Serbisch-Orthodoxe Kirche

Als Serbisch-Orthodoxe Kirche (serbisch Српска Православна Црква/Srpska Pravoslavna Crkva, abgekürzt СПЦ/SPC) werden die autokephale orthodoxe Kirche von Serbien und die ihr nachgeordneten Kirchen bezeichnet. Sie bilden gemäß dem allen orthodoxen Kirchen gemeinsamen Glaubensbekenntnis zusammen mit den anderen orthodoxen Kirchen die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche (serbisch jedinu, svetu, sabornu i apostolsku crkvu).

Laut dem orthodoxen Kirchenkanon ist das Patriarchat in Belgrad für das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens, im eigentlichen Sinn für alle sich als orthodoxe Christen Bekennende unabhängig ihrer Volkszugehörigkeit, zuständig und somit offiziell eine Landeskirche, da es dem orthodoxen Kirchenrecht entsprechend keine Nationalkirchen gibt. Die meisten Gläubigen sind Serben. Nach dem Zerfall Jugoslawiens und aufgrund der Tatsache, dass viele Serben außerhalb Serbiens leben, sowie auch wegen des historischen Hintergrunds der Kirche, wurde sie verstärkt in die Rolle einer Nationalkirche gedrängt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Christopher Kovacevich stirbt in Libertyville, Illinois. Christopher (Kovacevich) war serbisch-orthodoxer Metropolit von Libertyville und Chicago sowie Primas der Serbisch-Orthodoxen Kirche in den Vereinigten Staaten.
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Gestorben: Pavle (Patriarch) stirbt in Belgrad, Serbien. Pavle (Paul) war von 1990 bis zu seinem Tod 2009 Metropolit von Belgrad und Karlovci, Erzbischof von Pe? und der 44. Patriarch der Serbisch-Orthodoxen-Kirche.
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Gestorben: Stefan Maletic (Geistlicher) stirbt in Belgrad. Stefan Maletic war ein Priester der Serbisch-Orthodoxen Kirche und Opfer des Nationalsozialismus.
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Gestorben: Dositej II. stirbt in Skopje. Dositej II. (maz. Доситеј II, bürgerlicher Name: Dimitrija Stojkovski),, war von 1958 bis zu seinem Tod Erzbischof von Ohrid und das erste Oberhaupt der Mazedonisch-orthodoxen Kirche. Er nannte sich Dostej II. weil er sich in der Kontinuität der Erzbischöfe von Ohrid sah, die diese Metropolie bis ins 18. Jahrhundert verwaltet hatten. Unter seiner Führung lösten sich die orthodoxen Mazedonier 1967 von ihrer serbischen Mutterkirche und erklärten einseitig die Autokephalie.
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Geboren: Andrej Cilerdzic wird in Osnabrück, Deutschland geboren. Andrej Cilerdzic ist Bischof von Remesiana der Serbisch-Orthodoxen Kirche und Weihbischof des serbischen Patriarchen.

Politik & Weltgeschehen

1346

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Stefan Uroš IV. Dušan lässt sich zum „Kaiser Serbiens und des Römerreichs“ krönen. Da er mit dem Patriarchen von Konstantinopel in Fehde liegt, hat er dazu vorher in einem Konzil den Erzbischof von Pe? zum Patriarchen von Serbien erheben lassen. (16. April)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1891

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Werk > Firma Gustav Kuntzsch: Friedenskirche Berlin-Gesundbrunnen: Altar und Kanzel.
Altar und Kanzel (Schalldeckel nicht mehr vorhanden) wurden aus dem Kircheninnern entfernt und eingelagert, nachdem die evangelische Landeskirche die Friedenskirche 1990 an die Serbisch-Orthodoxe Kirche verkauft hatte. Die Kirche erhielt den Namen Kirche des Heiligen Sava.
2003 wurde der Altar an die evangelische Kirche Neu Zittau abgegeben. (Gustav Kuntzsch)

1879

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Werk: O pe?kim patrijarsima od Makarija do Arsenija III (Die Patriarchen von Pe?, von Makarije bis Arsenije III.), 1868 (Ilarion Ruvarac)

1879

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Werk: O pećkim patrijarsima od Makarija do Arsenija III (Die Patriarchen von Peć, von Makarije bis Arsenije III.), 1868 (Ilarion Ruvarac)

Tagesgeschehen

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Niš/Serbien: Bischof Irinej wird zum Patriarchen der serbisch-orthodoxen Kirche gewählt.

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