Schutzstaffel

Die Schutzstaffel (SS) war eine nationalsozialistische Organisation in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus, die der NSDAP und Adolf Hitler als Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument diente. In ihren Verantwortungsbereich fielen ab 1934 Betrieb und Verwaltung von Konzentrations-, ab 1941 auch von Vernichtungslagern, sie war sowohl an der Planung wie an der Durchführung des Holocaustes und anderer Völkermorde herausragend beteiligt.

Sie wurde am 4. April 1925 von Hitler als seine persönliche „Leib- und Prügelgarde“ in München gegründet. Ihr Sitz war zuletzt im SS-Hauptamt, Prinz-Albrecht-Straße (heute: Niederkirchnerstraße), in Berlin. Sie unterstand ab dem Reichsparteitag 1926 der Sturmabteilung (SA), übte ab 1930 zugleich aber den parteiinternen „Polizeidienst“ aus.

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Mitgliedschaften

1934

Mitgliedschaft:
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Schutzstaffel (Max Madlener)

Bekannte Schüler

1934

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Klaus Barbie (1913–1991), SS-Führer und verurteilter Nazi-Kriegsverbrecher, Abitur (Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Trier))

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1946

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Denkmäler in Parchim:
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Ehrenhain auf dem Neuen Friedhof für 40 Opfer des Todesmarsches der Häftlinge der KZ Sachsenhausen und KZ Ravensbrück, die von SS-Männern ermordet wurden (Parchim)

1943

Ausgabe > Übersetzungen:
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Valters Flekss: Ce?inieks starp ab?m pasaul?m. Übersetzer/Herausgeber: Rasma Gr?na, Andrejs Johansons. (Sonderausgabe für die 15. lettische SS-Freiwilligen-Division, Abteilung? 1.) Kadi?is, R?g? (Der Wanderer zwischen beiden Welten)

Bekannte Menschen, die am Galgen starben

1951

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Otto Ohlendorf - SS- und Polizeioffizier, Amtsleiter im Reichssicherheitshauptamt (Galgen)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1996

Ehrung:
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Bundesverdienstmedaille – wurde von ihr 2000 zurückgegeben, nachdem sie erfuhr, dass der ehemalige NPD- und spätere CDU-Politiker Heinz Eckhoff, der zur Zeit des „Dritten Reichs“ Mitglied der SS war, ebenfalls mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde. (Irmela Mensah-Schramm)

Politik & Weltgeschehen

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Im 474 Verhandlungstage dauernden Majdanek-Prozess verhängt das Landgericht Düsseldorf lebenslange Haft für die SS-Aufseherin Hermine Ryan-Braunsteiner. Der Prozess dauerte insgesamt rund fünfeinhalb Jahre.
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Drei ehemalige SS-Mitarbeiter werden vom Landgericht Köln wegen Beihilfe zum Mord an französischen Juden zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt -Kurt Lischka (10 Jahre), Herbert Hagen (12 Jahre) und Ernst Heinrichsohn (6 Jahre).
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Zweiter Weltkrieg: Im Massaker von Marzabotto ermorden Wehrmacht und SS über 800 Zivilisten nahe Bologna.

1943

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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der Aufstand im Vernichtungslager Treblinka führt zur Vernichtung von Gebäuden durch Brände, der Flucht von etwa 200 bis 250 Häftlingen und zahlreichen Toten bei seiner Niederschlagung durch die SS. (2. August)
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Zweiter Weltkrieg: Verkleidete SS-Angehörige fingieren einen polnischen Überfall auf den Sender Gleiwitz und liefern damit die Rechtfertigung für den Kriegsangriff auf Polen am folgenden Morgen.

Bücher

2003

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mit Helgard Heindrichs: Der SS-Mann. Josef Blösche – Leben und Sterben eines Mörders. München (Heribert Schwan)

Öffentliche Wahrnehmung

2006

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Anders als beispielsweise die SS ist die Kempeitai nur selten Thema in westlicher Literatur und Filmen. In Clint Eastwoods Film, Letters from Iwo Jima , ist einer der Hauptcharaktere ein ehemaliger Kempei, den die anderen Soldaten ausgrenzen, da sie fürchten, er sei als Spion zu ihnen gesandt worden, um ihre Loyalität und Moral zu überwachen. Schlussendlich stellt sich heraus, dass er zu ihnen versetzt wurde um in der Schlacht um Iwojima zu kämpfen, nachdem er den Befehl eines Offiziers missachtete. Er sollte einen Familienhund erschießen, dessen Bellen eine Verletzung der „militärischen Geheimhaltung und Ruhe“ darstellte.

Geografie > Stadtgliederung

2006

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Glau in den Glauer Bergen mit der Friedensstadt, im Naturpark Nuthe-Nieplitz
1368 wurde der Ort der heute etwa 330 Einwohner hat erstmals urkundlich als Gloych erwähnt. Das Wort bedeutet Kopf und ist als Metapher für Berg zu verstehen. 1920 bis 1935 ließ Joseph Weißenberg das christliche Siedlungswerk Friedensstadt mit 40 Gebäuden errichten, welche etwa 500 Menschen Platz boten. Die Siedlung war zur damaligen Zeit die größte und modernste Privatsiedlung Deutschlands. 1938 übernahm die SS das Gelände und nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Rote Armee. 1994 erhielt die Johannische Kirche das Gelände zurück. (Trebbin)

Tagesgeschehen

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Stuttgart/Deutschland: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat das Ermittlungsverfahren zum SS-Massaker 1944 im toskanischen Bergdorf Sant’Anna di Stazzema eingestellt, da sie den Beschuldigten keine individuelle Beteiligung an Ermordungen nachweisen konnte.

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