Salzkotten

Salzkotten ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Paderborn im Süden des Regierungsbezirkes Detmold, welcher mit der Region Ostwestfalen-Lippe identisch ist. Geographisch und kulturell ist sie dem Bürener Land und der Region Hochstift Paderborn zuzuordnen. Zu dem Ort gehört die ehemalige Saline Salzkotten.

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Geboren & Gestorben

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Geboren: Marie Pollmann wird in Salzkotten geboren. Marie Pollmann ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Stürmerin spielt aktuell für den Bundesligisten FSV Gütersloh 2009.
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Gestorben: Peter Meinhold stirbt in Salzkotten. Peter Meinhold war ein deutscher evangelischer Theologe und Kirchenhistoriker. Er war ordentlicher Professor für Dogmen- und Kirchengeschichte an der Universität Kiel.
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Geboren: Jan Zerbst wird in Salzkotten, Nordrhein-Westfalen geboren. Jan Zerbst ist ein deutscher Hörfunkmoderator und Redakteur des privaten Radiosenders Radio ffn.

1975

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Geboren: Jörg Philipp Terhechte wird in Salzkotten geboren. Jörg Philipp Terhechte ist ein deutscher Rechtswissenschaftler, Universitätsprofessor an der Leuphana Universität Lüneburg , Honorary Professor der University of Glasgow sowie seit 2016 Vizepräsident der Leuphana Universität Lüneburg.
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Geboren: Andreas Keuser wird in Salzkotten geboren. Andreas Keuser ist ein deutscher Radrennfahrer.

Politik & Weltgeschehen

2014

Politik > Bürgermeister:
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Ulrich Berger (CDU)

1989

Politik > Bürgermeister:
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– 2004: Konrad Rump (CDU)

1984

Politik > Bürgermeister:
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– 1989: Josef Ettler (CDU)

1634

Politik > Wappen, Siegel und Flagge:
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Siegel von

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1601

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Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke: Die ehemals zahlreich vorhandenen, in der Regel giebelständigen Fachwerkbauten wurden durch Abbrüche in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts erheblich dezimiert. Unwiederbringlich verloren gingen unter anderem 1956 die alte Pfannenschmiede am Marktplatz , 1967 das Haus Lange Straße 39 (1653), 1952 Haus Nr.46 (1649) und noch 1974 verschwand mit Lange Straße 32 das wohl stattlichste Dielenhaus des Ortes. Der 1678 bezeichnete Torbalken des ursprünglich am Marktplatz situierten Hauses Altrogge fand bei dem zwischen 1970 und 1974 erstellten Neubaus des Hotels „Ratskeller“ in Wiedenbrück Verwendung. – Das fälschlicherweise auch als „Ackerbürgerhaus“ bezeichnete Dielenhaus Vielser Straße 8, das am Torbalken 1575 bezeichnet ist, galt lange Zeit als ältester Wohnbau der Stadt. Als solcher konnte mittlerweile das Haus Wüst in der Klingelstraße 3, ermittelt werden, das im Kern von 1563 stammt. Es wurde jedoch mehrfach umgebaut und an der Straßenseite verputzt. Lange Zeit leer stehend und für den Abbruch vorgesehen, ist seine Zukunft noch immer ungewiss. Aus dem Ende des 16. Jahrhunderts soll Vielser Straße 9 (Adam und Eva-Haus) stammen, dessen Torständer mit Schnitzereien versehen sind.Vielser Straße 20. ein stattlicher Bau mit Krüppelwalmdach, wird heute als Stadtbücherei und Volkshochschule genutzt. Er wurde 1707 für Johannes Prüssen und Magdalena Sibel erbaut. Kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg entstand das heutige Café Hölter, Lange Straße 33. Das 1654 bezeichnete Dielenhaus weist beschnitzte Füllbretter und mit Backsteinmustern ausgefüllte Gefache auf. Letztere gehen allerdings erst auf eine Erneuerung von 1933 zurück. Die ursprüngliche Innenaufteilung mit der großen Diele und den seitlichen Stuben blieb weitgehend erhalten. Das nunmehr als Sälzer-Apotheke genutzte Haus Lange Straße 23 entstand 1752. Bauherr war der Bürgermeister und Sälzer Johannes Henricus Kraus. Weitere Fachwerkbauten sind Vielser Straße 14, das mit einem zusätzlichen Speichergeschoss versehene Haus Vielser Straße 4, sowie das kleine, mit einer Utlucht ausgestattete Giebelhaus Klingelstraße 15.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1874

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Gründung: Die Klingenthal Gruppe ist eine Unternehmensgruppe mit Sitz im ostwestfälischen Paderborn. Zu ihr gehören die Klingenthal Südring GmbH mit dem „Südring Shopping-Center“ in Paderborn, die F. Klingenthal GmbH mit vier Klingenthal Textilhäusern in Salzkotten, Paderborn, Herford und Gütersloh (Unternehmenswerbung: „Vielfalt der Mode“), die Minipreis-Läden GmbH (Lebensmittel-Verbrauchermärkte) mit Sitz der Zentralverwaltung in Salzkotten und 37 Filialen, von denen sich die meisten in Nordrhein-Westfalen befinden, sowie die Westfälische Textilgesellschaft Klingenthal & Co mbH (WTG) in Salzkotten, die Stoffe für Industrie und Handel anbietet. Die Unternehmensgruppe befindet sich mittlerweile in fünfter Generation immer noch in Familienhand.

1874

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Gründung: Die Salzkottener Maschinenbau GmbH mit Sitz in Salzkotten in Nordrhein-Westfalen ist ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung von selbstfahrenden Erntemaschinen und Technik rund um den Anbau und die Ernte von Zuckerrüben spezialisiert hat. Die Produkte werden international vertrieben.

Persönlichkeiten > Ehrenbürger

1995

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Felix Klingenthal (21. Februar 1919–2002),
Unternehmer und Lokalpolitiker, darunter von 1964 bis 1969 stellvertretender Bürgermeister, Ehrenbrudermeister der Sankt-Johannes-Schützenbruderschaft Salzkotten, Initiator des Hallenbauvereins zum Bau der Stadthalle an der Upsprunger Straße, auch Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und seit 1980 Träger des Ehrenringes der Stadt Salzkotten

1987

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Franz Cramer (geb. 25. Juli 1917),
seit 1964 Bürgermeister der damaligen Stadt Salzkotten, ebenfalls Bürgermeister der 1975 neugebildeten Stadt Salzkotten bis 1984, seit dem 27. Februar 1985 „Ehrenbürgermeister“, auch Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande

1967

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Anton Rademacher (23. September 1889 – 18. Januar 1973),Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Sankt Matthäus Niederntudorf von 1940 bis

1965

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Eduard Schnieder (22. Januar 1886 – 19. Februar 1967),
Lokalpolitiker, darunter von 1946 bis 1964 Bürgermeister der Stadt Salzkotten, auch Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande

1954

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Pater Placidus Tölle (9. Februar 1881 – 6. Oktober 1977),Missionar, Gründer der Cururu-Missionsstation bei den Munduruku-Indianern im Amazonasgebiet und Sprachforscher, auch Ehrenhäuptling, Träger des Ordens „Santos Dumont“ der brasilianischen Regierung und des Verdienstordens des brasilianischen Staates Pará

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