Schlacht von Covadonga

Die Schlacht von Covadonga fand bei der Felsenhöhle von Covadonga in Asturien statt (südöstlich von Cangas de Onís im Gebirge Picos de Europa). Dort besiegten im Jahre 722 (oder 718) Asturer unter Führung von Pelayo eine maurische Streitmacht. Dieser erste militärische Erfolg christlicher Truppen nach der muslimischen Eroberung der Iberischen Halbinsel gilt traditionell als Beginn der christlichen Rückeroberung (Reconquista). In der modernen Forschung wird die Historizität des auch in muslimischen Quellen erwähnten Kampfes nicht bezweifelt; er war möglicherweise eher ein Gefecht als eine Schlacht. Die Darstellung der muslimischen Verluste in der christlichen Geschichtsschreibung („Covadonga-Mythos“) gilt heute als stark übertrieben.

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Europa

722 n. Chr.

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Pelayo, der Herrscher von Asturien, siegt über ein arabisches Heer in der Schlacht von Covadonga; dies ist der erste christliche Sieg im Rahmen der Wiedereroberung der Iberischen Halbinsel (Reconquista).

Ereignisse

722 n. Chr.

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Pelayo, „Fürst“ oder König von Asturien, siegt über ein arabisches Heer in der Schlacht von Covadonga; dies ist der erste christliche Sieg im Rahmen der Reconquista Spaniens. (720er)

Anfänge 711 bis 975

722 n. Chr.

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Pelayo schlägt eine von dem muslimischen Statthalter Asturiens, Munuza, gesandte Streitmacht in der Schlacht von Covadonga. Dieses Ereignis, das von manchen Forschern schon ins Jahr 718 gesetzt wird, gilt traditionell als Beginn der Reconquista. Ob es sich um eine größere Schlacht oder nur um ein Gefecht handelte, ist strittig. (Zeittafel Reconquista)

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