Samandağ

Samandağ ist eine Kreisstadt in der türkischen Provinz Hatay und liegt ca. 25 km südwestlich von Antakya, nahe der Grenze zu Syrien. Gleichzeitig ist Samandağ Hauptstadt des gleichnamigen Landkreises. Die Stadt hatte 2014 118.373 Einwohner, wovon ein Großteil alawitische Araber sind. Seit einer Gebietsreform 2014 ist der Landkreis flächen- und einwohnermäßig identisch mit der Kreisstadt.

Der antike Name Samandağs war Seleukia Pieria, der Hafen von Antiochia am Orontes. Die Kreuzfahrer nannten die Stadt St. Simeon. Andere Namen waren Dschabal Sam'an, Alevışık und Suwaidiyyah. Den heutigen Namen erhielt Samandağ 1948. Der türkische Name ist die Übersetzung des arabischen Namens Dschabal Sam'an, deutsch Berg des Simeon, nach dem Säulenheiligen Symeon Stylites der Jüngere, dessen Kloster in der Nähe liegt. Im Bezirk Samandağ liegt das letzte armenische Dorf der Türkei Vakıflı.

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Europa

219 v. Chr.

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Östliches Mittelmeer: Frühjahr: Nachdem Antiochos III. seine innenpolitischen Probleme gelöst hat, wird er im Vierten Syrischen Krieg gegen Ägypten offensiv. Ihm gelingt die Einnahme des seit dem letzten Syrischen Krieg in ägyptischer Hand befindlichen Hafens von Antiochia, Seleukia in Piera. Theodotos, ägyptischer Statthalter in Koile-Syrien, läuft zu Antiochos über, dem er seine Provinz übergibt. Auch Tyros und Ptolemais (Akkon) öffnen Antiochos die Tore. Nach der Gewinnung Palästinas willigt Antiochos in einen viermonatigen Waffenstillstand mit Ägypten ein.

Geboren & Gestorben

389 n. Chr.

Geboren:
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Symeon Stylites der Ältere wird in Sisan, heute vermutlich Samandağ im Grenzgebiet zwischen Syrien und Kilikien geboren. Symeon Stylites der Ältere, griech. Συμεών ὁ Στυλίτης (ὁ πρεσβύτερος „der Ältere“ bzw. ὁ ἐν τῇ μάνδρα „der im Kloster“), ging als erster christlicher Säulenheiliger in die Kirchengeschichte ein. Er verkörperte mit seiner „Ortsaskese“ das syrische Ideal des Eremiten in höchster Übersteigerung.

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