Serbien und Montenegro

Serbien und Montenegro (serbisch Србија и Црна Гора/Srbija i Crna Gora), auch genannt „Serbien-Montenegro“ oder Serbien/Montenegro, war ein Staatenbund in Südosteuropa. Er existierte unter diesem amtlichen Namen vom 4. Februar 2003 bis zum 3. Juni 2006, bestand aus den Teilstaaten Serbien und Montenegro und löste damit die seit dem 27. April 1992 bestehende, territorial und staatsrechtlich identische Bundesrepublik Jugoslawien ab. Diese war der größte Nachfolgestaat der in den Jugoslawienkriegen der 1990er Jahre zerfallenen Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien und wurde zu ihrer Zeit in der internationalen Öffentlichkeit auch Restjugoslawien genannt. Rechtsnachfolger von Serbien und Montenegro ist die Republik Serbien, die auch die UN-Mitgliedschaft fortführt. Anfang Juni 2006 erklärte sich Montenegro nach einem Referendum für unabhängig.

Die administrative und militärische Kontrolle des Kosovos lag seit dem Ende des Kosovokrieges 1999 (also während der gesamten knapp dreieinhalbjährigen Existenz Serbien-Montenegros) bei den Vereinten Nationen bzw. der KFOR.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Andreas Zobel wird. März 1953 in Berlin. Andreas Zobel war ein deutscher Diplomat und von 2005 bis 2007 deutscher Botschafter in Serbien und Montenegro.
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Gestorben: Branko Sbutega stirbt Dobrota, Serbien und Montenegro. Branko Sbutega war ein katholischer Priester im Bistum Kotor und ein Friedens- und Menschenrechtsaktivist in Montenegro.
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Gestorben: Ibrahim Rugova stirbt in Priština, Serbien und Montenegro, heute Kosovo. Ibrahim Rugova war ein Politiker, Schriftsteller und vom 4. März 2002 bis zu seinem Tod Präsident des Kosovo. Er galt im Westen als Symbolfigur des gewaltfreien Kampfes der Kosovaren um die Unabhängigkeit ihres Landes.
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Gestorben: Mark Sopi stirbt in Priština, Bundesrepublik Jugoslawien, heute Kosovo. Mark Sopi war ein römisch-katholischer Bischof und Apostolischer Administrator von Prizren im Kosovo.
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Gestorben: Zahir Pajaziti stirbt in Pestovo bei Vu?itrn, Bundesrepublik Jugoslawien, heute Kosovo. Zahir Pajaziti war Mitbegründer der UÇK. Er war der erste Kommandeur der UÇK, der im Kampf gegen serbische Einheiten starb.

Konferenzorte

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2005

Medaillen & Auszeichnungen:
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Bronze bei U20-Europameisterschaft mit Serbien und Montenegro (Tadija Dragićević)

2005

Erfolg als Trainer:
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EM-Bronze mit der U20 von Serbien und Montenegro (Luka Pavićević)

Politik & Weltgeschehen

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55 % der abgegebenen Stimmen votieren in einem Referendum für die Unabhängigkeit Montenegros von Serbien und Montenegro.
Politik:
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Serbien und Montenegro wird Mitglied im Europarat

2003

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Durch Parlamentsbeschluss erfolgt die Umwandlung der Bundesrepublik Jugoslawien in den losen Staatenbund von Serbien und Montenegro. (4. Februar)
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Serbien und Montenegro wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)
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Serbien und Montenegro wird Mitglied in der Weltbank.

Tagesgeschehen

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Serbien-Montenegro: Wie vereinbart, beginnen die Assoziierungs-Verhandlungen mit der EU. Voraussetzungen sind weitere Reformen Belgrads und eine bessere Kooperation mit dem Kriegsverbrechertribunal (siehe auch Kroatien 3. Oktober 2005).
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Brüssel/Belgien: Die Europäische Kommission erklärt ihre Bereitschaft zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Serbien und Montenegro.
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Belgrad/Serbien und Montenegro. Der serbische Präsident Boris Tadić entging nach offiziellen Angaben am Abend des 30. November in Belgrad knapp einem Anschlag. Später stellte sich heraus, dass es sich nur um ein Verkehrsdelikt handelte.
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Istanbul/Türkei. Die Ukraine gewinnt den Eurovision Song Contest 2004. Sängerin Ruslana behauptet sich mit ihrem Song „Wild Dance“ mit 280 Punkten vor Serbien und Montenegro (263) und Griechenland (252). Somit findet der 50. ESC im Jahr 2005 in der Ukraine statt. Der deutsche Beitrag von Max landet mit 93 Punkten auf Platz 8.
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Slowenien. Nach der 8:9 Niederlage Kroatiens gegen Serbien und Montenegro im Finale der Wasserball-WM, kam es zu Randalen seitens der kroatischen Fans. Über 1500 Menschen waren an den Randalen beteiligt, 40 wurden verletzt und 38 von der Polizei festgenommen. Der europäische Verband LEN plant eine zweijährige Sperre aller kroatischen Klubs und der Nationalmannschaft.

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