Schlacht auf den Katalaunischen Feldern

Die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern fand im Jahre 451 n. Chr. zwischen den Römern unter Aëtius und den Hunnen unter Attila statt. Die Schlacht wird mehrheitlich auf den 20. Juni des Jahres 451 datiert, eine Minderheit vertritt das Datum 20. September. Ein römisch-westgotisches Heer besiegte unter hohen Verlusten die Hunnen und zwang sie zum Rückzug aus Gallien.

Die Schlacht galt früher als Verteidigung Westeuropas gegen die Hunnen. Die moderne Forschung betont hingegen, dass sich damals zwei bunt gemischte Bündnisse gegenüberstanden, und versteht die Ereignisse oft eher als Machtkampf zwischen den beiden Rivalen Attila und Aëtius.

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Europa

451 n. Chr.

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Sommer: In der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern werden die Hunnen unter Attila von dem weströmischen General Flavius Aëtius und den Westgoten zurückgeschlagen. Der westgotische König Theoderich I. fällt, sein Nachfolger wird Thorismund.

Politik & Weltgeschehen

452 n. Chr.

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Attila, König der Hunnen und Führer einer umfassenden Stammeskoalition, führt nach der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (451) bereits im folgenden Jahr eine riesige Armee nach Italien; Aquileia wird zerstört, Padua, Bergamo, Brescia, Novara, Mailand und Pavia werden erobert, Kaiser Valentinian III. flieht aus seiner Residenz Ravenna nach Rom. Zwar wird Attila von Papst Leo dem Grossen ohne einen Schwertstreich davon abgebracht, Rom zu attackieren, aber trotzdem wird angenommen, dass er bei seinem Durchmarsch große Flüchtlingsströme in Gang brachte. Der Überlieferung nach ist auch die Gründung Venedigs auf den Hunnensturm zurückzuführen, vor dem man sich in die Lagunen flüchtete.

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