Scott Moir

Scott MoirEiskunstlauf
NationKanadaKanada
Geburtstag2. September 1987
GeburtsortIlderton, Ontario,Kanada
Karriere
DisziplinEistanz
Partner/inTessa Virtue
VereinIlderton Skating Club, Arctic Edge FSC, Montreal International School of Skating
TrainerMarie-France Dubreuil, Patrice Lauzon, Romain Haguenauer
ChoreografDavid Wilson, Marie-France Dubreuil, Samul Chouinard
Statusaktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen1 2 0
WM-Medaillen3 3 1
VKM-Medaillen3 2 2
Olympische Winterspiele
0Gold0Vancouver 2010Eistanz
0Silber0Sotschi 2014Eistanz
0Silber0Sotschi 2014Team
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
0Silber0Gteborg 2008Eistanz
0Bronze0Los Angeles 2009Eistanz
0Gold0Turin 2010Eistanz
0Silber0Moskau 2011Eistanz
0Gold0Nizza 2012Eistanz
0Silber0London (Ontario) 2013Eistanz
0Gold0Helsinki 2017Eistanz
Vier-Kontinente-MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Bronze0Colorado Springs 2006Eistanz
0Bronze0Colorado Springs 2007Eistanz
0Gold0Goyang 2008Eistanz
0Silber0Vancouver 2009Eistanz
0Gold0Colorado Springs 2012Eistanz
0Silber0?saka 2013Eistanz
0Gold0Gangneung 2017Eistanz
Persnliche Bestleistungen
Gesamtpunkte198.62 (WR)ISU Weltmeisterschaft 2017
Kr117.20ISU Vier-Kontinenten 2017
Kurzprogramm82.43 (WR)ISU Weltmeisterschaft 2017
Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix
Podiumsplatzierungen1.2.3.
Grand-Prix-Finale130
letzte Änderung: 15.06.2017

Scott Moir (* 2. September 1987 in London, Ontario) ist ein kanadischer Eiskunstläufer, der im Eistanz startet. Scott Moirs Partnerin seit 1997 ist Tessa Virtue und trainiert wird das Eistanzpaar von Marie-France Dubreuil, Patrice Lauzon und Romain Haguenauer.



Inhaltsverzeichnis



Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scott Moir stammt aus einer Eiskunstlauffamilie. Seine Mutter ist Eiskunstlauftrainerin, sein Bruder Danny war ebenfalls Eistänzer und startete auf internationalem Juniorenlevel gemeinsam mit der Cousine Sheri. Sheri sowie seine andere Cousine Cara gewannen im Jahre 2007 die Bronzemedaille mit der kanadischen Mannschaft bei der Synchroneiskunstlaufweltmeisterschaft. Moirs Tante Carol war seine erste Eistanztrainerin.

Moir begann im Alter von drei Jahren mit dem Eiskunstlaufen. 1997 leitete Moirs Familie ein Trainingscamp und seine Tante brachte ihn und Tessa Virtue zusammen.

2000er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2003/04 hatten Virtue und Moir ihr Debüt in der Grand-Prix-Serie der Junioren und gewannen die kanadischen Juniorenmeisterschaften. Bei den Juniorenweltmeisterschaften belegten sie den elften Platz. Nach einer Silbermedaille im darauffolgenden Jahr, gewannen sie 2006 in Ljubljana den Juniorenweltmeistertitel als erste Kanadier überhaupt. Dabei bezwangen sie nicht nur die Russen Natalja Michailowa und Arkadi Sergejew, sondern auch die US-Amerikaner Meryl Davis und Charlie White, die später auch bei den Senioren ihre größten Konkurrenten werden sollten. Ebenfalls in der Saison 2005/06 gewannen Virtue und Moir das Grand-Prix-Finale der Junioren und errangen ihre erste Medaille bei einer bedeutenden internationalen Meisterschaft, nämlich Bronze bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften in Colorado Springs.

In der Saison 2006/07 bestritten Virtue und Moir ihren ersten Grand-Prix-Wettbewerb. Bei Skate Canada gewannen sie auf Anhieb die Silbermedaille. Die nationalen Meisterschaften schlossen sie als Vizemeister hinter Marie-France Dubreuil und Patrice Lauzon ab. Bei ihren zweiten Vier-Kontinente-Meisterschaften verteidigten sie ihre Bronzemedaille vom Vorjahr. Im März 2007 debütierten Tessa Virtue und Scott Moir bei Weltmeisterschaften. In Tokio belegten sie den sechsten Platz.

