Sachsen-Weimar-Eisenach

Sachsen-Weimar-Eisenach war ein ernestinisches Herzogtum im heutigen Thüringen und ein Territorium des Heiligen Römischen Reiches. Die Hauptstadt war Weimar. Es entstand 1741, als das Herzogtum Sachsen-Eisenach an das Herzogtum Sachsen-Weimar fiel. 1809 wurden Sachsen-Eisenach und Sachsen-Weimar unter Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach per Verfassung auch staatsrechtlich zum Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach vereinigt, regiert vom Haus Sachsen-Weimar.

Auf dem Wiener Kongress erlangte das Herzogtum 1815 den Status eines Großherzogtums. Es wurde 1867 Mitglied des Norddeutschen Bundes und ab 1871 ein Teilstaat des Deutschen Reichs; ab 1903 bezeichnete es sich als Großherzogtum Sachsen.

mehr zu "Sachsen-Weimar-Eisenach" in der Wikipedia: Sachsen-Weimar-Eisenach

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Karl-August von Sachsen-Weimar-Eisenach stirbt in Schienen am Bodensee. Karl August Wilhelm Ernst Friedrich Georg Johann Albrecht von Sachsen-Weimar-Eisenach war von 1912 bis 1918 der letzte Erbgroßherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach und Herzog zu Sachsen.

1948

thumbnail
Gestorben: Otto Ludwig Sckell stirbt. Otto Ludwig Paul August Sckell, meist Otto Sckell oder Otto Ludwig Sckell, war Gärtner im Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, später Großherzoglich Sächsisch-Weimarer Hofgärtner und Garteninspektor aller Parkanlagen im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Er entstammte der Maler- und Gärtnerfamilie Sckell, war der Sohn von Julius Otto Franz Friedrich Sckell und Enkel von Johann Christian Sckell.
thumbnail
Gestorben: Hans Lukas von Cranach stirbt in Eisenach. Hans Lukas von Cranach war ein deutscher Offizier (Ordonnanzoffizier des Großherzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach, Carl-Alexander) und Burghauptmann der Wartburg.
thumbnail
Gestorben: Wilhelm Ernst (Sachsen-Weimar-Eisenach) stirbt in Heinrichau, Schlesien. Wilhelm Ernst Karl Alexander Friedrich Heinrich Bernhard Albert Georg Hermann von Sachsen-Weimar-Eisenach war vom 7. Januar 1901 bis 1903 Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach und bis zur Novemberrevolution 1918 durch Umbenennung letzter Großherzog von Sachsen.
thumbnail
Gestorben: Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach (1849–1922) stirbt in Trebschen. Marie Anna Alexandrine Sophie Auguste Helene von Sachsen-Weimar-Eisenach war Prinzessin von Sachsen-Weimar-Eisenach und Herzogin zu Sachsen sowie durch Heirat Prinzessin Reuß zu Köstritz.

Kunst & Kultur

1691

Wissenschaft & Kultur:
thumbnail
Die später nach Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach benannte Herzogin Anna Amalia Bibliothek wird in Weimar von Herzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar gegründet, als er seine gesammelten 1.400 Bücher der Öffentlichkeit zugänglich macht. In den folgenden dreißig Jahren steigt der Bestand der vorläufig im Residenzschloss untergebrachten Bibliothek auf 11.000 Exemplare an.

Sonstige Ereignisse

1809

thumbnail
Realunion (durch erste deutsche Verfassung) der Fürstentümer Sachsen-Weimar und Sachsen-Eisenach zu Sachsen-Weimar-Eisenach

Europa

thumbnail
Das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach erhält eine Verfassung und wird damit zur ersten konstitutionellen Monarchie auf deutschem Boden.

Bedeutende Produkte > Hoflieferantenprädikate

1913

thumbnail
Wilhelm Ernst, Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach (Ibach (Unternehmen))

Liste bedeutender Residenzstädte > Deutschland

1918

thumbnail
Eisenach, Hauptstadt von Sachsen-Eisenach bis 1741, danach Nebenresidenz von Sachsen-Weimar-Eisenach bis (Residenzstadt)

"Sachsen-Weimar-Eisenach" in den Nachrichten