Schwaben

Schwaben ist ein historischer politischer Raum, dessen Bezeichnung auch heute noch landschaftlich verwendet wird. Der Umfang Schwabens ist heute diffus und territorial nicht fassbar. Als Schwaben aufgefasst wird heute grob gesagt die Gegend zwischen dem Schwarzwald im Westen und dem Lech im Osten, dem Bodensee im Süden und dem südlichen Teil der Region Heilbronn-Franken im Norden. Jedoch wird Schwaben fälschlicherweise auch gerne mit Württemberg, Baden-Württemberg oder dem bayerischen Regierungsbezirk Schwaben gleichgesetzt.

Nicht selten ist zudem die Bezeichnung Schwabenland (oder Ländle) – ein Synonym für „Schwaben“, welches aber eher literarisch oder spielerisch verwendet wird. Die Besonderheit des Ausdrucks ist, dass keine Verwechslung mit den Schwaben, also den Bewohnern Schwabens, möglich ist.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Max Strecker stirbt in München. Max Strecker war ein schwäbischer Komiker, Volksschauspieler und Sänger. Er war verheiratet und hatte eine Tochter, sowie Sohn Frank (1941−2000), der sich als Regisseur, Autor und Schauspieler einen Namen machte.
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Gestorben: Wilhelm Kinkelin stirbt in Pfullingen. Wilhelm Kinkelin war ein deutscher Mediziner, der noch vor der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ in die Sturmabteilung (SA) eintrat, und ab 1937 in verschiedenen Funktionen im Rasse- und Siedlungshauptamt, im Stab des Reichsbauernführers, im Reichssicherheitshauptamt und im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (RMfdBO) arbeitete. Ab 1943 war er Leiter des Amtes „Blutpflege und Rassenkultur“ im Reichsamt für Agrarpolitik der NSDAP. Sein höchster Dienstgrad war SS-Brigadeführer. Daneben arbeitete er in der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe und betätigte sich vor und nach dem Krieg als schwäbischerHeimatforscher.
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Gestorben: Rolf Becker (Dichter) stirbt. Rudolf „Rolf“ Becker war ein deutscher Lehrer und Dichter. Er verfasste nahezu 500 Gedichte und zahlreiche Anekdoten und Heimatgeschichten aus seiner Wahlheimat Schwaben und Weinsberg, von denen einige in drei Bänden gesammelt wurden.

1978

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Gestorben: Max Gebhard stirbt in Dinkelsbühl. Max Gebhard war ein in Franken und Schwaben tätiger Kirchenmusiker, Komponist und Musikpädagoge.

Europa

982 n. Chr.

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Konrad I. wird Herzog von Schwaben.

934 n. Chr.

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Herzog Hermann I. von Schwaben stiftet mit einer Gemeinschaft von Eremiten das Kloster Einsiedeln.

926 n. Chr.

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Herzog Burchard II. von Schwaben zieht zur Unterstützung seines Schwiegersohnes Rudolf II. von Burgund nach Italien. Er wird am 29. April bei Novara von Erzbischof Lambert von Mailand überfallen und verliert Schlacht und Leben. Auf ihn folgt Graf Hermann von Wetterau durch Belehnung als Herzog. Dieser heiratet Reginlinde, die Witwe Burchards II.

925 n. Chr.

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Herzog Burchard II. von Schwaben erobert im Einvernehmen mit König Heinrich I. das Elsass, das König Rudolf I. von Westfranken als sein Einflussgebiet betrachtet.

924 n. Chr.

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Mitteleuropa: Herzog Burchard II. von Schwaben erhebt Zürich zur Metropole und Münzstätte seines Herzogtums.

Antike

1079

Heiliges Römisches Reich:
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Friedrich I. bekommt das Herzogtum Schwaben verliehen. Der Aufstieg der Staufer beginnt.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Auf Veranlassung Kaiser Friedrichs III. wird der Schwäbische Bund zwischen allen Reichs­ständen in Schwaben geschlossen.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1859

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Gründung: Die Gebr. Märklin & Cie. GmbH ist ein Spielzeughersteller im schwäbischenGöppingen. Märklin ist heute vor allem für seine Modelleisenbahnen bekannt und ist derzeit mit 108,8 Millionen Euro Jahresumsatz (Stand: 2011) Marktführer der europäischen Modelleisenbahnbranche.

