Schengener Abkommen

Die Schengener Abkommen sind internationale Übereinkommen insbesondere zur Abschaffung der stationären Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der teilnehmenden Staaten. Infolge der Einbeziehung der Abkommen und des darauf aufbauenden Rechts in den Rechtsrahmen der Europäischen Union (Schengen-Besitzstand) gelten die Bestimmungen der Schengener Abkommen als EU-Rechtsakte weiter und wurden mittlerweile fast vollständig durch verschiedene andere Rechtsakte ersetzt. Trotzdem wird auch weiterhin in diesem Zusammenhang vom „Schengen-Besitzstand“ gesprochen; dieser bildet einen wesentlichen Pfeiler des „Raumes der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts der Europäischen Union. Da sich der Anwendungsbereich des Schengen-Besitzstandes nicht mit dem Gebiet der EU-Mitgliedstaaten deckt, wird in diesem Zusammenhang vom Schengen-Raum bzw. den Schengenstaaten gesprochen.

Das erste Schengener Abkommen war das „Übereinkommen vom 14. Juni 1985 zwischen den Regierungen der Staaten der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik betreffend den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen“, auch bekannt als „Schengen I“. In diesem Schengener Übereinkommen vereinbarten fünf europäische Staaten, perspektivisch auf Kontrollen des Personenverkehrs an ihren gemeinsamen Grenzen zu verzichten. Das Abkommen sollte die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes vorantreiben und ist nach der Gemeinde Schengen im Großherzogtum Luxemburg benannt, wo es unterzeichnet wurde.

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Musik

1889

Diskografischer Hinweis

1972

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Town Hall (Anthony Braxton)

Chronik

1992

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Am 31. Dezember entfallen aufgrund des Schengener Abkommens die Grenzkontrollen, das Zollamt Waldfeucht wird aufgehoben.

Politik & Weltgeschehen

2007

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien und Malta werden Mitglieder des Schengen-Raums. (21. Dezember)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Das Schengener Abkommen tritt für Dänemark, Finnland und Schweden sowie die Nicht-EU-Staaten Island und Norwegen in Kraft und gewährleistet freien Waren- und Personenverkehr über die Grenzen hinweg. (25. März)
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Nachdem Sicherheitsbedenken der Partnerstaaten ausgeräumt worden sind, tritt das Schengener Abkommen auch für Griechenland in Kraft. (26. März)

2000

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26. März: Griechenland. Das Schengener Abkommen wird voll umgesetzt.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Für die ersten sieben EU-Staaten tritt das Schengener Abkommen in Kraft, nach dem die Unterzeichnerstaaten auf eine Kontrolle des Waren- und Personenverkehrs an ihren gemeinsamen Grenzen verzichten. (26. März)

Tagesgeschehen

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Vaduz/Liechtenstein: Das Fürstentum tritt als 26. Mitgliedstaat dem Schengener Abkommen bei, womit die Personenkontrollen an den Grenzen zu Österreich und der Schweiz entfallen. Die Zollkontrollen bleiben jedoch erhalten, da kein Abkommen über eine Zollunion mit der Europäischen Union besteht.
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Kopenhagen/Dänemark: Trotz der Teilnahme am Schengener Abkommen führt das Land an den Grenzen zu Deutschland und Schweden wieder Kontrollen ein.
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Brüssel/Belgien: Die Bürger der zwei Balkanstaaten Albanien und Bosnien und Herzegowina dürfen nach fast zwei Jahrzehnten wieder ohne Visum in den Schengen-Raum reisen.
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Tripolis/Libyen: Infolge der Affäre mit der Schweiz erhalten Bürger der Schengen-Mitgliedstaaten keine Einreiseerlaubnis mehr und bereits bestehende Visa verlieren ihre Gültigkeit.
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Brüssel/Belgien: Die Bürger der drei Balkanstaaten Mazedonien, Montenegro und Serbien dürfen nach fast zwei Jahrzehnten wieder ohne Visum in den Schengen-Raum reisen.

"Schengener Abkommen" in den Nachrichten