Die Saison 2007/08 brachte den Kanadiern ihren ersten Sieg bei einem Grand-Prix-Wettbewerb, sie gewannen die Goldmedaille bei Skate Canada. Ihr erstes Grand-Prix-Finale schlossen sie als Vierte ab. In Vancouver wurden sie erstmals kanadische Meister. Bei ihrer dritten Teilnahme an Vier-Kontinente-Meisterschaften gewannen sie im südkoreanischen Goyang die Goldmedaille vor Meryl Davis und Charlie White. Bereits bei ihrer zweiten Weltmeisterschaftsteilnahme wurden Virtue/Moir in Göteborg Vize-Weltmeister, wobei sie in der Kür zur Musik von Michel Legrands Die Regenschirme von Cherbourg sogar die späteren Weltmeister Isabelle Delobel und Olivier Schoenfelder schlugen.

Die erste Hälfte der folgenden Saison verpassten Virtue und Moir aufgrund einer langwierigen Verletzung Virtues. Erst im Dezember standen sie erstmals wieder gemeinsam auf dem Eis und verteidigten ihren nationalen Meistertitel. Bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft im Februar 2009 gewannen sie die Silbermedaille hinter Meryl Davis und Charlie White. Diese konnten sie bei der Weltmeisterschaft wieder hinter sich lassen und errangen die Bronzemedaille hinter den Russen Oksana Domnina und Maxim Schabalin sowie den US-Amerikanern Tanith Belbin und Benjamin Agosto.

2010er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die olympische Saison begann für Tessa Virtue und Scott Moir mit Siegen bei ihren beiden Grand-Prix-Wettbewerben, der Trophée Eric Bompard und Skate Canada. Beide Male bezwangen sie dabei die Franzosen Nathalie Péchalat und Fabian Bourzat. Bei Skate Canada bekamen sie als erstes Eistanzpaar unter dem neuen Bewertungssystem, dem Code of Points, die Höchstbewertung 10,0 für die Komponenten. Beim Grand-Prix-Finale unterlagen Virtue und Moir aber gegen Davis und White. Es sollte die einzige Niederlage für die Kanadier in dieser Saison bleiben. Zum dritten Mal in Folge wurden sie kanadische Meister und gingen so zu ihren ersten Olympischen Spielen. Vor heimischem Publikum gewannen Tessa Virtue und Scott Moir in Vancouver die Goldmedaille vor ihren größten Konkurrenten Meryl Davis und Charlie White. In der Kür bekamen sie vier Höchstbewertungen. Virtue und Moir waren die ersten Kanadier und die ersten Nordamerikaner überhaupt, die olympisches Gold im Eistanz gewannen. Außerdem waren sie das jüngste Eistanzpaar, das Olympiasieger wurde und das erste, dem dies beim olympischen Debüt wie auch im eigenen Land gelang. Wenige Wochen später machten die Kanadier den Triumph perfekt und gewannen in Turin ihren ersten Weltmeisterschaftstitel. Dabei bezwangen sie erneut Davis und White. Im Originaltanz erliefen sie einen neuen Weltrekord und bekamen zahlreiche Höchstbewertungen im Originaltanz sowie in der Kür.

Im Oktober 2010 musste sich Tessa Virtue einer Operation unterziehen. Dies führte zur Absage aller Grand-Prix-Wettbewerben sowie der nationalen Meisterschaft. Ihr erster Wettbewerb der Saison 2010/11 wurde die Vier-Kontinente-Meisterschaften in Taipeh. Nach dem neu eingeführten Kurztanz lagen Virtue und Moir in Führung, mussten während der Kür wegen eines Muskelproblems von Virtue aufgeben. Bei der Weltmeisterschaft in Moskau führten die Kanadier erneut nach dem Kurztanz, bei dem sie einen neuen Weltrekord aufgestellt hatten. Ihre Kür wurde von den Punktrichtern allerdings schlechter bewertet als die der US-Amerikaner Meryl Davis und Charlie White, hinter denen Virtue und Moir somit die Silbermedaille gewannen.

In die Saison 2011/12 starteten Virtue und Moir mit Siegen bei ihren beiden Grand-Prix-Wettbewerben. Im Grand-Prix-Finale unterlagen sie jedoch Meryl Davisund Charlie White. Bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften und der Weltmeisterschaft konnten die Kanadier das Ergebnis allerdings wieder drehen und gewannen vor ihren großen Konkurrenten aus den USA.

In der Saison 2012/13 gewannen Virtue und Moir alle Grand-Prix-Wettbewerbe, wurden aber in dem Finale von Meryl Davis und Charlie White geschlagen. Sie wurden Kanadische Meister und Vier-Kontinent-Meister. Sie gewannen Silber an der Weltmeisterschaft in London, Ontario.

