Save

Die Save (auch Sau, Sawe; in den südslawischen SprachenSava, serbisch-kyrillisch Сава, antiker/lateinischer Name Savus) ist der größte Fluss Sloweniens und Kroatiens. Sie entspringt im Gebiet des Triglav (Julische Alpen) nahe der Grenze Slowenien-Österreich und mündet nach 940 km bei Belgrad von rechts in die Donau. Ihre wichtigsten Nebenflüsse sind die Krka, die Kupa, die Una, der Vrbas, die Bosna und die Drina.

Mit einem mittleren Abfluss von über 1600 m³ pro Sekunde ist die Save der wasserreichste Nebenfluss der Donau – noch vor der Theiß, dem Inn und der Drau. Unter ihnen hat sie das zweitgrößte Einzugsgebiet (95.419 km²) und mit 940 km die drittgrößte Flusslänge unter den Nebenflüssen der Donau (nach Theiß und Pruth) (ohne Quellfluss Savica: 712 km).

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Ereignisse

504 n. Chr.

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Die Ostgoten unter Theoderich dem Großen besiegen die Gepiden und erobern dabei Sirmium nahe der Save-Mündung.

Europa

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Invasion der Langobarden in Norditalien mit vermutlich über 100.000 Personen, auch 20.000 Sachsen nehmen an dem Zug teil. Gisulf wird erster langobardischer Herzog von Friaul. Die Heimat der Langobarden zwischen Save und Donau wird von den Awaren übernommen.

Gefechtskalender

1688

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Gefecht an der Save, dann bei der Belagerung und Einnahme von Belgrad (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Herzog von Lothringen“ Nr. 7)

Politik & Weltgeschehen

Russisch-Österreichischer Türkenkrieg:
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Truppen unter Joseph Friedrich von Sachsen-Hildburghausen müssen sich über die Save zurückziehen, nachdem sie während der Belagerung von Banja Luka von einem übermächtigen osmanischen Entsatzheer geschlagen worden sind.

141 v. Chr.

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Die Römer befehden die Skordisker (Siedlungsgebiet an der Donau und der Save) ohne Erfolg.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2003

Karriere:
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World Rowing U-23 Regatta - Belgrad, Save – Platz 4 (Jan Tebrügge)

Zwischenfälle

1989

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wurde als korrekte Reaktion auf eine betriebliche Störung ein Ventil zur Druckentlastung des Reaktorkreislaufs druckbedingt geöffnet. Nach Abbau der Druck-Transiente blieb es (wie vor dem Kernschmelzunfall 1979 in Three Mile Island) unvorgesehen in offener Stellung stecken. Aufgrund des damit verbundenen Kühlwasserverlustes schaltete sich die Notkühlung automatisch zu (sie wurde – hier im Gegensatz zu Three Mile Island – vom Personal nicht irrtümlich wieder abgeschaltet). Nach zirka fünfzehn Minuten schloss sich das Ventil doch noch und die Notkühlung hatte den Reaktorkreislauf einigermaßen nachgefüllt. Leicht radioaktives Wasser war nach dem Störfall durch Abgabe in den benachbarten Fluss Save aus dem Containment-Sumpf zu entfernen. (Quelle: SKI-Report IRS) (Kernkraftwerk Krško)

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