Serbien

Serbien (serbisch Србија/SrbijaAudio-Datei / Hörbeispielanhören?/i; amtlich Republik Serbien, serbisch Република Србија/Republika Srbija) ist ein Binnenstaat in Südosteuropa. Serbien liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel und grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien und Albanien bzw. an das Kosovo, im Südwesten an Montenegro und im Westen an Bosnien und Herzegowina und Kroatien.

Nach Einwohnern liegt Serbien mit gut 7,1 Millionen vor Dänemark auf Rang 22 der Länder Europas. Hauptstadt und Metropole des Landes ist Belgrad, weitere Großstädte sind auch Novi Sad, Niš, Kragujevac und Subotica. Über 80 Prozent der Bevölkerung sind Serben, daneben gibt es größere Gruppen von Ungarn, Roma und Bosniaken.

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Belgrad/Serbien: Im Finale der Handball-Europameisterschaft der Frauen besiegt Montenegro Norwegen mit 34:31 n.V. und wird somit erstmals Europameister.
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Belgrad/Serbien: Der SPS-Politiker Ivica Dačić, früherer Informationsminister in der Regierung von Slobodan Milošević, ist zum neuen Ministerpräsidenten Serbiens gewählt worden.
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Serbien: Präsidentschaftswahlen: Bei der Stichwahl gewinnt der Herausforderer Tomislav Nikolić gegen den ehemaligen Amtsinhaber Boris Tadić.
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Belgrad/Serbien: In mehreren Städten Serbiens kommt es zu Protesten von Anhängern der Serbischen Fortschrittlichen Partei (SNS) wegen des angeblichen Wahlbetrugs bei den Parlaments-, Präsidentschafts- und der Lokalwahlen vom 6. Mai. An der Protestfahrt zum Sitz der staatlichen Wahlkommission im Stadtzentrum Belgrads, sind laut Medienberichten mehr als 1.500 Fahrzeuge beteiligt.
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Melbourne/Australien: Der serbische Tennisspieler Novak Đoković gewinnt zum dritten Mal die Australian Open, während bei den Damen die Weißrussin Wiktoryja Asaranka erfolgreich ist.
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Warschau/Polen: Der serbische Tennisspieler Novak Đoković wird von der staatlichen Presseagentur Polska Agencja Prasowa zu Europas Sportler des Jahres gewählt.
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Brüssel/Belgien: Beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union unterzeichnet Kroatien den Beitrittsvertrag zur Europäischen Union, während Serbien der Status als Beitrittskandidat vorerst verwehrt bleibt. Mit Montenegro sollen im Juni 2012 Beitrittsgespräche aufgenommen werden. Hauptthema des Gipfels war die Gründung einer Europäischen Fiskalunion, zu der sich die 17 Euro-Länder und voraussichtlich die anderen EU-Staaten mit Ausnahme Großbritanniens zusammenschließen wollen.
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Belgrad/Serbien: Im Finale der 27. Volleyball-Europameisterschaft der Damen besiegt Serbien die deutsche Auswahl mit 3:2.
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Brüssel/Belgien: Nach neuen Zwischenfällen am Grenzübergang Jarinje sagt Serbien die von der Europäischen Union unterstützten Verhandlungen mit dem Kosovo bis auf Weiteres ab.
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New York City/Vereinigte Staaten: Der serbische Tennisspieler Novak Đoković gewinnt das Herreneinzel bei den US Open.
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Krušedol/Serbien: Die Polizei nimmt Goran Hadžić fest; der frühere Präsident der Republik Serbische Krajina war der letzte vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien gesuchte mutmaßliche Kriegsverbrecher aus den Jugoslawienkriegen.
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Lazarevo/Serbien: Der mutmaßliche Kriegsverbrecher Ratko Mladić, der insbesondere für das Massaker von Srebrenica verantwortlich gemacht wird, wird festgenommen.
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Budapest/Ungarn: Vor dem Stadtgericht beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Sándor Képíró, der 1942 an einem Massaker an Juden, Sinti und Roma in der serbischen Stadt Novi Sad beteiligt gewesen sein soll.
