Schangaösen

Schangasen
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Wappen
Wappen

Schangaösen (Kasachstan)
Schangasen

Schangasen

Schangaösen (kasachischЖаңаөзен/Jañaözen; russischЖанаозен/Schanaosen) ist eine Stadt im Gebiet Mangghystau im westlichen Kasachstan mit rund 106. 221 Einwohnern (2014).



Geschichte




Die Stadt wurde 1968 als Nowy Usen (Новый Узень) gegründet.Im Juni 1989 war die Stadt Gegenstand der Berichterstattung, als die infolge der Wirtschaftskrise in den letzten Jahren des Bestehens der Sowjetunion stark zunehmende Arbeitslosigkeit gewalttätige Unruhen auslöste. Sie gingen nach Darstellung von Parteifunktionären von jugendlichen Randalierern aus, die öffentliche Einrichtungen in ihre Gewalt bringen wollten, und setzte sich – wie auch in einigen Städten Usbekistans – mit Angriffen gegen ethnische Minderheiten fort. Nach einigen Todesopfern wurden 700 Transkaukasier aus Armenien, Aserbaidschan und Georgien aus Nowy Usen evakuiert.1992 wurden die kasachische Form des Stadtnamens Schangaösen sowie deren russische Transkription Schanaosen offiziell. Sie stellen die Übersetzung der früheren russischen Bezeichnung dar: schanga im Kasachischen und nowy im Russischen bedeuten neu; usen, kasachisch ösen ist ein turksprachiges Wort für Fluss.Im Zuge von Streiks und Protesten der Arbeiter der Öl- und Gasindustrie in Kasachstan kam es am 16. Dezember 2011 zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, die im Schangaösen-Massaker mündeten. Dabei starben nach offiziellen Angaben 11, nach Angaben der Opposition bis zu 70 Menschen, rund 90 weitere Personen wurden verletzt. Als Reaktion darauf verhängte der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew den Ausnahmezustand und eine nächtliche Ausgangssperre über die Stadt. Beides wurde am 31. Januar 2012 wieder aufgehoben.

mehr zu "Schangaösen" in der Wikipedia: Schangaösen

Tagesgeschehen

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Schangaösen/Kasachstan: Nach Protesten gegen die Feierlichkeiten der Regierung unter Nursultan Nasarbajew zum Unabhängigkeitstag des Landes von der Sowjetunion mit mindestens elf Toten verhängt die Regierung einen bis zum 5. Januar 2012 geltenden Ausnahmezustand.

"Schangaösen" in den Nachrichten