Schlacht von Siffin

Als Schlacht von Siffin (arabisch وَقْعَة صِفّين, DMGwaqaʿat ṣiffīn) bezeichnet man eine Serie von Gefechten und Scharmützeln, die sich im Sommer 657 am Ufer des Euphrat, nahe der Ruinen von Siffin ereigneten. Gegner waren die Truppen von Kalif Ali ibn Abi Talib und von Muawiya, dem umayyadischen Statthalter von Syrien.

Siffin war eine frühere byzantinische Siedlung am Ufer des Euphrat, in der Nähe von ar-Raqqa in Syrien. Zur Zeit der Schlacht lag Siffin schon in Ruinen. Heute heißt die Siedlung Abu Huraiyra.

mehr zu "Schlacht von Siffin" in der Wikipedia: Schlacht von Siffin

Asien

thumbnail
Islamische Expansion: Schlacht von Siffin am Euphrat: Kalif Ali ibn Abi Talib und sein Herausforderer Muawiya, der Statthalter von Syrien, liefern sich eine mehrtägige blutige Schlacht, die ohne eindeutigen Sieger endet. Die Tatsache, dass Ali schließlich in ein Schiedsgericht einwilligt, führt zur Trennung der Charidschiten von den Schiiten.

"Schlacht von Siffin" in den Nachrichten