Schamanismus

Schamanismus bezeichnet:

Sibirische Schamanen und verschiedene Geisterbeschwörer anderer Ethnien – die ebenfalls häufig verallgemeinernd als Schamanen bezeichnet werden – hatten oder haben in vielen traditionellen Weltanschauungen angeblich Einfluss auf die Mächte des Jenseits. Sie setzten ihre Fähigkeiten vorwiegend zum Wohle der Gemeinschaft ein, um in unlösbar erscheinenden Krisensituationen die „kosmische Harmonie“ zwischen Diesseits und Jenseits wiederherzustellen. In diesem weiten Sinne bezeichnet Schamanismus eine Reihe unscharf bestimmter Phänomene „zwischen Religion und Heilritual“.[Anmerkung 1]

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Åke Hultkrantz stirbt. Åke Hultkrantz war ein schwedischer Religionswissenschaftler, der die Rituale und Praktiken rund um die Schamanen verschiedener Völker erforschte (? Schamanismus). Er lehrte an der Universität Stockholm und war dort von 1958 bis 1986 Professor und Präfekt am Religionsgeschichtlichen Institut. Seine 1953 vorgelegte Doktorarbeit schrieb er über die Vorstellungen nordamerikanischer Indianer von der Seele.
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Gestorben: Archie Fire Lame Deer stirbt. Archie Fire Lame Deer war Medizinmann der Lakota-Indianer und Aktivist für die indianische Kultur in den Vereinigten Staaten.
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Gestorben: Terence McKenna stirbt. Terence McKenna war ein US-amerikanischer Philosoph, Sprachwissenschaftler, Autor, Biologe, Mathematiker, Psychologe, Bewusstseinsforscher, Historiker und Wegbereiter der Ethnopharmakologie. Einer der Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit war die Erforschung des Schamanismus. Er veröffentlichte etliche Bücher vor allem über Bewusstseinserweiterung, verschiedene pflanzliche Drogen sowie psychoaktive Pilze, insbesondere über die Pilze Amanita Muscaria (Fliegenpilz), Psilocybe cubensis und andere Psilocybe.

1974

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Gestorben: Éveline Lot-Falck stirbt. Éveline Lot-Falck war eine französische Anthropologin, Ethnologin und Religionswissenschaftlerin, deren Spezialgebiet die Religionen, speziell der Schamanismus der Völker Nordeuropas und Nordasiens waren. Ihr bekanntestes Werk Les Rites des Chasse chez les peuples sibériens behandelt die Jagdriten der sibirischen Völker und zieht dazu die wichtigsten russischen Studien heran.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2000

Werk:
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das Hörstück CavæTóna (Stimme, Perkussion) für den Saarländischen Rundfunk, Thema sind u. a. die außergewöhnliche Akustik in der Höhlenkunst des Paläolithikums und Rituale des Schamanismus (Norbert Walter Peters)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2003

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Gründung: The Moon and the Nightspirit ist ein ungarisches Mittelalter- und Pagan-Folk-Duo mit Ethereal-Einflüssen, das 2003 von Agnes Toth und Mihaly Szabo gegründet wurde. Die Texte, die vor allem von heidnischen Märchen und Schamanismus handeln, waren beim Debütalbum Of Dreams Forgotten and Fables Untold hauptsächlich auf englisch, während das Nachfolgealbum Regõ Rejtem (zu deutsch etwa „Ich beschwöre Magie herauf“) komplett auf ungarisch gehalten ist. 2009 erschien das dritte Album der Gruppe mit dem Titel Ősforrás.

1983

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Gründung: Fields of the Nephilim ist eine einflussreiche Gothic-Rock-/Gothic-Metal-Band, die 1983 in Stevenage (Hertfordshire) gegründet wurde. Die Band verbindet optische Elemente aus den Bereichen Italowestern und postnuklearem Endzeitszenario, mit mythischen Elementen aus den Bereichen Schamanismus, Hermetik, Chaosmagie und Nephilim-Legende.

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