Seleukos I.

Seleukos I. Nikator (griechisch Σέλευκος Α’ Νικάτωρ „der Siegreiche“) (* um 358 v. Chr.; † 281 v. Chr.) war makedonischer Feldherr unter Alexander dem Großen und später König des von ihm selbst gegründeten Seleukidenreiches. Seleukos war einer der Diadochen.

mehr zu "Seleukos I." in der Wikipedia: Seleukos I.

Asien

303 v. Chr.

thumbnail
Seleukos I. gesteht dem indischen Herrscher Chandragupta Maurya das Gebiet östlich von Kabul sowie Belutschistan zu und erhält im Gegenzug 500 Kriegselefanten.

Politik & Weltgeschehen

305 v. Chr.

thumbnail
Alexanderreich / Diadochenkriege: Nach Antigonos I. nehmen auch die übrigen DiadochenSeleukos I. in Mesopotamien, Ptolemaios I. in Ägypten, Lysimachos in Thrakien und Kassander in Makedonien den Königstitel an; endgültiges Ende der Reichseinheit des Alexanderreiches.

309 v. Chr.

thumbnail
Reich Alexanders des Großen: Seleukos I. wehrt endgültig die Versuche des Antigonos I. ab, Mesopotamien zurückzugewinnen.

310 v. Chr.

thumbnail
Reich Alexanders des Großen: Während sich Seleukos I. im Osten seines Reiches aufhält, unternimmt Demetrios einen Plünderungszug nach Babylon.

311 v. Chr.

thumbnail
Reich Alexanders des Großen: Ein Einfall Nikanors, eines Feldherrn von Antigonos I., nach Mesopotamien in das Herrschaftsgebiet Seleukos I. kann abgewehrt werden.

312 v. Chr.

thumbnail
Reich Alexander des Großen: Ptolemaios I. und Seleukos I. besiegen Demetrios I. Poliorketes, den Sohn des Antigonos I., in der Schlacht von Gaza. Daraufhin kann Seleukos I.Mesopotamien endgültig als Herrschaftsgebiet gewinnen. Es ist der Beginn des Seleukidenreiches. Mit diesem Jahr beginnt auch die Seleukidische Ära.

Europa

281 v. Chr.

thumbnail
Östliches Mittelmeer: Februar - Schlacht von Kurupedion in Kleinasien: Seleukos I. besiegt den thrakisch-makedonischen König Lysimachos, der in der Schlacht fällt. Seleukos zieht daraufhin über den Hellespont, um neben Kleinasien auch Thrakien seinem Reich einzuverleiben. Dabei wird er allerdings von Ptolemaios Keraunos aufgehalten, der in Makedonien die Nachfolge des Lysimachos angetreten, dessen Witwe Arsinoë II. geheiratet hat, und der nun (im August oder September) Seleukos töten lässt. Im Seleukidenreich übernimmt daraufhin Seleukos' Sohn Antiochos I. Soter die Herrschaft. In Makedonien und Thrakien gewinnt Ptolemaios Keraunos die Herrschaft. Diese Ereignisse werden für gewöhnlich als das Ende der Diadochenzeit angesehen.

282 v. Chr.

thumbnail
Östliches Mittelmeer: Philetairos, Statthalter des Lysimachos in Pergamon, übergibt die Stadt an Seleukos I., der Lysimachos den Krieg erklärt, um dessen kleinasiatische Besitzungen zu erobern.

286 v. Chr.

thumbnail
Mittelmeerraum: Ende des Fünften Diadochenkrieges (seit 288 v. Chr.) Der aus seinem Königreich Makedonien vertriebene Demetrios I. Poliorketes gewinnt zunächst die Griechenstädte Ioniens, darunter Sardes; beim Versuch, sich nach Mesopotamien durchzuschlagen gerät er jedoch in der Gegend des Taurus in die Gefangenschaft des Seleukos I. In Makedonien herrschen nun Pyrrhus und Lysimachos, während sich Demetrios' Sohn Antigonos II. Gonatas in Griechenland behauptet. Dieser bietet sich als Geisel im Austausch für den Vater an, was Seleukos ablehnt.

288 v. Chr.

thumbnail
Mittelmeergebiet: Beginn des Fünften Diadochenkrieges (bis 286 v. Chr.). Gegen Demetrios I. Poliorketes, der sich Makedoniens bemächtigt hatte, bildet sich eine Koalition, der Lysimachos (Thrakien), Seleukos I. (Babylonien), Pyrrhus (Epirus) und Ptolemaios I. (Ägypten) angehören. Pyrrhus und Lysimachos greifen Makedonien von Westen bzw. Osten an, Ptolemaios erscheint mit einer Flotte vor der griechischen Küste, um die griechischen Städte zur Rebellion gegen Makedonien zu bewegen.

294 v. Chr.

thumbnail
Östliches Mittelmeer: Seleukos I. ernennt seinen Sohn Antiochos I. zum Mitregenten in seinem Reich. Dieser erhält Stratonike, die Tochter des Demetrios I. Poliorketes und bis dahin mit Seleukos I. selbst verheiratet, zur Frau.

"Seleukos I." in den Nachrichten