Sendlinger Mordweihnacht

Die Sendlinger Mordweihnacht, auch Sendlinger Blutweihnacht oder Sendlinger Bauernschlacht genannt, war eine kriegerische Auseinandersetzung in der Nacht zum 25. Dezember 1705 in Sendling bei München, in der bayerische Aufständische von Truppen der Reichsarmee unter dem Oberbefehl des habsburgischen Kaisers Joseph I. besiegt und völlig aufgerieben wurden. Die Truppen töteten dabei einen Teil der Aufständischen, die sich bereits ergeben und die Waffen niedergelegt hatten. Die Zahl der auf bayerischer Seite Getöteten kann man dank guter Quellenlage heute recht genau auf etwa 1100 beziffern, auf Seiten der Reichsarmee gab es etwa 40 Tote. Der Schlacht vorausgegangen war ein Versuch der Aufständischen, die Stadt München einzunehmen.

mehr zu "Sendlinger Mordweihnacht" in der Wikipedia: Sendlinger Mordweihnacht

Geboren & Gestorben

1736

thumbnail
Gestorben: Joseph Ferdinand Dänkel stirbt. Joseph Ferdinand Dänkel war Pflegskommissär in Bad Tölz und Mitorganisator des Oberländer Aufstandes 1705 gegen die kaiserliche Besatzung, der durch sein unrühmliches Ende bei der Sendlinger Mordweihnacht bekannt wurde.

1731

thumbnail
Gestorben: Ferdinand Joseph von Herwarth stirbt. Ferdinand Joseph Graf von Herwarth war während des bayerischen Volksaufstandes von 1705 Hofmarksherr von Hohenburg.

1676

thumbnail
Geboren: Joseph Ferdinand Dänkel wird geboren. Joseph Ferdinand Dänkel war Pflegskommissär in Bad Tölz und Mitorganisator des Oberländer Aufstandes 1705 gegen die kaiserliche Besatzung, der durch sein unrühmliches Ende bei der Sendlinger Mordweihnacht bekannt wurde.

1663

thumbnail
Geboren: Ferdinand Joseph von Herwarth wird geboren. Ferdinand Joseph Graf von Herwarth war während des bayerischen Volksaufstandes von 1705 Hofmarksherr von Hohenburg.

Übersicht

1704

thumbnail
Habsburgische Besatzung im Spanischen Erbfolgekrieg und Sendlinger Mordweihnacht an Heiligabend 1705 (Geschichte Münchens)

Antike

Heiliges Römisches Reich:
thumbnail
Bei der „Sendlinger Mordweihnacht“ werden über 1000 Freiheitskämpfer aus Oberbayern (in der Hauptsache Bauern) von der habsburgischen Armee hingemetzelt.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

thumbnail
Veröffentlichung: Hubert Dorn, Die Schlacht von Sendling 1705. Chronologie einer bayerischen Tragödie. Buchendorfer Verlag, München

1905

thumbnail
Weitere Werke: – Waakirchen: Oberländerdenkmal zur Erinnerung an die Gefallenen der Sendlinger Mordweihnacht und der Kriege von 1866 und 1870/71 (Anton Kaindl (Bildhauer))

1831

thumbnail
Werk: Der Heldentod der bayerischen Landesverteidiger bei Sendlingen, 1 Stunde von München, in der Christnacht des Jahres 1705, München (Hans Ferdinand Maßmann)

1831

thumbnail
Bauwerke – Auswahl: Denkmal zur Sendlinger Mordweihnacht im Alten Südfriedhof in München (Neugotik)

Kunst & Kultur

1910

thumbnail
Kultur und Sehenswürdigkeiten > Sehenswert: An Baudenkmälern reich, seien erwähnt der stattliche Gasthof Waitzinger (Außenfresko Schmerzhafte Gottesmutter von Miesbach), das Kulturzentrum Waitzinger Keller (1876/77) mit Jugendstilsaal von 1906, das Vereinsheim des Heimat- und Volkstracht-Erhaltungsvereins (Trachtenhütte) mit Außenfresko von Kunstmaler Sepp Stallhofer, alten Gedenktafeln am Eingang, großem Feldkreuz im Außenbereich sowie die neu errichtete Freilichtbühne mit Theaterstadel im Waitzinger-Park, die Oberlandhalle mit bedeutenden Ross- und Viehmärkten, das Heimatmuseum (Waagstraße 2, z.? Zt. nur für Gruppen zu besichtigen und in Umstrukturierung begriffen – hier wird unter anderem die berühmte Gotzinger Trommel verwahrt, eines der wenigen Erinnerungsstücke an die Sendlinger Mordweihnacht), die Moschee des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Miesbach (Carl-Feichtner-Ring), das ehemalige Städtische Krankenhaus (1912) mit altem Park und Grotte, das trotz guter Bausubstanz und Denkmalcharakter von Abbruch bedroht ist, und die Villa Fohr (um 1860), das Geburtshaus des Malers Christian Schad.

"Sendlinger Mordweihnacht" in den Nachrichten