Shinzō Abe

Shinzō Abe (jap.安倍 晋三Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Nagato, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker und seit dem 26. Dezember 2012 der 63. Premierminister Japans. Er übte dieses Amt bereits vom 26. September 2006 bis 26. September 2007 aus. Abe ist Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei, deren Vorsitz er von 2006 bis 2007 innehatte und seit 2012 erneut einnimmt. Die Zeitschrift Time wählte Abe 2014 zu einem der hundert einflussreichsten Menschen weltweit.

Abe vertritt ein Wirtschaftsprogramm mit radikalen geld-, fiskal- und strukturpolitischen Ansätzen. Unter dem Begriff der Abenomics wird Abes Versuch zusammengefasst, mit einem umfangreichen Infrastrukturprogramm (13 Billionen Yen), einer enormen Geldschwemme und Deregulierungen die mehr als zwei Jahrzehnte andauernde Wirtschaftskrise zu durchbrechen. Ob Japan sich in einer Deflationsspirale befindet und ob deflationäre Tendenzen für die Kaufzurückhaltung vieler Japaner kausal sind, ist umstritten.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Shinzō Abe wird in Nagato, Präfektur Yamaguchi geboren. Shinzō Abe ist ein japanischer Politiker und seit dem 26. Dezember 2012 der 63. Premierminister von Japan. Er übte dieses Amt bereits vom 26. September 2006 bis 26. September 2007 aus. Abe ist Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei, deren Vorsitz er von 2006 bis 2007 innehatte und seit 2012 erneut einnimmt.

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Shinzō Abe ist heute 63 Jahre alt. Shinzō Abe ist im Sternzeichen Jungfrau geboren.

Tagesgeschehen

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Tokio/Japan: Bei der Unterhauswahl wird die Liberaldemokratische Partei unter dem ehemaligen PremierministerShinzō Abe mit 273 von 408 Sitzen stärkste Kraft. Die regierende Demokratische Partei des amtierenden Premierministers Yoshihiko Noda muss starke Verluste hinnehmen und erreicht lediglich 46 Sitze. In der Folge wird Abe erneut zum Premierminister gewählt.
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Tokio / Japan: Bei den japanischen Oberhauswahlen erleidet die Regierungspartei Liberaldemokratische Partei von PremierministerShinzō Abe eine herbe Wahlniederlage.
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Japan/Tokio: Japan hat erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder ein Verteidigungsministerium und nimmt damit Abschied von seiner pazifistischen Leitlinie in der Verfassung. Bei einem Festakt nannte Ministerpräsident Shinzō Abe die „dramatisch veränderte Lage der Nationalen Sicherheit“ als Grund dieser Entscheidung.
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Tokio/Japan: Nach der Designation ist der rechtskonservative Politiker Shinzō Abe erwartungsgemäß mit 339 von 475 Stimmen des japanischen Unterhauses zum neuen Regierungschef als Nachfolger seines Mentors Junichiro Koizumi gewählt worden. Abe ist mit 52 Jahren sowohl der jüngste Ministerpräsident nach 1945 als auch der erste Regierungschef, der nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurde. Shinzo Abe möchte die pazifistische Grundhaltung der Nachkriegsverfassung abschwächen und einen eigenständigeren Kurs in der Außenpolitik verfolgen. Außerdem tritt er für eine Erziehungsreform ein, um in den Schulen Patriotismus zu vermitteln
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Tokio/Japan: Durch die Designation von Shinzo Abe zum Nachfolger von Ministerpräsident Junichiro Koizumi wird in Japan erstmals ein Politiker der Nachkriegsgeneration Regierungschef werden. Abe eilt der Ruf eines kompromisslosen Konservativen voraus, obwohl seine politischen Ansichten noch nicht genau definiert wurden. Seine Grundhaltung wird wohl in erster Linie durch die Tradition seinem Großvater Nobusuke Kishi gegenüber begründet sein. Obwohl die Alliierten diesen nach Ende des Zweiten Weltkrieges als Kriegsverbrecher verhafteten, wurde Kishi 1957 zum Regierungschef gewählt.

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