Schlacht bei Aspern

Die Schlacht bei Aspern (fr.: Schlacht bei Essling genannt) fand im Fünften Koalitionskrieg am 21./22. Mai 1809 zwischen französischen und österreichischen Truppen bei den Orten Aspern und Essling östlich von Wien statt. Sie gilt als erste Niederlage Napoleons auf dem Schlachtfeld.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Karl von Österreich-Teschen stirbt in Wien. Erzherzog Carl Ludwig Johann Joseph Laurentius von Österreich, Herzog von Teschen, aus dem Haus Habsburg-Lothringen war ein österreichischer Feldherr. Er fügte Napoleon in der Schlacht bei Aspern am 21./22. Mai eine erste Niederlage auf dem Schlachtfeld zu.
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Gestorben: Jean Lannes stirbt in Kaiserebersdorf bei Wien. Jean Lannes, prince de Sievers, duc de Montebello, war ein französischer General, Marschall von Frankreich und einer der engsten Freunde Napoléon Bonapartes. Er nahm seit 1796 in allen Feldzügen Napoleons teil und wurde in der Schlacht bei Aspern tödlich verwundet. Lannes galt neben Davout und Masséna als fähigster General der Grande Armée.
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Geboren: Karl von Österreich-Teschen wird in Florenz geboren. Erzherzog Carl Ludwig Johann Joseph Laurentius von Österreich, Herzog von Teschen, aus dem Haus Habsburg-Lothringen war ein österreichischer Feldherr. Er fügte Napoleon in der Schlacht bei Aspern am 21./22. Mai 1809 eine erste Niederlage auf dem Schlachtfeld zu.
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Geboren: Jean Lannes wird in Lectoure, Gascogne, heute Département Gers geboren. Jean Lannes, prince de Sievers, duc de Montebello, war ein französischer General, Marschall von Frankreich und einer der engsten Freunde Napoléon Bonapartes. Er nahm seit 1796 in allen Feldzügen Napoleons teil und wurde in der Schlacht bei Aspern tödlich verwundet. Lannes galt neben Davout und Masséna als fähigster General der Grande Armée.

Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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In der zweitägigen Schlacht bei Aspern nahe Wien sinkt Napoleon Bonapartes Nimbus der Unüberwindbarkeit seiner Truppen dahin. Die Österreicher unter Erzherzog Karl gewinnen die Schlacht des Fünften Koalitionskrieges. Den Sieg auszunutzen, rasch an das rechte Donauufer überzugehen und die erschöpften Franzosen zu vernichten, bevor sie Verstärkungen erhalten, wagt Erzherzog Karl bei der Erschöpfung der Truppen und dem Mangel an Munition jedoch nicht. (22. Mai)

H

1809

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Heldenplatz, 1878 benannt nach den beiden Reiterdenkmälern, gestaltet von Anton Dominik von Fernkorn (Standbilder) und Eduard van der Nüll (Architektur). Sie stellen auf der Platzseite zum Volksgarten Erzherzog Karl, Sieger der Schlacht bei Aspern, und auf der Platzseite zur Neuen Burg Prinz Eugen, Sieger u. a. in der Schlacht bei Zenta, dar. Der Heldenplatz zählt mit dem Äußeren Burgtor zum Ensemble der Hofburg. Der Bundespräsident amtiert im angrenzenden Leopoldinischen Trakt, der Bundeskanzler am mit dem Heldenplatz verbundenen Ballhausplatz. Der Platz wird seit den 1930er-Jahren häufig für Massenveranstaltungen genutzt; am bekanntesten sind die Auftritte Hitlers am 15. März 1938 und von Papst Johannes Paul II. 1983. Der Platz entstand nach der Sprengung von Teilen der Burgbastei durch französische Truppen. Er hieß zunächst volkstümlich Promenadeplatz (als Promenade für Fußgänger) und offiziell Neuer Paradeplatz oder Äußerer Burgplatz. (Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt)

