Schwefelsäure

Schwefelsäure (nach IUPAC-Nomenklatur Dihydrogensulfat) ist eine chemische Verbindung des Schwefels mit der Summenformel H2SO4. Sie ist eine farblose, ölige, sehr viskose und hygroskopische Flüssigkeit. Schwefelsäure ist eine der stärksten Säuren und wirkt stark ätzend. Diese Mineralsäure bildet zwei Reihen von Salzen, die Hydrogensulfate und die Sulfate, bei denen im Vergleich zur freien Säure ein beziehungsweise zwei Protonen durch Kationen ersetzt sind.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Friedrich Michael Münzing stirbt in Heilbronn. Friedrich Michael Münzing war ein deutscher Unternehmer. Er produzierte erstmals Schwefelsäure nach dem Bleikammerverfahren und gründete mit dem dafür ausgeschriebenen Preisgeld 1830 als erste württembergische Schwefelsäurefabrik das Unternehmen Münzing Chemie. Das von ihm eingeführte Produktionsverfahren begünstigte die Entwicklung weiterer Industriezweige und förderte damit die Industrialisierung in Württemberg.
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Geboren: Friedrich Michael Münzing wird in Flein geboren. Friedrich Michael Münzing war ein deutscher Unternehmer. Er produzierte erstmals Schwefelsäure nach dem Bleikammerverfahren und gründete mit dem dafür ausgeschriebenen Preisgeld 1830 als erste württembergische Schwefelsäurefabrik das Unternehmen Münzing Chemie. Das von ihm eingeführte Produktionsverfahren begünstigte die Entwicklung weiterer Industriezweige und förderte damit die Industrialisierung in Württemberg.
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Geboren: Johann Rudolph Glauber wird in Karlstadt geboren. Johann Rudolph Glauber war ein Apotheker und Chemiker, der viele neue technische Verfahren zur Chemikalienherstellung (Gewinnung von Salpetersäure, Schwefelsäure, Salzsäure, Natriumsulfat (Glaubersalz)) entwickelte und als ein Begründer der frühen Chemieindustrie gilt.

Wirtschaft

1778

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In Winterthur nimmt mit dem Laboratorium die erste chemische Fabrik der Schweiz ihren Betrieb auf. Ihr Hauptprodukt ist Vitrioöl, ein alter Name für Schwefelsäure.

Gesellschaft & Soziales

Gesellschaft:
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Im Staatsgefängnis von Auburn (New York), wird auf dem elektrischen Stuhl Leon Czolgosz hingerichtet, der Attentäter des US-Präsidenten William McKinley. Im Sarg wird der Leichnam des Hingerichteten zusätzlich mit Schwefelsäure übergossen, die den Körper binnen 24 Stunden auflöst.

Kunst & Kultur

Kultur & Gesellschaft:
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Hans-Joachim Bohlmann verübt während eines Hafturlaubs in der Münchner Alten Pinakothek ein Schwefelsäure-Attentat auf drei Werke Albrecht Dürers, unter anderem den Paumgartner Altar.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2006

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Gründung: Outotec Oyj (ehemals "Outokumpu Technology") ist ein finnisches Unternehmen mit Firmensitz in Espoo. Das Unternehmen ist im Aktienindex OMX Helsinki 25 gelistet. Es bietet Technologien und Dienstleistungen für metall- und mineralverarbeitende Industrien und ist weltweit in über 20 Ländern vertreten. Outotec hat sich auf Produktionsmaschinen und Methoden im Produktionsprozess der Metall- und Mineralgewinnung spezialisiert. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Portfolio sind die Verfahren für die Aufbereitung bzw. metallurgische Verarbeitung von Eisen- und Nichteisen-Erzen sowie die Produktion von Schwefelsäure, Schwefeltrioxid (SO3) sowie Schwefeldioxid (SO2) etc.

1828

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Gründung: Die Donau Chemie AG ist ein Chemieunternehmen mit etwa 900 Mitarbeitern und Produktionsstätten in neun Ländern, das Alain de Krassny gehört. Der Unternehmenssitz ist in Wien. Die Schwerpunkte sind die Herstellung von Industriechemikalien wie Schwefelsäure, Elektrolyseprodukte und Calciumcarbid, die Konfektionierung und der Handel mit Industriechemikalien sowie die Herstellung von Aktivkohle.

1811

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Gründung: Die Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH (CAC) ist ein international agierendes Unternehmen für Anlagenbau und Verfahrenstechnik. Das Leistungsportfolio des Unternehmens umfasst sämtliche Engineering-Leistungen, von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme von Anlagen der chemischen Industrie. Die Schwerpunkte der Geschäftsfelder liegen in den Bereichen: Chlor-Alkali-Elektrolyse, Schwefelsäure, Erdgasspeicherung, Raffinerietechnik, Petrochemie und Erdgasaufbereitung. Der Chemieanlagenbau verfügt über Standorte in fünf Ländern und hat seinen Hauptsitz in Chemnitz/Sachsen.

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