Simon Wiesenthal Center

Das Simon Wiesenthal Center ist eine jüdische, politisch tätige Internationale Nichtregierungsorganisation mit Hauptsitz in Los Angeles. Es wurde 1977 gegründet und ist nach Simon Wiesenthal benannt; es setzt sich hauptsächlich mit der Thematik des Holocausts auseinander. Simon Wiesenthal selbst war dabei nur als Namensgeber, aber weder an der Gründung noch der Leitung des Centers beteiligt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Iwan Kalymon stirbt in Detroit. Iwan Kalymon war ein ukrainischer Polizist. Das Simon Wiesenthal Center führte ihn seit 2011 auf seiner Liste der zehn meistgesuchten Nazi-Kriegsverbrecher weltweit.
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Gestorben: László Csatáry stirbt in Budapest. László Csatáry war ein 1948 in der Tschechoslowakei in Abwesenheit zum Tode verurteilter NS-Kriegsverbrecher. Im Jahre 2012 setzte das Simon Wiesenthal Center ihn auf Platz eins seiner Liste der meistgesuchten NS-Kriegsverbrecher. Im Juli 2012 wurde er in Ungarn aufgespürt und verhaftet.
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Gestorben: Peter Egner stirbt in Seattle, USA. Peter Egner war ein im ehemaligen Jugoslawien geborener, deutschstämmiger Mann, der ab 1965 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besaß. Er war als Mitglied des Sicherheitsdienstes der SS (SD) an der Bewachung von Gefangenen im KZ Auschwitz beteiligt. Egner stand auf der Liste der meistgesuchten Nazis des Simon Wiesenthal Centers.
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Gestorben: Albert Wass stirbt in Astor. Albert Wass war ein ungarischer Schriftsteller und Dichter völkischer Prägung aus Siebenbürgen. Er studierte Forstwirtschaft und Gartenbau und war während des vorübergehenden Wiederanschlusses Siebenbürgens an Ungarn unter dem nationalkonservativen Horthy-Regime als Forstinspektor eingesetzt. Für die Mitverantwortung der Erschießung von auf dem Gut seiner Familie festgesetzten Gefangenen und später einer Gruppe (insgesamt 15 Personen, sowohl jüdische als auch rumänische Zivilisten) wurde er 1946 in Rumänien als Kriegsverbrecher zum Tode verurteilt. Diese Vorwürfe gegen Wass wurden auch vom Simon Wiesenthal Center bestätigt. Er selbst bestritt eine Beteiligung an der Tat u.a. in einem 1979 für das amerikanische Justizministerium verfassten Lebenslauf.

1964

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Geboren: Stefan Klemp wird geboren. Stefan Klemp ist Historiker und Journalist mit dem Spezialgebiet Ordnungspolizei und Nachkriegsjustiz. Er studierte Neue Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie in Münster und promovierte mit dem Thema Richtige Nazis hat es hier nicht gegeben – Nationalsozialismus in einer Kleinstadt am Rande des Ruhrgebiets. Er arbeitete für die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund, schrieb als Volontär und Redakteur für die Westfälische Rundschau und arbeitet heute als freier Journalist, Autor und Historiker. Außerdem ist er als Berater und Rechercheur für das Simon Wiesenthal Center tätig.

Kunst & Kultur

2003

Ausstellung:
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Museum of Tolerance, Simon Wiesenthal Center, Los Angeles, „Neunter November Nacht“, Dokumentation über die Installation „Neunter November Nacht“ und die Themen Gewalt, Faschismus und Holocaust im Werk von Gottfried Helnwein.

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