Schachtanlage Asse

Fördergerüst des Schachts Asse II

Die Schachtanlage Asse ist ein ehemaliges Salzbergwerk in Niedersachsen, das ab 1965 als Forschungsbergwerk betrieben wurde und auf dem zwischen 1967 und 1978 die Endlagerung radioaktiver Abfälle großtechnisch erprobt und praktiziert wurde.

Das Bergwerk liegt im gleichnamigen Höhenzug Asse zehn Kilometer südöstlich von Wolfenbüttel. Nach dem älteren ihrer zwei Tagesschächte, abgeteuft 1906, wird die gesamte Anlage auch Asse II genannt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hartmut Gründler stirbt in Hamburg. Hartmut Gründler war ein deutscher, im Umweltschutz engagierter Tübinger Lehrer. Am 16. November 1977 übergoss sich Gründler in Hamburg mit Benzin, zündete sich an und starb fünf Tage später im Krankenhaus. Seine Selbstverbrennung fand während des SPD-Bundesparteitages statt. Sie war ein Protest gegen die von ihm behaupteten „Falschinformationen“ in der Atompolitik der damaligen Bundesregierung, speziell zu Asse II, und die Weigerung Bundeskanzler Helmut Schmidts, darüber mit ihm in Dialog zu treten.
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Geboren: Hartmut Gründler wird in Hümme geboren. Hartmut Gründler war ein deutscher, im Umweltschutz engagierter Tübinger Lehrer. Am 16. November 1977 übergoss sich Gründler in Hamburg mit Benzin, zündete sich an und starb fünf Tage später im Krankenhaus. Seine Selbstverbrennung fand während des SPD-Bundesparteitages statt. Sie war ein Protest gegen die von ihm behaupteten „Falschinformationen“ in der Atompolitik der damaligen Bundesregierung, speziell zu Asse II, und die Weigerung Bundeskanzler Helmut Schmidts, darüber mit ihm in Dialog zu treten.

Tagesgeschehen

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Berlin/Deutschland: Der Bundestag beschließt die Räumung und Schließung des maroden Atommülllagers Asse.
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Remlingen/Deutschland: Das Bundesamt für Strahlenschutz stellt in einem Bohrloch der als Endlager für radioaktive Abfälle erprobten Schachtanlage Asse deutlich über dem Grenzwert liegende Konzentrationen von Cäsium 137 fest.
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Salzgitter/Deutschland: Das Bundesamt für Strahlenschutz beschließt die Überführung von mehr als 120.000 Behältern mit radioaktiven Abfällen aus dem einsturzgefährdeten EndlagerAsse in den Schacht Konrad.
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Wolfenbüttel/Deutschland: Die in einem aktuellen Statusbericht nachgewiesenen gravierenden Mängel in der Atomdeponie Asse II erschweren nach Ansicht von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel die Suche nach einem geeigneten Endlager für Atommüll.

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