Sand-Creek-Massaker

Das Sand-Creek-Massaker, auch Chivington-Massaker, vom 29. November 1864 war ein Massaker an Cheyenne und einigen Angehörigen der Arapaho, die sich in einem Winterlager im damaligen Colorado-Territorium befanden. Es wurde durch rund 600 Angehörige der 3. und 1. Colorado-Kavallerie-Regimenter unter Oberst John M. Chivington verübt. Während des Massakers wurden 133 Indianer getötet, die meisten Opfer waren Frauen und Kinder.

Das Massaker führte zu umfangreichen Untersuchungen des US-Kriegsministeriums und des US-Kongresses. Chivington wird darin als Kriegsverbrecher identifiziert: „Er plante und führte vorsätzlich ein bösartiges und niederträchtiges Massaker, das die übelsten Wilden unter denjenigen entehrt hätte, die seine Opfer wurden.“

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

Vereinigte Staaten von Amerika:
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Sand-Creek-Massaker

Geboren & Gestorben

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Gestorben: John M. Chivington stirbt in Denver, Colorado. John Milton Chivington war ein US-amerikanischer Offizier, der an den Indianerkriegen beteiligt war. Bekannt wurde er wegen seiner Beteiligung an der Schlacht am Glorieta-Pass und als verantwortlicher Offizier des Sand-Creek-Massakers, bei dem überwiegend Frauen und Kinder der Cheyenne ermordet wurden.
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Geboren: John M. Chivington wird in Lebanon, Ohio geboren. John Milton Chivington war ein US-amerikanischer Offizier, der an den Indianerkriegen beteiligt war. Bekannt wurde er wegen seiner Beteiligung an der Schlacht am Glorieta-Pass und als verantwortlicher Offizier des Sand-Creek-Massakers, bei dem überwiegend Frauen und Kinder der Cheyenne ermordet wurden.

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