Polen-Litauen / Russland

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König Sigismund I. von Polen stoppt mit seinem Sieg in der Schlacht bei Orscha einstweilen die russische Westexpansion in Europa unter Großfürst Wassili III., scheitert aber an der Rückeroberung der von den Moskauern besetzten Festung Smolensk. Smolensk verbleibt bis 1611 unter direkter russischer Herrschaft.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Bona Sforza wird nach der Heirat mit Sigismund I. zur neuen Königin von Polen gekrönt.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Sigismund I. (Polen) stirbt in Krakau, Polen. Sigismund der Alte, war ab 1507 als Sigismund I. König von Polen und als Sigismund II. Großfürst von Litauen, aus dem Adelsgeschlecht der Jagiellonen.
Geboren:
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Sigismund I. (Polen) wird in Kozienice, Polen geboren. Sigismund der Alte, war ab 1507 als Sigismund I. König von Polen und als Sigismund II. Großfürst von Litauen, aus dem Adelsgeschlecht der Jagiellonen.

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Sigismund I. (Polen) starb im Alter von 81 Jahren. Sigismund I. (Polen) war im Sternzeichen Steinbock geboren.

Europa

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Osteuropa: Die seit Ende 1519 geführten Verhandlungen zwischen den Krimtataren und König Sigismund I. werden erfolgreich abgeschlossen. Der Waffenstillstandsvertrag sieht im Bedarfsfalle gemeinsame militärische Aktionen gegen Moskau vor, das sich durch den Ausbau befestigter Anlagen an seiner Südgrenze (u.a. wird der Kreml in Tula und der Tulaer Verhau im Frühjahr 1520 fertiggestellt) vor Überraschungsangriffen zu schützen sucht.

1518

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Weitere Ereignisse in Europa: König Sigismund I. von Polen, in Personalunion Großfürst von Litauen, aus dem Haus der Jagiellonen heiratet in zweiter Ehe die italienische Prinzessin Bona Sforza, die im Anschluss gleich zur polnischen Königin gekrönt wird.

1517

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Dietrich von Schöneberg, der Berater des Hochmeisters Albrecht von Preußen trifft am 24. Februar in Moskau ein und schließt nach kurzen Verhandlungen am 10. März einen Vertrag, der gegenseitigen militärischen Beistand gegen Polen und Litauen und eine russische Finanzhilfe im Kriegsfall vorsieht. Der Deutsche Orden nähert sich damit an das Großfürstentum Moskau an. Dies war nötig geworden unter dem Eindruck der habsburgisch-jagiełłonischen Verständigung, die nach langwierigen Verhandlungen in Preßburg (April-Mai) und Wien im Juli 1517 unter unmittelbarer Beteiligung Kaiser Maximilians I. und der Könige Sigismund I. von Polen und Wladyslaw II. von Ungarn und durch eine Doppelheirat besiegelt wird.

1512

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Osteuropa: Russisch-Litauische Kriege: Das Verhältnis zwischen der Personalunion Polen-Litauen und dem Großfürstentum Moskau bleibt auch nach dem Friedensschluss von 1508 gespannt. Als den Moskauer Großfürsten Wassili III. die Nachricht von der angeblichen Verhaftung seiner Schwester Elena erreicht, eröffnet er den Krieg gegen König Sigismund, um einem erneuten Zusammenspiel zwischen Polen-Litauen und den Krimtataren zuvorzukommen. Am 14. November werden Moskauer Vorausabteilungen gegen Smolensk in Marsch gesetzt, am 19. Dezember schließt sich der Großfürst persönlich mit seinem Gefolge den vorrückenden Truppen an.
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Osteuropa: Nach dem unerwarteten Tode des polnischen Königs und litauischen Großfürsten Alexander hegt sein Moskauer Schwager Wassili III., unterstützt von seiner Schwester und einer litauischen Gruppe um den Fürsten Michail Lwowitsch Glinski Hoffnungen auf die Nachfolge im Großfürstentum Litauen. Sie werden mit der Wahl Sigismunds I., des Bruders von Alexander, als Herrscher der gesamten Polnisch-Litauischen Union am 20. Oktober zunichte.

"Sigismund I. (Polen)" in den Nachrichten