Schienenkreuzfahrt

Als Schienenkreuzfahrt bezeichnet man eine schienengebundene Erkundungs-, Vergnügungs- oder Urlaubsfahrt. Häufig finden diese mit einem besonders komfortablen Zug statt, der entlang einer touristisch interessanten Streckenführung fährt und/oder an verschiedenen touristisch interessanten Zielen hält. Der Begriff „Schienenkreuzfahrt“ leitet sich von der Kreuzfahrt auf dem Meer ab. Kreuzfahrten auf der Schiene sind touristische Bahnreisen in Zügen mit hotelartiger Ausstattung wie Schlafabteilen, Restaurants und Aufenthaltsräumen. Außerdem werden sie auch dadurch charakterisiert, dass sie neben der hotelartigen Ausstattung Möglichkeiten zur Landerkundung bieten. Das Verkehrsmittel ist, wie auch bei der Schiffskreuzfahrt, Hauptbestandteil der Reise und Grundlage für das touristische Erlebnis.

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Erhaltene Fahrzeuge > Deutschland > Bundesrepublik Deutschland

1956

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wurde für den Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa ein Salonwagen auf der Grundlage damaliger Neubau-D-Zug-Wagen (UIC-X-Wagen) der DB gebaut. Er war in dieser Funktion 30 Jahre lang in ganz Europa im Einsatz. 1990 gaben die US-Streitkräfte den Betrieb des Fahrzeugs auf. Das Fahrzeug ist komplett mit Mahagoniholz ausgekleidet und mit getönten Scheiben aus Sicherheitsglas versehen. Es gibt drei Schlafabteile mit eigener Nasszelle, zwei Schlafabteile für Begleitpersonal und einen großen und einen kleinen Salon. Der kleine Salon kann ebenfalls als Schlafabteil genutzt werden, zusätzlich gibt es eine Duschzelle. Heute gehört der Wagen zum Fahrzeugpark des Eisenbahn-Kurier Verlag in Freiburg/Br. und wird für Schienenkreuzfahrten eingesetzt.

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