Schizophrenie

Als Schizophrenie wird eine Gruppe schwerer psychischer Krankheitsbilder mit ähnlichem Symptommuster bezeichnet.

Im akuten Krankheitsstadium treten bei schizophrenen Menschen eine Vielzahl charakteristischer Störungen auf, die fast alle Bereiche der Psyche betreffen: die Wahrnehmung, das Denken, die Ichfunktionen, den Willen, das Gefühls- und Gemütsleben, den Antrieb und die Psychomotorik.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hyman Spotnitz stirbt. Hyman Spotnitz war ein US-amerikanischer Psychoanalytiker, Psychiater und Psychiatrieforscher, der als Wegbereiter der analytischen Arbeit mit Schizophrenen gilt. In den 1950er Jahren entwickelte er die sogenannte Moderne Psychoanalyse. Außerdem war er einer der Pioniere der Gruppenpsychotherapie.
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Gestorben: Lyman Wynne stirbt in Bethesda, Maryland. Lyman Carroll Wynne war ein US-amerikanischer Familientherapeut, Hochschullehrer und Schizophrenie-Forscher. Er hatte ab 1971 einen Lehrstuhl der University of Rochester inne. Gemeinsam mit seiner Frau Adele gründete er das Wynne Center for Family Research in Rochester, NY. Er fungierte als Präsident der American Family Therapy Academy (AFTA) und von Family Process.
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Gestorben: Paul E. Meehl stirbt. Paul Everett Meehl war ein US-amerikanischer Psychologie-Professor und Wissenschaftsphilosoph. Sein Hauptanliegen war, den Fortschritt der seinerzeit wenig fundierten Bereiche der Psychologie (insbesondere Klinische Psychologie, Persönlichkeitspsychologie, Psychologische Beratung und Gemeindepsychologie), zu beschleunigen, indem sie auf wissenschaftliche Grundlagen gestellt wurden. So war er wesentlich an der Entwicklung multivariater Verfahren zur Auswertung von experimentell gewonnenen Daten beteiligt. Seine Forschungen überzeugten ihn davon, dass unter anderem die Intelligenz, die Schizophrenie und die Anhedonie einen genetisch determinierten Anteil haben.
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Gestorben: Eugen Kahn stirbt in Houston. Eugen Kahn war ein deutsch-amerikanischer Psychiater. Er arbeitete vor allem zur Genetik der Schizophrenie und zur Psychopathologie. Er wurde 1930 in die USA berufen, wo er in Yale und an verschiedenen anderen Krankenhäusern arbeitete.
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Geboren: Arnhild Lauveng wird geboren. Arnhild Lauveng ist eine norwegische Psychologin. Sie ist Absolventin der Universität Oslo und arbeitet in der Psychiatrie und als Dozentin. Sie litt selbst 17 Jahre lang an Schizophrenie und hat zwei Biografien über den Weg in die und aus der Psychose geschrieben und die Bedingungen und möglichen Ursachen von Persönlichkeitsentwicklungen akademisch untersucht. Sie erhielt im Jahr 2004 den "Preis zur Förderung der Freiheit der Meinungsäußerung in der psychischen Gesundheit".

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1915

Gründung:
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H. Lundbeck A/S (bekannt unter Lundbeck) ist ein dänisches Pharmazieunternehmen mit Firmensitz in Kopenhagen. Das Unternehmen ist im Aktienindex OMX Copenhagen 20 gelistet. Lundbeck produziert verschiedene Pharmazieprodukte und verfügt in den Indikationen Schizophrenie, Depressionen, Parkinson-Krankheit und Schlafstörungen international über bedeutende Marktanteile.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1932

Werk:
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Red. v. Schizophrenie. In: Oswald Bumke (Hrsg.): Handbuch der Geistkrankheiten. Bd. 9. Springer, Berlin (Karl Wilmanns (Psychiater))

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1999

Ehrung:
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Lilly Schizophrenia Reintegration Award für das journalistische Engagement gegen die Stigmatisierung Schizophrener (Eckart Roloff)

Rundfunk, Film & Fernsehen

2009

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Film: Der Solist (Originaltitel: The Soloist) ist ein Filmdrama aus dem Jahr 2009. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Buch des US-amerikanischen Journalisten Steve Lopez. Er handelt von der wahren Geschichte des hochbegabten Cellisten Nathaniel Ayers, der an Schizophrenie leidet. In den Hauptrollen spielen Jamie Foxx und Robert Downey Jr. Das Drehbuch zum Film wurde von Susannah Grant geschrieben, Regie führte Joe Wright. Der Kinostart in Deutschland war am 10. Dezember 2009.

