Schwarzgeld

Schwarzgeld ist in der Umgangssprache eine Bezeichnung für steuerpflichtige, aber unversteuerte Einnahmen, die in der Regel überwiegend aus unternehmerischer oder freiberuflicher Tätigkeit, so genannter Schwarzarbeit, stammen. Auch geerbtes Schwarzgeld bleibt Schwarzgeld.

Insbesondere im Organisierten Verbrechen entstehen durch illegale Tätigkeiten, welche strafbewehrt sind, beträchtliche Volumina an Schwarzgeld. Auch durch Spenden an Parteien, die nicht den Vorschriften der Offenlegung des Parteiengesetzes entsprechen, entsteht im Prinzip Schwarzgeld; siehe z. B. die CDU-Spendenaffäre von 1999 und die Kölner Spendenaffäre der SPD von 1994/99.

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Tagesgeschehen

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Paris/Frankreich: Der französische Premierminister Dominique de Villepin sagt in der Clearstream-Affäre als Zeuge aus. Im Gegensatz zum Anfang der Untersuchungen gibt es nun keine Verdachtsmomente mehr gegen ihn. In der Affäre geht es um eine Liste mit angeblichen geheimen Schwarzgeldkonten, die an die Öffentlichkeit gelangte und sich erst späte als Fälschung entpuppte. Auf dieser Liste fanden sich bekannte Namen, vor allem der von Innenminister Nicolas Sarkozy, dem politischen Rivalen von Villepin. Die illegalen Konten sollten bei der Luxemburger Clearstream-Bank verwaltet worden sein.
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Im Kölner Müllskandal werden zehn prominente SPD-Politiker angeklagt, Schwarzgelder in die Kölner Parteikasse transferiert zu haben.

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