Sisyphos

Sisyphos (altgriechischΣίσυφος, latinisiertSisyphus) war König zu Korinth und Sohn des Aiolos. Er soll um das Jahr 1400 v. Chr. gelebt, sich durch große Weisheit ausgezeichnet und zur Vergrößerung Korinths sehr viel beigetragen haben.

Heute bekannt ist er vor allem als eine Figur der griechischen Mythologie, die im Volksglauben als Schalk, gerissenes Schlitzohr und Urbild des Menschen und Götter verachtenden „Frevlers“ gilt, dem es durch skrupellose Schlauheit mehrfach gelingt, trickreich den Tod zu überlisten und den Zustrom zum Hades zu sperren, indem er den Todesgott Thanatos fesselt. Nach dessen Befreiung wird Sisyphos festgesetzt, aber es gelingt dem Toten mit einer List erneut ins Leben zurückzukehren: Er befiehlt seiner Frau, der Plejade Merope, ihn nicht zu bestatten und keine Totenopfer für ihn darzubringen. Um dieses Ärgernis zu regeln, entlässt Thanatos ihn noch einmal ins Leben, woraufhin Sisyphos dem Tod ein weiteres Mal entgeht.

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Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1997

Komposition > Chamber Orchestra:
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Sisyphos (Steffen Schleiermacher)

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