Sakralbau

Sakralbauten (von lateinischsacer ‚heilig‘) sind Bauwerke, die für sakrale, rituelle oder kultische Handlungen wie beispielsweise Gottesdienste oder Opferungen durch religiöse Gemeinschaften genutzt werden. Sakralbauten werden als Anwesenheitsorte einer höheren Macht interpretiert und werden daher umgangssprachlich auch als Gotteshäuser bezeichnet.

Der Begriff Sakralbau entstammt den Kultur- und Kunstwissenschaften und dient dort als Abgrenzung zum Profanbau, einem Bauwerk für weltliche Aufgaben. Insbesondere für bauliche Anlagen und Orte aus der Vor- oder Urgeschichte existiert auch der Begriff der Kultstätte (Kultplatz). Wichtigster Bautypus der Sakralarchitektur ist der „Tempel“ (zu dem im allgemeinen Sinne des Begriffs auch Kirchen, Moscheen und Ähnliches zählen), daneben gibt es zahlreiche mehr oder weniger freistehende Bauwerke (Schreine, Altäre) und Denkmäler, die aus religiösen Gründen errichtet wurden. Eine besondere Art von Sakralbauten bilden Grabanlagen und Grabbauten.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Josef Schmitz-Helbig stirbt in Frechen. Josef Schmitz-Helbig war ein deutscher Architekt. Er wirkte vor allem im Raum Köln. Sein Schaffen umfasste sowohl Sakral- als auch Profanbauten.
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Gestorben: Hans Loretan stirbt in Brig. Hans Loretan war ein Schweizer Bildhauer, der mit seinen sakralen Werken den modernen katholischen Kirchenbau im Wallis mitprägte.
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Gestorben: Hans Schädel stirbt in Randersacker. Hans Schädel, auch Johannes, war der Diözesan- und Dombaumeister des Bistums Würzburg und Leitfigur des Sakralbaus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Zwischen 1948 und 1973 entstanden unter seiner Leitung 56 Kirchen in seiner Diözese und anderen Diözesen.
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Gestorben: Hans Beckers stirbt in Donaustauf. Hans Beckers war ein deutscher Architekt, der vor allem auf dem Gebiet des katholischen Sakralbaus hervortrat.

1976

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Gestorben: Michael Steinbrecher (Architekt) stirbt. Michael Steinbrecher war ein deutscher Architekt. Er zählt zu den wichtigsten südbayerischen Architekten im Sakralbau der 1930er Jahre und der Nachkriegszeit, in der er auch am Wiederaufbau von Münchener Kirchen beteiligt war. Sein Nachlass befindet sich im Architekturmuseum der Technischen Universität München.

Ereignisse

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In Dublin wird die Pro-Cathedral of the Immaculate Conception of the Blessed Virgin Mary eingeweiht. Der Sakralbau wird erster römisch-katholischer Bischofssitz im Vereinigten Königreich nach der Reformation.

F

1860

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Ferstelgasse, 1886 benannt nach dem Architekten Heinrich von Ferstel (1828–1883); bekannt wurde er durch den Bau der Votivkirche am Alsergrund (1856–1879), eines der bedeutendsten neugotischenSakralbauwerke der Welt. Mit einer Höhe von 99 m ist sie die zweithöchste Kirche Wiens. Ferstel baute in der Folge u.a. das Gebäude der späteren Österreichisch-Ungarischen Bank, der Notenbank der Monarchie, mit dem Café Central und an der Ringstraße das k.k. Museum für angewandte Kunst (1871), die benachbarte k.k. Kunstgewerbeschule (1877) und die Universität Wien (1883). Die Gasse hieß vorher 1881–1886 Petrarcagasse. (Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund)

Religion

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Kaiser Wilhelm II. etabliert den Evangelischen Kirchenbauverein als Einrichtung zum Schaffen neuer Sakralbauten in Deutschland.

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