Salvator-Kirche (Berlin-Schmargendorf)

Die längs zur Straße stehende katholische Salvator-Kirche im Berliner Ortsteil Schmargendorf des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ist an die ältere Villa der Salvatorianer angebaut.



Geschichte




Die Urbanisierung begann, als am 18. Mai 1888 die Straßenbahn nach Schmargendorf eröffnet wurde. Die Zahl der Einwohner stieg rasch an und somit auch die Anzahl der Katholiken. Als Kirche stand ihnen seit 1897 St. Ludwig zur Verfügung. Sie gingen jedoch seit 1912 oft zur Heilig-Kreuz-Kirche in die Messe oder seit 1914 auch nach St. Marien, weil diese Kirchen ihnen näher lagen. Die Bildung einer katholischen Schmargendorfer Kirchengemeinde setzte aber erst ein, nachdem die Ordensgemeinschaft der Salvatorianer 1924 eine Villa in Schmargendorf erworben hatte, die bereits im Rohbau fertig war. Die Salvatorianer waren 1919 zur Leitung der Arbeit der Caritas nach Berlin gerufen worden. Immer mehr Katholiken versammelten sich sonntags in der am 12. Oktober 1924 eingeweihten kleinen Hauskapelle, die die Salvatorianer in der Villa eingerichtet hatten. Die Besucherzahl nahm ständig zu, zumal in den Nachbarkirchen ausdrücklich gesagt wurde, die Schmargendorfer sollten in Zukunft in die Salvatorkapelle gehen. Die Folge war, dass die Patres sonntags drei Gottesdienste halten mussten.Die Ordensleitung hatte ursprünglich nicht die Absicht, die Leitung einer Pfarrei zu übernehmen, da die Patres andere Aufgaben hatten. Erst im Herbst 1927 war sie einverstanden mit der Errichtung und Übernahme der Kuratie in Schmargendorf. Es wurde am 17. Januar 1928 ein Kirchenbauverein gegründet. Am 2. Mai 1931 wurde der erste Kurat ernannt und am 1. Januar 1932 erfolgte die offizielle Errichtung der Kuratie Schmargendorf.

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