1847

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Gründung: Nattheimer Ochsenbräu ist eine kleine Bierbrauerei im schwäbischenNattheim, die jährlich 40.000 hl Bier herstellt.

1664

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Gründung: Die Härtsfelder Familienbrauerei Hald ist eine kleine Bierbrauerei im schwäbischenDunstelkingen (Gemeinde Dischingen).

Erschienene Bände in alphabetischer Reihenfolge > S

1958

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Burgen und Schlösser in Schwaben von Richard Schmidt. Aufnahmen von Helga Schmidt-Glassner. 56 s. Text, 128 Bilder (Deutsche Lande – Deutsche Kunst)

Städtepartnerschaften

1975

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Reimlingen, Schwaben seit (Bourgueil)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1979

Preisträger und ihre ausgezeichneten Werke:
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Robert Uhland für Herzog Carl Eugen von Württemberg und Lebensbilder aus Schwaben und Franken (Schillerpreis der Stadt Marbach am Neckar)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2000

Publikation:
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Jahre schwäbisch-alemannisches Soldatentum: ein Streifzug durch die Heeresgeschichte des südwestdeutschen Raumes von den Anfängen bis zum Beginn des 2. Weltkrieges, Karlsruhe 1956 (bei G. Braun). (Karl-Hermann von Brand)

1934

Veröffentlichungen als selbständige Bücher:
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Teil II in 1 Band: Altschwaben und die Reichsstädte (Hans Rott (Historiker))

1787

Werke:
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Decken- und Wandmalereien in der Pfarrkirche Maria Schmerzen in Waalhaupten bei Kaufbeuren, Schwaben (Matthäus Günther)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1997

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Film: Dei Mudder sei Gesicht ist eine deutsche Trash-Komödie aus dem Jahr 1997 und wurde größtenteils in Winnenden und Waiblingen bei Stuttgart gedreht. Der mittlerweile zum schwäbisch-türkischen Kultfilm avancierte Amateurfilm wurde bis heute etwa 200 mal in deutschen Independent-Kinos aufgeführt, ansonsten aber nur über DVD und VHS vertrieben. Er hat vor allem in Süddeutschland einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt.

Stab:
Regie: Simon Mora,
Hardy Strohn
Drehbuch: Hardy Strohn,
Simon Mora,
Tiho Slišković
Produktion: Benjamin Eicher, Timo Joh. Mayer
Kamera: Tiho Slišković, Marcus Stotz
Schnitt: Hardy Strohn

Besetzung: Simon Mora

1990

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Film: Moon 44 ist ein Science-Fiction-Film, der von Roland Emmerich produziert wurde. Er beanspruchte ein geringes Budget und war der letzte in Emmerichs schwäbischer Heimat entstandene Film. Er wurde komplett innerhalb eines knappen halben Jahres in einer ausgedienten Panzerfabrik in Renningen bei Leonberg abgedreht. Zur Seite standen Emmerich dabei Dean Heyde als Produktionsleiter, der bereits bei Hollywood Monster im Stab war, sowie erstmals der Modellbauer und Tricktechniker Volker Engel, der später mehrere Auszeichnungen für seine Special Effects bei Independence Day erhielt. Mit 180.000 Besuchern blieb Moon 44 unterhalb der mit Joey gesetzten 400.000-er Marke.

Stab:
Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Oliver Eberle, Dean Heyde
Produktion: Roland Emmerich, Dean Heyde
Musik: Joel Goldsmith
Kamera: Karl Walter Lindenlaub
Schnitt: Tomy Wigand

Besetzung: Michael Paré, Lisa Eichhorn, Dean Devlin, Brian Thompson, Malcolm McDowell, Stephen Geoffreys, Leon Rippy, Jochen Nickel, Mehmet Yilmaz

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