San-Andreas-Verwerfung

Die San-Andreas-Verwerfung (engl.San Andreas Fault) ist eine rechtshändige Blattverschiebung, an der die Pazifische Platte an der Nordamerikanischen Platte vorbeidriftet. Sie erstreckt sich über gut 1300 Kilometer Länge von Mexiko bis zum Norden von San Francisco und teilt den Bundesstaat Kalifornien in zwei Hälften auf, wobei San Francisco auf der Nordamerikanischen Platte und Los Angeles auf der Pazifischen Platte liegen. Die tiefreichende Verwerfung wurde nach dem San Andreas Lake benannt, der südlich von San Francisco gelegen ist und die mit Wasser gefüllte San-Andreas-Verwerfung darstellt. Ansonsten ist sie auf weiten Strecken nicht mit bloßem Auge in der Landschaft zu erkennen und deshalb mit Pfählen markiert.

Am 18. April 1906 entstand hier jedoch eine deutliche Bruchlinie; an diesem Tag wurde San Francisco von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala, dem San-Francisco-Erdbeben von 1906, heimgesucht.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Andrew Cowper Lawson stirbt in Berkeley, Kalifornien. Andrew Cowper Lawson war ein Professor der Geologie an der University of California, Berkeley. Er war der Erste, der 1895 in der San Francisco Bay Area die San-Andreas-Verwerfung identifizierte. Von ihm stammt der Name, und er war nach dem San-Francisco-Erdbeben von 1906 der Erste, der ihre gesamte Länge offenlegte, obwohl er ihre Natur niemals völlig erkannte. Er untersuchte und benannte ebenso den Franciscan-Komplex, eine mehr als 1.000 Kilometer lange, stark zerschuppte Gesteinsabfolge eines ehemaligen Akkretionskeils, die die amerikanische Westküste von Oregon im Norden bis nach Südkalifornien aufbaut. Er war Herausgeber und Mitautor des 1908 veröffentlichten Berichts über das San-Francisco-Erdbeben, der als „Carnegie-“ oder „Lawson-Report“ bekannt wurde.
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Geboren: Andrew Cowper Lawson wird in Anstruther, Schottland geboren. Andrew Cowper Lawson war ein Professor der Geologie an der University of California, Berkeley. Er war der Erste, der 1895 in der San Francisco Bay Area die San-Andreas-Verwerfung identifizierte. Von ihm stammt der Name, und er war nach dem San-Francisco-Erdbeben von 1906 der Erste, der ihre gesamte Länge offenlegte, obwohl er ihre Natur niemals völlig erkannte. Er untersuchte und benannte ebenso den Franciscan-Komplex, eine mehr als 1.000 Kilometer lange, stark zerschuppte Gesteinsabfolge eines ehemaligen Akkretionskeils, die die amerikanische Westküste von Oregon im Norden bis nach Südkalifornien aufbaut. Er war Herausgeber und Mitautor des 1908 veröffentlichten Berichts über das San-Francisco-Erdbeben, der als „Carnegie-“ oder „Lawson-Report“ bekannt wurde.

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Bei einem schweren Erdbeben der geschätzten Stärke 7,8 und den daraus resultierenden Bränden wird die kalifornische Stadt San Francisco verwüstet. Dabei sterben zwischen 700 und 3.000 Menschen, rund 20.000 werden obdachlos. Auf der San-Andreas-Verwerfung entsteht eine deutliche Bruchlinie.

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