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Den Haag/Niederlande: Der Internationale Gerichtshof stellt in einem rechtlich nicht bindenden Gutachten fest, dass die vom Kosovo erklärte Unabhängigkeit von Serbien nicht gegen das Völkerrecht verstößt.
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Niš/Serbien: Bischof Irinej wird zum Patriarchen der serbisch-orthodoxen Kirche gewählt.
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Brüssel/Belgien: Die Bürger der drei Balkanstaaten Mazedonien, Montenegro und Serbien dürfen nach fast zwei Jahrzehnten wieder ohne Visum in den Schengen-Raum reisen.
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Užice/Serbien: Bei einer Serie von Explosionen in einer unterirdischen Munitionsfabrik kommen sechs Menschen ums Leben und zehn weitere werden verletzt.
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Serbien: Der seit zwölf Jahren vom UN-Kriegsverbrechertribunal gesuchte ehemalige Präsident der Republika Srpska, Radovan Karadžić, wurde in Serbien festgenommen.
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Belgrad/Serbien: Russland gewinnt mit dem Beitrag Believe von Dima Bilan zum ersten Mal den Eurovision Song Contest 2008 vor der Ukraine und Griechenland. Der deutsche Beitrag Disappear der No Angels landete gemeinsam mit Polen und Großbritannien auf den geteilten 25. und letzten Platz. Der Schweizer Beitrag Era Stupendo von Paolo Meneguzzi war bereits im Halbfinale gescheitert, während Österreich seine Teilnahme zurückgezogen hatte.
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Serbien: Bei den Parlamentswahlen in Serbien 2008 gewinnt die pro-europäische Partei von Präsident Boris Tadić deutlich.
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Kosovo: Bei einer außerordentlichen Sitzung des Kosovo-Parlaments wird am Nachmittag die Unabhängigkeit der Kosovo-Provinz von Serbien ausgerufen. Die Abgeordneten stimmen einstimmig für eine entsprechende von der Regierung vorgeschlagene Deklaration. Serbien erkennt die Abspaltung aber nicht an.
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Serbien: Bei der Stichwahl zur Präsidentschaftswahl zwischen Tomislav Nikolić und Boris Tadić gewinnt Tadić hauchdünn.
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Belgrad: In Serbien finden Präsidentschaftswahlen statt; dem Amtsinhaber Boris Tadić und dem Ultranationalisten Tomislav Nikolić werden die größten Chancen eingeräumt.
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Kosovo/Serbien: Hashim Thaci gewinnt die Parlamentswahlen im Kosovo. Er setzt sich für die Unabhängigkeit vom Kosovo von Serbien ein. Die Wahlbeteiligung war bei 42%.
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Serbien: Parlamentswahlen im Kosovo (Serbien)
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Der CDU-Abgeordnete Ruprecht Polenz kritisiert Russlands Politik der Einschüchterung der Regierung gegen die Bevölkerung. Er kritisiert auch, dass Putin gestern drohte aus dem INF-Vertrag auszutreten und dass er Sanktionen gegen Serbien für den Kosovo blockiert. Der frühere Präsident der Sowjetunion Michael Gorbatschow unterstützt Putin, er sagt, dass dies eine normale Reaktion gegen das Raketenabwehrsystem sei.
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Kosovo/Serbien: Der serbische Ministerpräsident Vojislav Koštunica lehnt einen Vorschlag der EU und der USA strikt ab, auf Grundlage einer weiteren UN-Resolution in neue direkte Verhandlungen mit der albanisch dominierten Provinzregierung des Kosovo einzutreten. Damit wächst die Gefahr, dass in nächster Zukunft die USA, aber letzten Endes auch EU-Staaten das Kosovo als unabhängigen Staat anerkennen.
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Belgrad/Serbien: Die beiden Hauptangeklagten im Prozess um das tödliche Attentat vom 12. März 2003 auf den pro-westlichen serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic, der ehemalige Kommandeur einer Spezialeinheit der serbischen Geheimpolizei, Milorad „Legija“ Ulemek, und sein Stellvertreter Zvezdan Jovanovic, werden zur Höchststrafe von 40 Jahren Gefängnis verurteilt.