Stab:
Regie: Joe Wright
Drehbuch: Susannah Grant, Steve Lopez
Produktion: Gary Foster Russ Krasnoff
Musik: Dario Marianelli
Kamera: Seamus McGarvey
Schnitt: Paul Tothill

Besetzung: Jamie Foxx, Robert Downey Jr., Catherine Keener, Tom Hollander, Lisa Gay Hamilton, Nelsan Ellis, Rachael Harris, Stephen Root, Lorraine Toussaint, Justin Martin, Kokayi Ampah, Patrick Tatten, Susane Lee

1978

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Film: Despair -Eine Reise ans Licht ist ein Film des deutschen Autors, Darstellers und Regisseurs Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1978. Der auf Englisch gedrehte Film ist einer der ganz wenigen Fassbinder-Filme, bei denen Fassbinder nur gering am Drehbuch mitgewirkt hat. Das Drehbuch des britischen Dramatikers Tom Stoppard basiert auf dem Roman Verzweiflung (englischer Originaltitel: Despair) des russisch-amerikanischen Autors Vladimir Nabokov. Der Film wurde von Bavaria Atelier hergestellt und von April bis Juni 1977 in 41 Tagen gedreht. Der britische Star-Schauspieler Dirk Bogarde spielt die Hauptrolle. Mit Produktionskosten von ca. 6 Millionen DM war der Film der bis dahin teuerste Film von Fassbinder. Die Uraufführung erfolgte am 19. Mai 1978 beim Filmfestival von Cannes und zeitgleich in der Bundesrepublik Deutschland im Kino; das ARD-Fernsehen sendete den Film am 30. August 1981. Der Film zeigt einen Mann, der unter privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Sorgen leidet und an Schizophrenie erkrankt. Als Ausweg in ein neues Leben fingiert er seine Erschießung durch den Kleidertausch mit einem Mann, den er für seinen Doppelgänger hält. Der Film ist den an Schizophrenie erkrankten Antonin Artaud (Filmschaffender) und Unica Zürn (Schriftstellerin) sowie dem Maler Vincent van Gogh gewidmet, der an Wahnvorstellungen, Albträumen sowie Depressionen litt.

Stab:
Regie: Rainer Werner Fassbinder
Drehbuch: Tom Stoppard nach dem
Roman "Verzweiflung" vonVladimir Nabokov
Produktion: Bavaria Atelier, NF Geria II Film, Société Française de Production
Musik: Peer Raben, Johann Strauß d.J.
Kamera: Michael Ballhaus
Schnitt: Juliane Lorenz,
Franz Walsch aliasRainer Werner Fassbinder

Besetzung: Dirk Bogarde, Andréa Ferréol, Volker Spengler, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Allerson, Bernhard Wicki, Peter Kern, Gottfried John, Adrian Hoven, Roger Fritz, Hark Bohm, Y Sa Lo, Liselotte Eder, Armin Meier, Isolde Barth, Ingrid Caven

1977

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Film: Ich hab' dir nie einen Rosengarten versprochen ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Anthony Page aus dem Jahr 1977. Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Joanne Greenberg. Er zeigt eine junge Frau, die an Schizophrenie erkrankt ist, und den mühsamen Kampf um Heilung. Eine Ärztin hilft ihr behutsam, ihren Zustand zu verbessern.

Stab:
Regie: Anthony Page
Drehbuch: Gavin Lambert,
Lewis John Carlino
Produktion: Daniel H. Blatt, Roger Corman
Musik: Paul Chihara
Kamera: Bruce Logan
Schnitt: Verna Garth Craven

Besetzung: Kathleen Quinlan, Bibi Andersson

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