Santa Fe (Granada)

Santa Fe (Granada) (Spanien)

Santa Fe ist eine Stadt in Spanien mit 15.079 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) und liegt in der Vega de Granada, etwa 10 km (Luftlinie) westlich der Stadt Granada, zu deren Einzugsbereich Santa Fe gehört.



Geschichte




Santa Fe (spanisch: "Heiliger Glaube") entwickelte sich aus einem temporäreren Heerlager, das die Katholischen Könige 1483 hier einrichten und 1491 zur Belagerung der maurischen Stadt Granada in eine befestigte Stadt umwandeln ließen.Die Stadt wurde Briviesca, einem Ort in der Provinz Burgos nachempfunden; die einfache Gitteranlage der Straßen wurde dann auch für viele spanische Neugründungen in der neuen Welt Stilprägend.Hier wurde am 25. November 1491 der Vertrag von Granada unterzeichnet, der das Ende der maurischen Herrschaft über das Reich und die Stadt Granada bedeutete. Am 17. April 1492 wurde hier zudem die Kapitulation von Santa Fe unterzeichnet, mit der das spanische Königspaar Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón dem Seefahrer Christoph Kolumbus das Recht einräumten, einen Seeweg nach Indien zu suchen und ihn zum Vizekönig und Generalgouverneur über alle von ihm entdeckten Gebiete machten.Aufgrund dieser Ereignisse wird Santa Fe zuweilen auch als der "Geburtsort des modernen Spanien" angesehen.

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Europa

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Die Belagerung von Granada beginnt. Dazu wird das Heerlager Santa Fe errichtet.

Städtepartnerschaften

2005

1998

1997

1991

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Chile Valparaíso in Chile, seit

1990


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