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Den Haag/Niederlande: Der Internationale Gerichtshof stuft das 1995 begangene Massaker von Srebrenica als Völkermord ein. Serbien hat sich nach Auffassung des Internationalen Gerichtshofs der Vereinten Nationen (IGH) nicht des Völkermords im Bosnien-Krieg schuldig gemacht.
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Belgrad/Serbien: Aus den Parlamentswahlen in Serbien geht die nationalistische Srpska Radikalna Stranka von Tomislav Nikolić als stärkste Partei hervor. Diese hat aber keine Mehrheit zur Regierungsbildung.
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Serbien: Die Bevölkerung in Serbien stimmt knapp (etwa 51 %) für die Annahme einer neuen Verfassung, welche Bestimmungen zum Minderheitenschutz und den europäischen Werten enthält. Dem Kosovo (den der Gesetzestext trotz der Wiener UNO-Verhandlungen als Teil Serbiens bezeichnet) wird volle Autonomie in Aussicht gestellt, der ungarisch besiedelten Vojvodina allerdings nur teilweise. Dementsprechend ist die Wahlbeteiligung regional sehr unterschiedlich. Die Politologen hatten eine Zustimmung von bis zu 90 % erwartet.
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Wien/Österreich: Erstmals seit Ende des Balkankrieges treffen sich in der Donaumetropole die Führer von Kosovo-Albaner und Serben, um über die Zukunft des Kosovo Gespräche zu führen.
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Montenegro: Zwei Wochen nach der Volksabstimmung beschließt das Parlament die Unabhängigkeit, womit die bisherige Föderation mit dem 10x größeren Serbien beendet wird. Erste Übergangsregelungen (u.a. für montenegrinische Studenten und für serbische Zweithaus-Besitzer) wurden bereits eingeleitet.
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Serbien, USA: Die Vereinigten Staaten frieren die Finanzhilfe für Serbien ein. Schon im April 2004 und Januar 2005 war die Hilfe vorübergehend eingestellt bzw. 40 von 100 Millionen Dollar gestrichen worden, weil Serbien sich geweigert hatte, mit dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zusammenzuarbeiten.
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Montenegro: Eine erste Auszählung der Volksabstimmung ergibt, dass 55,5 Prozent für die Trennung von Serbien sind. Die 300 internationalen Wahlbeobachter bestätigen einen korrekten Ablauf der Wahl. Ministerpräsident Djukanovic verkündet kurz darauf die Unabhängigkeit des kleinen Landes. Die am Weiterbestand der losen Union interessierte EU hatte darauf gedrungen, das Quorum von 50 auf 55 % zu erhöhen. Als erstes sind Verhandlungen über den Status der 10.000 montenegrinischen Studenten in Serbien und über die Wochenendhäuser in Montenegro zu führen.
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Montenegro: Für das heutige Referendum zur Unabhängigkeit von Serbien wird ein knapper Ausgang erwartet. Für eine Loslösung sind 55 % der Stimmen erforderlich und eine Wahlbeteiligung über 50 % (485.000 Wahlberechtigte). Ministerpräsident Milo Đukanović betrieb die Abstimmung seit Jahren, doch auf Druck der EU wurde sie verzögert und die 55-%-Hürde vereinbart. Serbien ist gegen die Auflösung der ungleichen Union (Bevölkerungsverhältnis ca. 17:1), würde sie aber akzeptieren. In Währungs- und Zollpolitik ist die Trennung bereits Faktum: Montenegro hat statt des Dinars den Euro als offizielle Währung. Schon mittags zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab, gegen 13:30 haben 54 % aller Wahlberechtigten abgestimmt. Eine Hochrechnung gegen 21 Uhr (Schließen der Wahllokale) ergibt eine Mehrheit von 56,3 Prozent für die Trennung von Serbien.
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Montenegro: In der Hauptstadt Podgorica finden große Demonstrationen anlässlich der Volksabstimmung über die Unabhängigkeit von Serbien am kommenden Sonntag statt. 70.000 Menschen beteiligen sich an den Demos.
