Schlager

Als Schlager werden allgemein leicht eingängige instrumentalbegleitete Gesangsstücke der Popmusik mit oft deutschsprachigen, weniger anspruchsvollen, oftmals auch sentimentalen Texten bezeichnet. Ausgehend von populären Operettenmelodien, machte sich seit den 1920er Jahren der Einfluss von jazzigen Rhythmen und Harmonien in der Popmusik bemerkbar.

Seit den 1950er Jahren wird Schlager als „schwer zu umgrenzender Begriff in der neueren Unterhaltungsmusik“ sowie als „Kurzform für leicht eingängige Tanz- und Unterhaltungsmusik“ beschrieben.Microsoft Encarta definierte 2003 Schlager als „einerseits kommerziell erfolgreiches Musikstück, andererseits als eine Gattung der Unterhaltungsmusik“. Kennzeichnend seien „einfachste musikalische Strukturen und triviale Texte, die an das Harmonie- und Glücksverlangen des Zuhörers appellieren“. Dabei seien „die Grenzen zur Popmusik und volkstümlichen Musik fließend“.

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Musik

1967

Geschichte > Die 1960er Jahre - Aufspaltung von Schlager und Popmusik:
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Peggy March, „Mit 17 hat man noch Träume“; „Memories of Heidelberg“

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Rundfunk: − Sendestart von WDR 4. Zielgruppe des zunächst werbefreien Senders, der sich vor allem der Schlagermusik widmet, sind Personen über 45 Jahren.

1968

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Schlagerfilme: Heißer Sommer (Darsteller: Chris Doerk, Frank Schöbel)

1964

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Schlagerfilme: Die ganze Welt ist himmelblau (in Deutschland unter dem Titel Rote Lippen soll man küssen) u.? a. mit Trude Herr; Gastauftritte: Eddie Constantine und Vico Torriani

1960

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Schlagerfilme: Conny und Peter machen Musik (Regie: Werner Jacobs, Darsteller: Cornelia Froboess, Peter Kraus u.? a.)

1960

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Verfilmung: Im weißen Rößl () Diese Version (mit Peter Alexander, Gunther Philipp und Waltraut Haas) stützte sich auf die Operette, nahm aber zahlreiche Veränderungen vor. So wurde die Handlung in die Gegenwart versetzt, was es ermöglichte, dass Sülzheimer in einem Hubschrauber vor dem Weißen Rößl eintrifft. Ottilie Giesecke wurde in „Brigitte“ umbenannt. Die Musik schließlich wurde von Heinz Gietz in modernere, mit Swing- und Schlager-Elementen angereicherte Arrangements gefasst. Der Auftritt von Kaiser Franz Joseph musste dabei natürlich entfallen, als Reminiszenz kommt aber zu Beginn des Films der Dampfer „Kaiser Franz Joseph I.“

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