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi konnte Moir mit Virtue die Silbermedaille im Eistanz gewinnen und auch mit dem Team den zweiten Platz erzielen. Beim Eistanz waren sie mit 190,99 Punkten (76,33 Punkte im Kurzprogramm/114,66 Punkte in der Kür) nur schlechter als Meryl Davis und Charlie White aus den USA. Im Teamwettbewerb gelangen ihnen im Kurzprogramm 72,98 Punkte und in der anschließenden Kür 107, 56 Punkte, wodurch sie sich auch hier nur Davis und White geschlagen geben mussten.

Rckzug und Comeback und Trainer wechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der anstrengenden Saison zogen sich Virtue und Moir für die Saison 14/15 und 15/16 zurück. Sie tanzten in Shows wie "Stars on Ice" und begeisterten ihre Fans.

Nach einem Trainer wechsel von Marina Zueva, Jonny Johns, Igor Shpilband zu ihren heutigen Trainern, entschieden sie sich für die Olympischen Spiel 2018 Pyeongchang zurückzukommen. Ihr "Comeback" war in der Saison 16/17. Sie gewannen alles und brachen Weltrekorde. Sie gewannen ihren dritte Weltmeisterschaft in Helsinki, Finnland und wurden zum siebten mal Kanadische Meister.

Buch und Show[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2010 ist das Buch von Tessa Virtue und Scott Moir "Tessa and Scott: Our Journey from Childhooe Dream to Gold". 2013 wurden sie vor den Olympischen Spielen von Kameras begleitet. Januar 2014 erschien auf W Network eine Reality Show aus ihrem Leben.



Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eistanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(mit Tessa Virtue)

Meisterschaft / Jahr02/0303/0404/0505/0606/0707/0808/0909/1010/1111/1212/1313/1416/1717/18
Olympische Winterspiele1.2.
Olympische Winterspiele (Team)2.
Weltmeisterschaften6.2.3.1.2.1.2.1.1.
Vier-Kontinente-Meisterschaften3.3.1.2.Z1.2.1.1.
World Team Trophy2.3.
Juniorenweltmeisterschaften11.2.1.
Kanadische Meisterschaften7. J1. J4.3.2.1.1.1.1.1.1.1.
-
Grand-Prix-Wettbewerb / Saison02/0303/0404/0505/0606/0707/0808/0909/1010/1111/1212/1313/1416/1717/18
Grand-Prix-Finale4.Z2.2.1.1.
Skate Canada2.1.1.1.1.1.1.
Cup of Russia1.
Trophe Eric Bompard4.1.1.
NHK Trophy2.1.1.
  • J = Junioren; Z = Zurckgezogen


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Eistanz, abgerufen am 21. Februar 2014
  2. ?Team, abgerufen am 21. Februar 2014

Olympische Ringe

Scott Moir (* 2. September 1987 in London, Ontario) ist ein kanadischer Eiskunstläufer, der im Eistanz startet. Scott Moirs Partnerin seit 1997 ist Tessa Virtue und trainiert wird das Eistanzpaar von Marie-France Dubreuil, Patrice Lauzon und Romain Haguenauer.

mehr zu "Scott Moir" in der Wikipedia: Scott Moir

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Scott Moir wird in London, Ontario geboren. Scott Moir ist ein kanadischer Eiskunstläufer, der im Eistanz startet.

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Scott Moir ist heute 30 Jahre alt. Scott Moir ist im Sternzeichen Jungfrau geboren.

Kunst & Kultur

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Eiskunstlauf: Im Eistanz geht Gold an Gastgeber Kanada: Tessa Virtue und Scott Moir siegen mit 221,57 Punkten vor den US-Amerikanern Meryl Davis/Charlie White (215,74 Punkte) und den Europameistern Oksana Domina und Maxim Schabalin aus Russland.

2010

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Eiskunstlauf: 23. März bis 28. März - In Turin findet die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 2010 statt. Japaner gewinnen die Einzelkonkurrenzen der Herren und Damen: Bei den Herren siegt Daisuke Takahashi vor dem Kanadier Patrick Chan und dem Franzosen Brian Joubert. Bei den Frauen ist Mao Asada vor der Südkoreanerin Kim Yu-na und Laura Lepistö aus Finnland erfolgreich. Im Paarlauf geht Gold an das chinesische Paar Pang Qing/Tong Jian, den Olympiazweiten. Im Eistanz siegen die Olympiasieger Tessa Virtue und Scott Moir aus Kanada.

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