1886

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Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke: St.-Johannis-Kirche
Bei der St.-Johannis-Kirche handelt es sich ursprünglich um eine Klosterkirche der Franziskaner. Sie wurde als Saalkirche zwischen 1264 und 1271 errichtet. Die in der lokalen Geschichtsschreibung erfolgte Erwähnung einer Brandzerstörung des Klosters in den Jahren zwischen 1370 und 1381 ist weder archivalisch noch bauhistorisch nachweisbar. Das Kloster wurde um 1540 aufgegeben und in ein Gut umgewandelt. Das Geschlecht der Grafen von Barby wählte die St.-Johannis-Kirche zu ihrer Grablege. Noch heute befinden sich in der Kirche bedeutende vom so genannten Weichen Stil der Parler beeinflusste Grabdenkmale.
Wesentliche Erneuerungsarbeiten im Inneren der Kirche erfolgten Ende des 19. Jahrhunderts an Kirchengestühl, Kanzel, hergestellt (–1887) in der Werkstatt des Holzbildhauers Gustav Kuntzsch, Wernigerode, Empore und Orgel, gebaut von Orgelbaumeister Wilhelm Rühlmann, Zörbig.

1650

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Kulturdenkmäler: Katholische Filialkirche St. Hubertus, ein neobarockerSaalbau, 1923 bis 1926 erbaut. In der Kirche eine Holzfigur des Jägerheiligen aus der Zeit um 1650. (Wimbach)

1636

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Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke: Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Die flach gedeckte Saalkirche von 1614 mit integriertem Westturm wurde 1683 erweitert. Die Weihe der Kirche folgte dann 1686. Das Querschiff wurde 1820, der Ostteil 1936 hinzugefügt. Zur Ausstattung gehören ein 1683 vom Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg gestifteter Hochaltar, zwei 1774 vom Paderborner Hofbildhauer Johann Jakob Pütt geschaffene Rokoko-Seitenaltäre, die 1666 bezeichnete Kanzel, der um 1680 geschaffene Taufstein, das Orgelgehäuse von 1696 sowie die Skulptur der Mater Dolorosa aus dem Jahr (Stukenbrock)

1621

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Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke: Die evangelische Johanneskirche (ehem. St. Vitus) ist eine klassizistischeSaalkirche mit romanischem Westturm. Sie wurde 1821-24 teilweise neu errichtet, nachdem 1820 der Chor von 1365 und das Langhaus von 1467 abgebrochen waren. Es handelt sich um einen breitgelagerten Quadersteinbau. Der Westturm in Bruchsteinmauerwerk enthält eine Eckquaderung und ein romanisches Säulenportal. Das Glockengeschoss aus dem 14./15. Jahrhundert weist gotische Fenster und eine Maßwerkgalerie mit Wasserspeiern auf. Auf dem Turm befindet sich ein Pyramidenhelm von 1478. Im Süden des Gebäudes ist ein Portikusportal mit Thermenfenster, im Ostportal sind die Thermenfenster in vertiefter Bogennische. Der querrechteckige Saal zeigt ein freitragendes Muldengewölbe. An den Schmalseiten sind breite Emporen mit gestaffelten Bankreihen. Der Gemeinderaum unter der Ostempore ist durch Glasfenster abgetrennt. Die Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Die Farbgebung ist klassizistisch kühl in Grau, Weiß, Blau und Gold. Der Hauptraum enthält ganzfigurige Bildnisgrabsteine von Caspar Widmarckter und seiner Frau. (Vacha)

1615

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Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke: Die evangelische Johanneskirche (ehem. St. Vitus) ist eine klassizistischeSaalkirche mit romanischem Westturm. Sie wurde 1821-24 teilweise neu errichtet, nachdem 1820 der Chor von 1365 und das Langhaus von 1467 abgebrochen waren. Es handelt sich um einen breitgelagerten Quadersteinbau. Der Westturm in Bruchsteinmauerwerk enthält eine Eckquaderung und ein romanisches Säulenportal. Das Glockengeschoss aus dem 14./15. Jahrhundert weist gotische Fenster und eine Maßwerkgalerie mit Wasserspeiern auf. Auf dem Turm befindet sich ein Pyramidenhelm von 1478. Im Süden des Gebäudes ist ein Portikusportal mit Thermenfenster, im Ostportal sind die Thermenfenster in vertiefter Bogennische. Der querrechteckige Saal zeigt ein freitragendes Muldengewölbe. An den Schmalseiten sind breite Emporen mit gestaffelten Bankreihen. Der Gemeinderaum unter der Ostempore ist durch Glasfenster abgetrennt. Die Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Die Farbgebung ist klassizistisch kühl in Grau, Weiß, Blau und Gold. Der Hauptraum enthält ganzfigurige Bildnisgrabsteine von Caspar Widmarckter und seiner Frau. (Vacha)

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