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Südosteuropa: Entlang des Unterlaufs der Donau herrscht das gewaltigste Hochwasser seit über 100 Jahren. Tausende Nothelfer im besonders betroffenen Rumänien, aber auch in Bulgarien und Serbien arbeiten an Abdichtungen der Dämme. Wegen Dammbrüchen beim südrumänischen Bistret müssen tausende Personen ihre Häuser verlassen; sieben Dörfer stehen unter Wasser. In Ungarn überschwemmt die Theiß noch immer tiefliegende Teile Pannoniens.
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Serbien: Die gemeldete Verhaftung von Ratko Mladić wird später dementiert, doch mögliche Verhandlungen zur Auslieferung an das Haager Kriegsverbrechertribunal angedeutet. Dem General des Bosnien-Krieges 1992–95 wird das Massaker in Srebrenica (8000 Tote) und weitere 10.000 getötete Zivilisten Sarajevos zur Last gelegt. Mladić und der frühere Präsident der Republika Srpska, Radovan Karadžić, sind seit Jahren angeblich unauffindbar.
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Serbien. In Serbien wurde nach fast anderthalb Jahren der mutmaßlichen Bombenleger von Madrid (der 22-jährige Marokkaner Abdelmajid Boucha) festgenommen.
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Serbien. im Prozess wegen der Ermordung des früheren serbischen Präsidenten Ivan Stambolic werden die Beschuldigten, mehrere Mitglieder der Sondereinheit „Rote Barette“ sowie ein hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter, zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
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Belgrad/Serbien. Nachdem er am 27. Juni die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden konnte, wird der aus Montenegro stammende und als liberal geltende Boris Tadić als Präsident der Republik Serbien vereidigt.
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Serbien. Im zweiten Wahlgang der serbischen Präsidentschaftswahl kann sich der pro-westliche Kandidat Boris Tadić durchsetzen.
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Serbien. Etwa 6,5 Millionen Serben sind zur Präsidentschaftswahl aufgerufen. Da im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht, wird eine Stichwahl erforderlich.
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Belgrad/Serbien. Der Prozess gegen die mutmaßlichen Mörder des ehemaligen serbischen Staatspräsidenten Zoran Đinđić beginnt unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.
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Serbien. Die Präsidentschaftswahlen in Serbien scheitern auch im dritten Anlauf, da bei einer Wahlbeteiligung von 38 % die erforderlichen 50 % klar verfehlt werden. Von den Wahlberechtigten stimmen 18 % für den rechtsgerichteten Tomislav Nikolić und 14 % für Dragoljub Micunović. Die Wahl muss zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt werden.
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Serbien - Zwei Vertraute Vojislav Koštunicas, ein Ex-General des Geheimdienstes und ein Ex-Sicherheitschef wurden heute im Zusammenhang mit dem Mord an Zoran Đinđić verhaftet.
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Varvarin/Serbien: Bei einem Luftangriff der NATO während eines Volksfestes anlässlich des orthodoxen Dreifaltigkeitsfestes auf die Morava-Brücke von Varvarin, wird diese zerstört und mehrere Menschen (darunter Sanja Milenković) getötet oder verletzt. Den Großteil der Opfer (10 Tote, 17 Verletzte) fordert die zweite Angriffswelle auf die zerstörte Brücke, während Helfer versuchen, die Toten und Verletzten zu bergen.
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Belgrad/Serbien: Während des Kosovokrieges wird die chinesische Botschaft in Belgrad von NATO-Bomben getroffen, vier Menschen sterben, etwa 20 werden verletzt.
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Belgrad/Serbien: Der Fernsehturm Avala auf dem Berg Avala wird bei NATO-Bombenangriffen im Kosovokrieg zerstört.
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Belgrad/Serbien: Im Zuge des Kosovokrieges bombardiert die NATO das Hauptquartier des serbischen Staatsfernsehens Radio-Televizija Srbije (RTS). Dabei kommen mindestens 16 Menschen ums Leben.

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