Samoainseln

Samoa (auch Samoainseln oder Samoa-Inseln, seltener die samoanischen Inseln) ist eine Gruppe von vier größeren und einigen kleineren Inseln innerhalb von Polynesien. Sie liegen entlang einer ungefähren Ost-West-Achse südlich von Kiribati, nordöstlich von Fidschi und nördlich von Neuseeland im zentralen Pazifischen Ozean und sind Teil von Ozeanien.

Die größeren Inseln der Gruppe sind vulkanischen Ursprungs und von schroffen, dicht bewachsenen Berghängen gekennzeichnet. Der Vulkan Matavanu auf der Insel Savaiʻi ist aktiv. Die kleineren Inseln sind aus Korallenriffen entstanden. Nicht alle Inseln sind bewohnt. Höchster Punkt der Gruppe ist, mit etwa 1.858 m, der Vulkan Silisili auf Savaiʻi. Zeitweise wurde das Gebiet vom Deutschen Reich als Kolonialgebiet beansprucht. Politisch sind sie heute auf zwei Staatsgebiete aufgeteilt.



Geschichte




Jacob Roggeveen nannte die Inselgruppe 1722 „Bouman Eylanden“ (deutsch: Baumanninseln) nach Kapitän Cornelis Bouman, dem Kommandanten seines Schiffes Thienhoven. Louis Antoine de Bougainville taufte sie 1768 „îles du Navigateur“, ein Name, der in deutschsprachigen Veröffentlichungen als „Schifferinseln“ oder „Navigatorinseln“ auftaucht.

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Australien & Ozeanien

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Das Deutsche Kaiserreich und die USA teilen sich im Samoavertrag die Samoainseln, wobei Upolu und Savaiʻi deutscher Besitz werden.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Jean Baptiste Dieter stirbt auf Samoa. Jean Baptiste Dieter SM war ein deutscher Ordensgeistlicher, Missionar und Bischof in Ozeanien.

Natur & Umwelt

Naturereignisse:
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Um 19:48 Uhr MESZ löst ein Seebeben der Stärke 8,0 eine bis zu sechs Meter hohe Flutwelle in Teilen der Samoa-Inseln aus.

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