Safawiden

Die Safawiden (persischصفویانṢafawīyān; aserbaidschanisch: صفوی‌لرSəfəvilər) waren eine aus Ardabil stammende Herrscherdynastie in Persien, die von 1501 bis 1722 regierte und den schiitischen Islam als Staatsreligion etablierte.

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Geboren & Gestorben

1897

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Gestorben: Hadschi Qadiri Koyi stirbt in Istanbul. Hadschi Kadiri Koyi (auf kurdisch Hecî Qadirê Koyî) war ein kurdischer Poet. In seinen Gedichten setzte er sich für die nationale Anerkennung der Kurden und ihre Aufklärung ein. Er beklagte die Rückständigkeit, den religiösen Fanatismus und das Analphabetentum unter den Kurden. Koyi ermutigte die Menschen dazu, sich der Wissenschaft und den Herausforderungen der modernen Gesellschaft zu stellen. Nach Koyi war derjenige Kurde, der auch kurdisch sprach. In seinen Werken sind die zwei häufigsten Wörter Buch und Schreiben. Er trat für die Schaffung eines unabhängigen Kurdistans ein. Zur Zeit Koyis also im späten 19. Jahrhundert wurden nach und nach die kurdischen Fürstentümer von den Osmanen und den Safawiden aufgelöst.

1817

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Geboren: Hadschi Qadiri Koyi wird geboren. Hadschi Kadiri Koyi (auf kurdisch Hecî Qadirê Koyî) war ein kurdischer Poet. In seinen Gedichten setzte er sich für die nationale Anerkennung der Kurden und ihre Aufklärung ein. Er beklagte die Rückständigkeit, den religiösen Fanatismus und das Analphabetentum unter den Kurden. Koyi ermutigte die Menschen dazu, sich der Wissenschaft und den Herausforderungen der modernen Gesellschaft zu stellen. Nach Koyi war derjenige Kurde, der auch kurdisch sprach. In seinen Werken sind die zwei häufigsten Wörter Buch und Schreiben. Er trat für die Schaffung eines unabhängigen Kurdistans ein. Zur Zeit Koyis also im späten 19. Jahrhundert wurden nach und nach die kurdischen Fürstentümer von den Osmanen und den Safawiden aufgelöst.

1740

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Gestorben: Abbas III. stirbt in Sabzevar. Abbas III. war von 1732 bis 1736 ein Herrscher aus der Dynastie der Safawiden. Doch faktisch hatte die Dynastie seit 1722 keine Macht mehr und regierten als Schattenkönige. Nachdem sein Vater Tahmasp II. 1732 durch seinen General Nadir Khan abgesetzt worden war, wurde Abbas am 7. September 1732 in einem Alter von gerade acht Monaten zum neuen König ernannt. Nur wenige Jahre später (8. März 1736) wurde er durch Nadir Khan selbst abgelöst, der sich von nun an Nadir Schah nannte. Als 1740 sich Gerüchte über den Tod Nadir Schahs auf seinem Indienfeldzug verbreiteten, brachte sein Sohn Reza Quli Mirza sowohl Tahmasp II. als auch Abbas III. um, um einer erneuerten Machtergreifung der Safawiden zuvorzukommen. Doch nach Nadir Schahs Tod 1747 sollten mit Suleiman II. und Ismail III. - wenn auch nur nominell - die Safawiden wieder als Könige regieren.

1740

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Gestorben: Tahmasp II. stirbt in Sabzevar. Tahmasp II. war der Sohn von Schah Sultan Hosein (1694–1722) und wurde am 16. November 1729 zum vorletzten Herrscher der Safawiden-Dynastie gekrönt. Im Oktober 1722 eroberten die afghanischen Gilzai unter Mir Mahmud Hotaki die Hauptstadt Isfahan und zwangen Tahmasps Vater zu Abdankung. Tahmasp war schon im Juni 1722 aus der Stadt Richtung Qazvin geflohen und versuchte den Widerstand zu organisieren. Er ernannte sich im November 1722 zum neuen Herrscher. Von Qazvin ging er im Dezember 1722 erst nach Aserbaidschan und von dort nach Māzandarān, um eine Armee zu sammeln und mit den Russen, die die Instabilität des Safawidenreiches für ihre Expansion nutzten, zu verhandeln. Gleichzeitig waren die Osmanen im Westen über die Grenze marschiert und hatten Städte wie Hamadan und Kermānschāh besetzt.

1731

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Geboren: Abbas III. wird geboren. Abbas III. war von 1732 bis 1736 ein Herrscher aus der Dynastie der Safawiden. Doch faktisch hatte die Dynastie seit 1722 keine Macht mehr und regierten als Schattenkönige. Nachdem sein Vater Tahmasp II. 1732 durch seinen General Nadir Khan abgesetzt worden war, wurde Abbas am 7. September 1732 in einem Alter von gerade acht Monaten zum neuen König ernannt. Nur wenige Jahre später (8. März 1736) wurde er durch Nadir Khan selbst abgelöst, der sich von nun an Nadir Schah nannte. Als 1740 sich Gerüchte über den Tod Nadir Schahs auf seinem Indienfeldzug verbreiteten, brachte sein Sohn Reza Quli Mirza sowohl Tahmasp II. als auch Abbas III. um, um einer erneuerten Machtergreifung der Safawiden zuvorzukommen. Doch nach Nadir Schahs Tod 1747 sollten mit Suleiman II. und Ismail III. - wenn auch nur nominell - die Safawiden wieder als Könige regieren.

Persien

1588

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Safawiden-Schah Abbas der Große wird im Pavillon Tschehel Sotun gekrönt.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Nachdem der von ihm auf den Thron gehobene Abbas III. aus dem Geschlecht der Safawiden bereits im Kindesalter gestorben ist, krönt sich Nadir selbst zum Schah von Persien. Er begründet die Dynastie der Afschariden. (8. März)

I > Iran?Iran

2009

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– Verwaltungsdokumente von Astana Quds Rezavi zur Zeit der Safawiden (Weltdokumentenerbe)

Asien

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Die im Iran herrschenden Safawiden schließen mit dem Osmanischen Reich unter Murad IV. den Vertrag von Qasr-e Schirin, mit dem die Grenze zwischen den beiden Ländern festgelegt wird. Der Vertrag beendet rund 150 Jahre sporadischer Kriege zwischen den beiden Staaten über territoriale Konflikte.

1610

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Die Schlacht bei Dimdim endet mit der Eroberung der von den Kurden unter Emîr Xan Lepzêrîn verteidigten Festung Dimdim durch die angreifenden Safawiden. Alle Verteidiger werden anschließend hingerichtet.

1609

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Die Kurden unter Emîr Xan Lepzêrîn verteidigen die Festung Dimdim in der bis 1610 dauernden Schlacht bei Dimdim gegen das Safawidenreich.

1601

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Der SafawideAbbas I. der Große besetzt Bahrain, um sein Reich zu konsolidieren.

1555

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Mit dem Frieden von Amasya endet der seit 1532 dauernde Osmanisch-Safawidische Krieg. Der unterlegene persische Herrscher Tahmasp I. muss dem Osmanischen Reich unter Süleyman I. zahlreiche territoriale Zugeständnisse machen. Es folgt eine 30-jährige Friedensperiode zwischen Osmanen und Safawiden.

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