S

1809

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Stutterheimstraße (Fünfhaus), 1912 benannt nach Feldmarschalleutnant Joseph von Stutterheim (1764–1831); er kämpfte im Rahmen der Napoleonischen Kriege in zahlreichen Schlachten, u.a. 1814 in der Schlacht am Mincio; siehe auch Minciostraße. Aufgrund seiner Leistung in der Schlacht bei Aspern wurde er zum Generalmajor befördert. 1819 wurde er in den Freiherrenstand erhoben und 1824 zum Hofkriegsrat ernannt. (Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus)

1809

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Schlickgasse, 1862 benannt nach dem General der Kavallerie Franz von Schlik (auch Schlick, 1789–1862); er begann seine Karriere als Leutnant in der Schlacht bei Aspern und beendete sie als Feldmarschallleutnant in der Schlacht von Solferino (1859). In den Jahren 1856–1858 ließ er an der heutigen Ecke Türkenstraße? 25 und Schlickgasse? 1 von Architekt Carl Tietz auf einem auf dem Stadtplan von 1856 bereits als Bauplätze ausgewiesenen Teil des bisherigen Glacis sein Palais Schlick erbauen (1857 entschied der Kaiser die Schleifung der Stadtmauern, 1865–1869 wurde an der anderen Straßenseite der Türkenstraße die Rossauer Kaserne errichtet). (Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund)

Gefechtskalender

1809

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Im I. Reservekorps der Armee. Kämpfe bei Eggmühl (Egloffsheim) und Regensburg. Teilnahme an der Schlacht bei Aspern und der Schlacht bei Wagram. Gefecht bei Tesswitz (Znaim) (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Graf Montecuccoli“ Nr. 8)

1809

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Dem II. Reserve-Korps zugeteilt. Schlacht bei Eggmühl, Schlacht bei Aspern, Schlacht bei Wagram und Gefecht bei Znaim (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Kaiser Franz I.“ Nr. 1)

1809

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Im I. Reserve Korps der Armee in Deutschland war das Regiment zur Bedeckung des kaiserlichen Hofes eingesetzt. Die Majors- 1. Eskadron geriet während eines Streifzuges gegen Straubing in Gefangenschaft. Das Regiment kämpfte in der Schlacht bei Aspern, der Schlacht bei Wagram und im Gefecht bei Znaim (K.u.k. Böhmisches Dragoner-Regiment „Nikolaus Nikolajewitsch Großfürst von Rußland“ Nr. 12)

1809

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– Gefecht bei Pfaffenhofen, Treffen bei Landshut, Schlacht bei Neumarkt (Bayern), Gefecht bei Riedau, Neumarkt und Ebelsberg, Schlacht bei Aspern und Esslingen, Schlacht bei Wagram, Gefecht bei Znaim (K.u.k. Infanterieregiment Nr. 14)

Kunst & Kultur

Kunst:
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Anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Schlacht bei Aspern wird der von Anton Dominik Fernkorn gestaltete Löwe von Aspern auf dem Asperner Heldenplatz feierlich enthüllt.

1858

Kunst:
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Der Löwe von Aspern von Anton Dominik Fernkorn wird auf dem Asperner Heldenplatz errichtet. Er soll an die Schlacht bei Aspern von 1809 erinnern.

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1868

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Rebhanngasse, 1895 benannt nach dem Bautechniker Georg Rebhann (1824–1892), Beamter im Staatsbaudienst des Ministerium des Inneren (1843–), Oberingenieur (ab 1858), Baurat , Professor für Baumechanik und Brückenbau am Polytechnischen Institut (ab ), Dekan (1870–1871, 1881–1882 und 1884–1888), Rektor (1882–1883). Rebhann begründete die Wiener Schule des Brückenbaus. Unter seiner Leitung wurde 1863–1864 die Aspernbrücke über den Donaukanal als Kettenbrücke erbaut. (Der Name der Brücke bezieht sich auf die Schlacht bei Aspern 1809.) Im Jahr 1879 wurde er zu „Rebhann von Aspernbruck“ nobilitiert. Die Gasse hieß davor Daffingergasse. (Liste der Straßennamen von Wien/Brigittenau)

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